


++Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und dem Unternehmen Solar Fuel Technology arbeit man am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) an einer Methode zur Speicherung von Energie bei Überbelastung der Stromnetze. Über den Umweg der Elektrolyse soll per chemischer Reaktion Strom zu synthetisch erzeugtem Erdgas werden – und somit dem Ausbau der regenerativen Stromerzeugung Vorschub leisten. Weiteres auf: www.wiwo.de++
++Mit dem Bau einer Biogasanlage will die Gemeinde Schöntal nicht nur Strom erzeugen, sondern auch eine nahegelegene Firma mit Wärme zu versorgen. Zudem soll mit einem Ausbau der Anlage in zwei Jahren die Gemeinde der Bioenergie Modellregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber Energie-autark werden. Zum Artikel auf: www.stimme.de++
++Studenten der TU Darmstadt entwickelten gemeinsam mit ihrem Professor das „Plus-Energie-Haus“. Mit seiner Außenhaut aus Photovoltaik-Anlagen produziert das Gebäude mehr Strom als es verbraucht und dank der Luftwärmespeicherung benötigt das Haus der Zukunft keine Heizung mehr. Ein Prototyp des prämierten Kubus wird in Essen ausgestellt. Weiteres auf: www.derwesten.de++
++Um zukünftig bei den erheblichen Betriebskosten der öffentlichen Gebäude einzusparen, will Forchtenberg die alten Ölheizungen durch eine zentrale Holzhackschnitzel–Heizung ersetzen. Damit die Stadt ihr Projekt auch realisieren kann, hat sie die Klimaschutz– und Energieagentur Baden–Württemberg beauftragt, ein Privatunternehmen für das sogenannte "Contracting" zu finden. Zum Artikel auf: www.stimme.de++
++Vor der ostfriesischen Küste startete der Forschungswindpark "Alpha Ventus" seinen Testbetrieb. Die Betreiber der zwölf Windturbinen E.on, Vattenfall und EWE planen nun weitere Anlagen. Besonders für das ausgegebene Ziel der Bundesregierung – den CO2–Ausstoß um 30% zu reduzieren – soll die Windkraft eine "zentrale Rolle" spielen. Weiteres auf: www.spiegel.de++
++Bei ihren kommunalen Bemühungen um erneuerbare und regenerative Energien kann die Energiestadt Lörrach auch auf die Unterstützung seitens der Privatwirtschaft bauen. Denn mit einem im Bau befindlichen Fernwärmekraftwerk dezentralisiert die Firma Ratio Energie GmbH per Hackschnitzelanlage die Energieversorgung von Lörrachs Nordstadt. Mehr auf www.badische-zeitung.de++
++Neue Wege bestreitet die Gemeinde Weissach bei ihren Aufstiegsambitionen in die seit Mai 2001 ausgetragene Solarbundesliga. Hierfür gab die Gemeinde eine Einschätzung des solarthermischen und photovoltaischen Potenzials der örtlichen Dächerlandschaft in Auftrag, deren Ergebnisse mit einer nutzbaren Fläche in Größe von 22 Fußballfeldern, die Gemeinde und ihre Bürger nun in die Pflicht nimmt. Zum Artikel auf: www.stuttgarter-nachrichten.de++
++In Anbetracht des bevorstehenden Tags der Erneuerbaren Energien (25.04.) verweist der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) auf den hohen Anteil erneuerbarer Energien (Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse) bei der Stromerzeugung seitens der Stadtwerke und betont bezüglich deren großen Investitionsbereitschaft die tragende Rolle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Zum Artikel auf: www.presseportal.de++
++Da Wind- und Sonnenenergie immer von den Launen der Natur abhängig sind, wurden auf der Hannover Messe einige Konzepte vorgestellt, die es ermöglichen, die regenerativen Energien noch effizienter zu nutzen. Neben Methoden zur Speicherung von Energie und einer gleichmäßigeren Belastung des Stromnetzes wurden neue Verfahren vorgestellt, die auch für Städte interessant sein könnten. Zum Artikel auf: www.swp.de++
++Bei ihrem Bemühen hin zur Energiewende, stützt sich die Gemeinde Radebeul, auf ihre Zusammenarbeit mit dem seit 2009 bestehenden ELBLAND-FORUM e. V. So auch im Falle der, gemeinsam mit der kommunalen Energieleitstelle und den Stadtwerken Elbtal organisierten Radebeuler Energietage 2010, welche Chancen und Möglichkeiten einer zukunftsfähigen Energieversorgung ausloten. Zum Artikel auf: www.immobilien--gutachter.de++
++Als Veranstalter des Hessentags 2011 plant Oberursel die Großveranstaltung klimaneutral umzusetzen. Aus dem Konzept „klimaneutraler Hessentag“ soll ein Modell für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement entwickelt werden. Die Stadt im Taunus plant darüber hinaus bis 2030 ihren CO2–Ausstoß zu halbieren. Zur Pressemeldung auf www.fr-online.de++
++Im Freiburger Öko-Stadtteil Riesefeld entsteht das erste mehrgeschossige Mehrfamilienwohnhaus Deutschlands in Passivhausstandart und massiver Holzbauweise. Die Architekten setzen damit schon beim Bauträger auf eine CO2-neutrale Energiebilanz und entwickelten eine neue Technik für Holzwandbauplatten. Zudem wird der Bau des „Green Building“ live via Internet auf der Expo in Schanghai zu sehen sein. Mehr auf www.nachhaltigkeit.org , www.expo2010.freiburg.de und www.badische-zeitung.de++
++Über die Kampagne „Klima sucht Schutz in Heidelberg … auch bei Dir“ bindet die Stadt Heidelberg ihre Bürger seit Mai 2007 verstärkt in das kommunale Energiemanagement ein, das man bereits 1992 über das „Handlungsorientierte Kommunale Klimaschutzkonzept“ auf eine breite Basis stellte. Neueste Entwicklung auf diesem Gebiet ist eines der weltweit größten Passivhausgebiete im Stadtteil Bahnstadt. Weiteres unter www.luaktiv.de++
++Immer mehr Kommunen wollen sich von den privaten Energieanbietern lösen und selbst ins Energiegeschäft einsteigen. In den nächsten Jahren laufen zwar viele der Konzessionsverträge aus, die Unternehmen fordern aber eine Aufwandsentschädigung für den Ausbau des Stromnetzes. Dabei einigen sich die beiden Parteien oftmals erst vor Gericht. Weiteres unter www.spiegel.de++
++Gemeinsam mit den Riedwerken hat sich die Stadt Mörfelden-Walldorf vorgenommen, ihren Energieverbrauch bis 2020 zu 20 Prozent aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Die Kommune setzt bei ihrem Projekt besonders auf Bürgerbeteiligung. Mit Konzepten wie der Sonnendachbörse, dem Solarkataster und der Bürgersolaranlage sollen die Bewohner involviert werden. Langfristig soll die Stadt als Modellkommune dienen. Weiteres unter www.fr-online.de++
++Als einer von zehn Preisträgern des Wettbewerbs "Kommunen in neuem Licht" konnte sich der Gemeindeverbund Königsfeld, Villingen–Schwenningen, St. Georgen und Mönchweiler gegen die Konkurrenten durchsetzen. Für ihr Projekt "LED–Netzwerk Schwarzwald" haben sich die Kommunen vorgenommen in den nächsten 18 Monaten 1000 Lichtpunkte zu setzen und erwarten damit eine Energieeinsparung von 70 Prozent. Informationen zum Gemeindeverbund auf www.suedkurier.de++
++In Anbetracht des globalen Klimawandels gilt das allgemeine Interesse den Perspektiven einzelner Handlungsfelder in der Energieforschung. So auch gestern in Berlin, wo unter dem Titel "Perspektiven der Energieforschung in Deutschland" im Rahmen eines Internationalen Akademiesymposiums die technischen Möglichkeiten als auch Probleme neuer, Energie generierender Verfahren diskutiert wurden. Zum Bericht auf www.tagesspiegel.de. Siehe auch www.leopoldina-halle.de++
++Insgesamt 141 Bewerber reichten 2009 beim Wettbewerb "Kommunen in neuem Licht" ihre Konzepte für Straßen– und Innenbeleuchtung ein. Der Veranstalter, das BMBF, gab die zehn Gewinner, deren Projekte jeweils mit zwei Millionen Euro gefördert werden, auf der Messe "Light & Building" am 12. April 2010 in Frankfurt bekannt. Näheres auf www.lifepr.de und www.optischetechnologien.de++
++Bis 2038 will die Gemeinde Sankt Michaelisdonn die komplette Energieversorgung auf regenerative Energien umstellen. Schon jetzt erzeugen Wind-, Solar- und Biogasanlagen viermal mehr Strom als benötigt. Mit Abwärme und Elektroautos will die Schleswig-Holsteinische Gemeinde in Zukunft energieautonom werden. Als nächstes Projekt steht aber erstmal der Rückkauf des lokalen Stromnetzes an. Mehr auf www.kommunal-erneuerbar.de++
++Mit dem "Kompetenzatlas Energie NRW", Ergebnis des Clusters "EnergieRegion.NRW", präsentiert sich das Bundesland als internationaler Standort für Energieeffizienz, Klimaschutz und innovative Energieforschung. Die Präsentation zahlreicher Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Leitprojekte soll in ihrer Vielfalt und Kompetenz zum Ausweis Nordrhein-Westfalens als der bedeutendsten Energieregion Europas werden. Zur Presseinfo www.ea-nrw.de++
++Zusammen mit der Universität Heidelberg und dem KIT arbeiten die Konzerne EnBW und BASF an einem vom Bundesforschungsministerium bezuschussten Projekt, das per Photokatalyse den Energieträger Methanol aus dem Klimakiller CO2 zu gewinnen versucht. Unter dem Titel "Solar2fuel" wird mit Hilfe von Sonnenlicht und Wasser an einer produktiven Alternative zur Endlagerung gearbeitet. Näheres auf www.morgenweb.de++
++Als Antwort auf die Probleme des Klimawandels und der Endlichkeit fossiler Energieträger gilt den erneuerbaren Energien größte Aufmerksamkeit, auch seitens kleinerer Gemeinden und Kommunen. Diese erkennen in eigens gegründeten Energiegenossenschaften zunehmend ihre Möglichkeiten hin zur Energieautarkie, wovon auch die Tagung „Erneuerbare Energien: Mit der Genossenschaft das Potential in meiner Gemeinde nutzen - mit allen für alle" zeugt. Zum Artikel auf www.osthessen-news.de++
++Mit der Unterzeichnung eines Konsortalvertrages am vergangenen Dienstag hat der Stromkonzern RWE gemeinsam mit 26 Stadtwerken das Gemeinschaftsunternehmen "Green Gecco" ins Leben gerufen, das sich ab sofort für die Ökostromproduktion in Deutschland einsetzen wird. Erstes Projekt wird dabei eine Beteiligung an dem schottischen Windpark „An Suidhe“ sein. Weiteres unter www.stromvergleich.de++
++Die Stadt Marbach plant, sich ab Januar 2011 bei der Neuausschreibung der Stromlieferung an der Bündelausschreibung des Gemeindetags Baden–Württemberg zu beteiligen. Dabei greifen die Marbacher aber nicht wie ursprünglich geplant auf Ökostrom zurück, sondern beziehen Normalstrom und investieren die Differenz in eigene Projekte. Mit den rund 12.000 Euro wollen sie ein kommunales ökologisches Projekt finanzieren. Zum Artikel auf www.stuttgarter-nachrichten.de++
++Im Kontext der fortschreitenden globalen Erwärmung liegt die Zukunft mitunter auch auf der Straße. Mit einer energieeffizienteren und sparsameren Lichttechnologie spart die bayrische Stadt Friedberg jährlich 320.000 kg Kohlendioxid ein. Als Pilotprojekt der Integrierten Produktpolitik des Umweltministeriums dient das Konzept für die Modernisierung der Friedberger Straßenbeleuchtung auch als Leitfaden für andere Kommunen. Zum Artikel auf www.br-online.de++
++Der Aufforderung der hessischen Landesregierung zur Unterzeichnung einer landesweiten Umweltcharta kam unlängst Bad Homburg nach und folgte somit als 55. Kommune auf Wildeck bei Bad Hersfeld, die im August 2009 mit gutem Beispiel voranging. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Gemeinden, auf Grundlage einer Kohlendioxid-Bilanz einen Aktionsplan für den Klimaschutz zu erstellen und diesen in die Tat umzusetzen. Zu den Hintergründen auf www.echo-online.de++
++Das im Juni 2008 von sieben Gemeinden im Verbund gegründete Regionalwerk Bodensee plant seine Expansion im Bereich der erneuerbaren Energien. Für diese hat der bisherige Anbieter von Ökostrom-Tarifen eigens eine Energiegenossenschaft gegründet, welche die Installation von Photovoltaikanlagen vornehmen und weitere zukünftige Möglichkeiten der regenerativen Stromerzeugung prüfen wird. Mehr dazu auf www.news.de++
++Die Gemeinde Barßel plant gleich vier Schulen mit Solaranlagen auszustatten. Damit die 2750 m2 Kollektorenfläche noch mit der höheren staatlichen Einspeisevergütung subventioniert wird, sollen die Anlagen spätestens Ende Juli in Betrieb gehen. Weiteres auf www.ga-online.de++
++Bereits seit 2008 bietet nun die Elektrizitätsversorgung Werther GmbH (EWG) der Stadt Werther den Ökostrom – Tarif "Werther Natur" an. Der umweltfreundliche Tarif bezieht seinen Strom nicht nur aus 100% regenerativen Energien, sondern finanziert auch den Bau von Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet. Jetzt errichtete die EWG eine 125 m² große Solaranlage auf dem Dach des Freibads und weitere sollen folgen. Weiteres auf www.westfalen-blatt.de++
++Vor 10 Jahren am 29. März 2000 verkündete die rot-grüne Bundesregierung das "Erneuerbare-Energien-Gesetz". Als Fortschreibung des seit 1991 gültigen Einspeisegesetzes garantierte dieses Privaterzeugern von "Strom, der ausschließlich aus Wasserkraft, Windkraft, solarer Strahlungsenergie, Erdwärme, Klärgas oder aus Biomasse gewonnen wird“, die Abnahme und Vergütung durch die Energiekonzerne. Mehr dazu auf www.wdr.de++
++Auf dem Weg hin zur Energieautonomie verfolgt die im Städtedreieck Leipzig – Chemnitz – Dresden gelegene Gemeinde Zschadraß ihr Planziel den Bedarf an Strom, Wärme und Kraftstoffen vor Ort mit Hilfe der Sonnen-, Wind- und Bioenergie zu decken. Für ihr Konzept wurde sie im Monat März von der Agentur für Erneuerbare Energien als Kommune des Monats ausgezeichnet. Mehr dazu auf www.kommunal-erneuerbar.de++
++Ein Schulzentrum in Seershausen hat gemeinsam mit der Bioenergie Okertal ihr Konzept zur Fernwärme umgesetzt. Die nahe gelegene Biogasanlage versorgt die Schulen mit 80 Grad heißer Luft. Auch für die Sommerferien haben die Betreiber eine Lösung gefunden: dann werden mit der Anlage Hackschnitzel und Getreide getrocknet. Zum Artikel auf www.newsclick.de++
++Der Münchner Stadtteil Trudering soll ein neues Gymnasium bekommen. Die Energieversorgung soll zu 100 Prozent aus regenerativen Energien geleistet werden, so die Forderung der Fraktionen im Bezirkausschuss Trudering–Riem. Neben Photovoltaik und Solarthermie auf dem Dach, sollen vor allem Bau– und Dämmstoffe für Nachhaltigkeit sorgen. Zum Artikel auf www.sueddeutsche.de++
++Das Ziel der Landesregierung Kassel, bis 2020 ein Fünftel des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu beziehen, nimmt konkrete Formen an. Kommunalpolitiker und –planer sprachen auf einer Konferenz der Windkraft die größten Potentiale für die Region zu. Geplant ist, neben der Erweiterung schon vorhandener Windparks, auch neue Standorte zu erschließen. Zum Artikel auf www.hna.de++
++Die Stadt Biberach und der lokale Energieversorger e.wa riss streben in den kommenden zwölf Monaten eine Evaluation der Energieerzeugung und -nutzung an. Ziel ist es, innerhalb der nächsten drei Jahre „Energiestadt“ zu werden, diese Auszeichnung tragen bislang 183 Kommunen. Zum Artikel auf www.schwaebische.de++
++150 Stadtwerke haben ein Gemeinschaftsgutachten in Auftrag gegeben, das die Auswirkungen der Laufzeitverlängerung auf Wettbewerb und Klimaschutz untersucht. Das Gutachten kann hier eingesehen werden. Reaktionen aus der Presse bei Spiegel Online und in der Frankfurter Rundschau.++
