


Droht der Menschheit Energieknappheit? Werden Öl- und Gasvorkommen wirklich nur noch vierzig oder fünfzig Jahre ausreichen? Bis wann lässt sich der weltweit steigende Bedarf an Energie überhaupt noch decken? Selbst wenn so mancher Bericht in den Medien zur Übertreibung neigen mag, so steht doch fest: Die Frage nach einer nachhaltigen Energieversorgung, die zugleich sicher, wirtschaftlich und verträglich für unsere Umwelt ist, stellt eine der zentralen Menschheitsfragen der nächsten Jahrzehnte dar.
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Die Wissenschaftsjahre standen seit 2000 im Zeichen einer Disziplin, einer Fächergruppe
oder einer Persönlichkeit der Forschung.
2009 kam es mit der Zukunftsexpedition Deutschland zu einer Umorientierung hin zu Zukunftsthemen.
Dies wird 2010 fortgesetzt, mit einem fächerübergreifenden Thema: die Zukunft der Energie.
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Wo kommt Energie her, wofür benutzen Menschen sie und was passiert mit ihr in der Zukunft? Das Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie dreht sich rund um die Energieforschung. Und Themenbotschafter geben dem Jahr ein Gesicht.
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In vier Themenfeldern geht es um die Zukunft der Energie. Für alle diese Bereiche gilt: Nur wenn eine Vielzahl unterschiedlicher Wissenschaftler Hand in Hand arbeitet, lassen sich tragfähige Lösungen entwickeln. Dieser systemische Ansatz ist die Grundlage des Forschungserfolgs.
Energie verantwortungsbewusst nutzen: Forschung für den Klimaschutz.
Wie lange können uns fossile Energieträger noch versorgen?
Wie lassen sich Emissionen eindämmen?
Was bringt die unterirdische Einlagerung von CO2?
Energie intelligent einsetzen: Forschung für mehr Effizienz.
Wie können wir beim Wohnen oder Arbeiten Energie sparen?
Welche Rolle spielt unser Konsumverhalten?
Wie wird Strom in „intelligenten Netzen“ gesteuert?
Alternative Energieformen erschließen: Forschung für neue Ressourcen.
Was kann die Forschung von der Natur lernen?
Wie lassen sich erneuerbare Energien nutzbar machen?
Wird die Kernfusion ein neues Zeitalter einleiten?
Energie global verstehen: Forschung im internationalen Diskurs.
Wie lassen sich Konflikte um eine gerechte Verteilung lösen?
Wie lässt sich weltweites Wissen besser verzahnen?
Welche Impulse kann die deutsche Forschung geben?
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