


++Gerade auf Kurzstrecken sollen in Zukunft vermehrt Elektroautos zum Einsatz kommen. Diese sind jedoch nur klimafreundlich, wenn auch der Strom, mit dem die Batterien aufgeladen werden, klimafreundlich erzeugt wird. In Straßburg werden jetzt 135 intelligente Ladestationen gestestet, die auch für deutsche Städte interessant werden könnten. Weiteres auf: www.suedkurier.de und www.all-electronics.de++
++Ein neues Leitbild und ein klimafreundliches Konzept für den Ortsbus bringen Pfronten den Europäischen Umweltpreis „European Energy Award“ ein. Seit drei Jahren nimmt die Gemeinde nun in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu an dem Wettbewerb teil und erreichte jetzt 55% auf der Bewertungsskala. Mehr auf: www.all-in.de und www.eza-allgaeu.de++
++Zu einem ähnlichen Ergebnis wie das im Mai veröffentlichte Papier des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) kommt eine Studie des Forschungsverbunds Erneuerbare Energien (FVEE), die am Mittwoch Bundesumweltminister Norbert Röttgen übergeben wurde. Aus dieser geht hervor, dass Deutschland bis 2050 vollständig aus erneuerbaren Energien versorgt werden könnte. Näheres unter www.wir-klimaretter.de bzw. zur Studie unter www.fvee.de++
++Um gegen die Großen am Energiemarkt bestehen zu können, gehen die Stadtwerke Partnerschaften ein. Der Mannheimer Energieversorger MVV Energie verfügt sogar über ein ganzes Netz an Stadtwerken, an denen sie sich beteiligen. Im Verbund wagen sich diese auch an Großprojekte und konkurrieren mit den Marktführern. Weiteres auf: www.handelsblatt.de++
++Gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen hat der Landkreis Osterholz das Projekt „Energiewende Osterholz 2030“ ausgerufen. Neben Energieeffizienz und Energieeinsparung stellen die Erneuerbaren Energien einen der Grundpfeiler des im Rahmen des INTERREG Nordseeprogramms finanziell geförderten Programms dar, für das der Landkreis Osterholz zur Energie-Kommune des Monats Juni ausgezeichnet wurde. Näheres unter www.kommunal-erneuerbar.de++
++Seit heute sind die Endberichte der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erstellten Analyse der "alternativen Klimaschutzbeiträge von Staaten und deren Auswirkungen auf die Energiewirtschaft und andere Sektoren" veröffentlicht. Deren Ergebnis subsumiert Bundesminister Brüderle in den positiven Auswirkungen einer Laufzeitverlängerung bestehender Kraftwerke auf die volkwirtschaftlichen Kosten eines ambitionierten Klimaschutzes. Näheres unter www.bmwi.de++
++Zurzeit werden in Deutschland rund 7% der Energie aus Windkraft gewonnen. Experten der 9. Internationalen Windenergiekonferenz in Istanbul gehen jedoch von einer erheblichen Steigerung auf 20% bis 2020 aus. Dabei soll die Hälfte der Windenergie von Offshore–Anlagen an den Küsten kommen. Weiteres auf: www.zeit.de und www.focus.de++
++Von ursprünglich 16 Teilnehmern beim Wettbewerb "InnovationCity Ruhr" wurden jetzt fünf Finalisten von einer Fachjury ausgewählt. Das vom Land NRW und dem Initiativkreis Ruhr getragene Modellprojekt fördert eine der fünf Ruhrkommunen mit 2,5 Milliarden Euro. Bis September haben die Kommunen Zeit ihre Skizzen für eine besonders Energieeffiziente Pilotstadt auszuarbeiten. Mehr unter: www.innovationcityruhr.de++
++In München startet heute die internationale Fachmesse für Solartechnik Intersolar 2010. Die insgesamt 1.800 Aussteller zeigen die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Photovoltaik und Solarthermie. Zudem bringt eine Sonderschau den Besuchern das SOLARHAUS 50+ näher. Gleichzeitig findet im Rahmen der Messe die Intersolar European Conference statt, zu der rund 2.000 Experten erwartet werden. Zum Artikel auf: www.messen.de++
++Um die Abwärme von Kraftwerken und Verbrennungsanlagen in Zukunft effektiver nutzen zu können, haben Forscher eine Methode entwickelt, Wärme in Elektrizität umzuwandeln. Mit Hilfe thermoelektrischer Generatoren und der Verwendung neuartiger Materialien sollen, so schätzen Experten, 20% der Abwärme für die Erzeugung von Strom genutzt werden. Weiteres auf: www.welt.de++
++Auch am Oldenburger EWE - Forschungszentrum für Energietechnologie liegt der Fokus auf der Silizium-Dünnschicht-Technologie mittels der es zukünftig gelingen soll Solarzellen übereinander zu schichten. Wegs Tandem- bzw. Tridem-Struktur soll es so gelingen deren Wirkungsgrad signifikant zu erhöhen und somit die Kosten der solaren Stromerzeugung deutlich zu senken. Näheres unter www.presseportal.de++
++Ein profiliertes Neumitglied konnte die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech für ihr Themennetzwerk "Energie und Ressourcen" gewinnen. Mit der Wahl von Prof. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE begegnet man "den Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversorgung" und konturiert den technikwissenschaftlichen Bezug. Näheres unter www.ise.fraunhofer.de++
++Koreanische Forscher der Sungkyunkwan Universität haben eine neue Technik zur Energiegewinnung entwickelt. Dabei wird durch mechanischen Druck Strom erzeugt. Zum Einsatz soll die Technik vor allem bei Touch–Screens kommen, die dadurch stromautark werden sollen. In anderen Ansätzen sollen Bodenmaterialien aus der Bewegungsenergie von Passanten Strom gewinnen. Zum Artikel auf: www.heise.de++
++Die rheinland–pfälzische Verbandsgemeinde Alzey–Land wurde jetzt zur Energie Kommune des Monats ausgezeichnet. Aufgrund der hügeligen Lage des Weinanbaugebietes deckt die Gemeinde allein durch Windkraft 90% ihres Energiebedarfs. Mit den zusätzlich installierten Solar– und Bioenergieanlagen beziehen die Einwohner ihren Strom zu mehr als 100% aus Erneuerbaren Energien. Für die Zukunft plant die Kommune ihren Windpark noch weiter auszubauen. Mehr auf: www.geb-info.de und www.kommunal-erneuerbar.de++
++In Biessenhofen im Allgäu startete die erste Solar–Lärmschutzwand ihren Betrieb. Das zukunftsträchtige Projekt wurde vom Münchner Energiedienstleister Green City Energy in Zusammenarbeit mit der Firma Rau Lärmschutzsysteme entwickelt und in den Erneuerbare Energien Fonds "Solarpark Deutschland 2010" aufgenommen. Weiteres auf: www.solarportal24.de++
++Um bei den Handlungsfeldern Ver– und Entsorgung, interne Organisation, Kommunikation, Entwicklungsplan und Mobilität energieeffizienter zu werden, nimmt die Baden–Württembergische Stadt Bad Salgau am "European Energy Award" teil. Die Energieagentur steht der Stadtverwaltung bei ihrem Vorhaben beratend zur Seite und entscheidet nach dreijähriger Zusammenarbeit, ob die Stadt das begehrte eea–Zertifikat erhält. Zum Artikel auf www.suedkurier.de++
++In Knittlingen bei Pforzheim nimmt nach fünfjähriger Testphase die Anlage "DEUS 21 – Dezentrale urbane Infrastruktursysteme" ihren Betrieb auf. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Konzept zur Wasserversorgung und Abwasserreinigung soll doppelt so viel Erdgas produzieren als herkömmliche Kläranlagen. Die Überreste können zudem noch zur Düngung und Bewässerung in der Landwirtschaft verwendet werden. Mehr auf: www.proplanta.de++
