


Unter diesem Motto wird im Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag ein bundesweites Planspiel ausgerufen. Eine nachhaltige und verantwortungsvolle Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ist eine Aufgabe, die alle Bürger Innen und Institutionen einer Stadt herausfordert.
Im Großen und Kleinen wird geplant, wie man Energie sparen und erneuerbare Energiequellen nutzen kann. Wenn ein Schuldach mit Solarzellen ausgestattet werden soll oder ein Stadtteil auf "grüne Energien" umsteigen will – wer die Energiestadt der Zukunft schaffen möchte, muss zum Energieforscher werden:
Wie hoch ist der Energieverbrauch momentan?
Wie kann man den Energieverbrauch senken?
Kann man den Energiebedarf teilweise oder ganz aus erneuerbaren Energien – Biomasse, Geothermie, Wasserkraft, Solar- oder Windenergie – gewinnen?
Was kostet das? Lohnt sich die Investition?
Bis wann wäre eine veränderte Energiegewinnung machbar?
Wer oder was beeinflusst die Realisierung, z. B. Finanzen, Politik, Bürgerinitiativen?
Alle diese Fragen spielen auch beim Planspiel Energie eine Rolle und jeder findet eine andere Antwort, denn überall in Deutschland steht man vor unterschiedlichen Energie-Herausforderungen.
Den Projektflyer zum Planspiel Energie können Sie hier downloaden (PDF).
Jedes teilnehmende Team stellt sich seine eigene Energie-Aufgabe, je nach den Gegebenheiten vor Ort. Alle Planspiele folgen der gleichen Grundidee:
Schaffen wir die Energiestadt der Zukunft? Die Energiezukunft von X bis zum Jahr Y.
Beispiele:
Könnte unsere Schule sich selbst versorgen? Die Energiezukunft unserer Schule mit Solarzellen bis 2020.
Oder:
Gibt es einen grünen Stadtteil? Die Energiezukunft unseres Stadtteils mit erneuerbaren Energien bis 2030.
Oder:
Gibt es einen Öko-Schulbus? Die Energiezukunft unseres Nahverkehrs mit nachhaltigen Energiequellen bis 2025.
Für die gewählte Energie-Aufgabe soll im Verlauf des Spiels ein Plan entwickelt werden: Wie und unter welchen Voraussetzungen wäre eine veränderte Energieversorgung möglich bzw. warum wäre sie nicht möglich?
Um die Aufgabe lösen zu können, sollen Energie-ExpertInnen zu Rate gezogen werden, beispielsweise aus dem städtischen Bereich (Stadtwerke, Umweltamt, Energiebeauftragte), aus Unternehmen oder aus Forschungseinrichtungen.
Bitte beachten: Es geht um eine Simulation, nicht um die reale Umsetzung!
