


++Die Deutsche Energie-Agentur GmbH sucht im Rahmen eines Online-Wettbewerbs die schönsten Effizienzhäuser Deutschlands. Mit der Ausschreibung möchte die dena nicht nur auf die Nützlichkeit der Häuser verweisen, sondern auch aufzeigen, dass diese mittlerweile zahlreich vorhanden sind. Zum Artikel auf: www.presseportal.de zum Wettbewerb: www.zukunft-haus.de ++
++Im Kommunikationsprozess um die Energiezukunft Deutschlands wird der symbolische Akt der Befürworter einer Laufzeitverlängerung zum unmissverständlichen Signal für Bundeskanzlerin Angela Merkel. In einer symptomatischen Bewertung des Sachverhaltes erscheint ihr eine Laufzeitverlängerung um 10 bis 15 Jahre als "fachlich vernünftig", wie die Kanzlerin gestern gegenüber der ARD erklärte. Näheres unter: www.zeit.de++
++Für das gemeinsame Ziel der Energieautonomie bis zum Jahr 2035 wurden die Stadt und der Landkreis Bamberg mit dem Signum der Kommune des Monats August bedacht. Basierend auf vorausgegangenen Überlegungen zur Klimaneutralität baut das überparteiliche Konzept bezüglich regenerativer Versorgungsentwürfe auf ein substitutives Modell zwischen Stadt und Land. Weiteres unter: www.kommunal-erneuerbar.de++
++Mit einem „Energiepolitischen Appell“ verliehen am Samstag vierzig deutsche Wirtschaftsvertreter ihrem Unmut gegen die angestrebte Brennelementesteuer Ausdruck. „Energiepolitik als knallharte Wettbewerbspolitik“ formulierend, stellt dieser seitens der Kraftwerksbetreiber Eon, RWE, Vattenfall und EnBW initiierte kommunikative Selbstdarstellungsakt zugleich Bundesumweltminister Norbert Röttgen und dessen „klimagerechten Strukturwandel“ ins Abseits. Mehr dazu auf: www.faz.net, www.fr-online.de und www.saarbruecker-zeitung.de++
++Mit dem Beschluss einer neuen Gasnetzverordnung erhofft das Bundeskabinett neuen Anbietern den Zugang zum Gasnetz zu erleichtern und somit auf diesem Sektor des Energiemarktes, laut Rainer Brüderle durch „einen transparenten Ablauf der Prozesse für mehr Wettbewerb zu sorgen.“ Mehr dazu auf: www.bmwi.de++
++Mit ihrem Besuch der Gemeinde Carinerland, die qua Windpark vollkommene Energieautarkie anstrebt, versucht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Bild davon zu machen, ob das erneuerbare Zeitalter bereits angebrochen ist oder es der Atomenergie weiterhin als Brückentechnologie bedarf. Weiterer Halt ihrer "Energiereise" durch die Republik ist auch das moderne Kernkraftwerk Lingen. Näheres unter: www.sueddeutsche.de++
++In einem Interview mit der SZ verleiht der BASF-Chef Jürgen Hambrecht seinem Zweifel an einem mutmaßlichen Konsens der Bundesbürger bezüglich des Ausstiegs aus der Kernenergie Ausdruck. Darüber hinaus betont er, dass wenn nicht neue gebaut, so jedenfalls die Laufzeit der vorhandenen Kernkraftwerke in Deutschland verlängert werden muss, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu gewährleisten. Mehr dazu auf: www.sueddeutsche.de++
++Im bundesweiten Vergleich in Sachen Kohlendioxid Ausstoß ist Düsseldorf bereits weit unter dem Durchschnitt. Doch um in Zukunft noch besser dazustehen, gründeten die Stadtwerke die Tochtergesellschaft „Grünwerke“. Mit Investitionen in Höhe von 300 Mio. Euro plant die Gesellschaft bis 2020 50% der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Zum Artikel auf: www.derwesten.de++
++Um in Zukunft die regenerativen Energien effizienter nutzen zu können, soll die Stromversorgung durch den Einsatz modernern Informations- und Kommunikationstechnologien optimiert werden. In Deutschland werden so genannte „Smart Grids“ gerade in sechs Modellregionen getestet. Weiteres auf: www.nachhaltigkeitsrat.de++
++Im Rahmen des Wissenschaftsjahres Energie lädt die Deutsche Energie-Agentur Jugendliche aus ganz Deutschland nach Berlin zum dena-Jugendkongress ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung soll der Dialog zwischen Jugend, Politik und Wissenschaft stehen. Zwei der Teilnehmer werden im Anschluss dazu eingeladen, zum Future Dialog nach Peking zu fliegen. Mehr auf: www.wochenspiegel-web.de und www.dena.de++
++Die englische Firma GotWind hat gemeinsam mit einem Mobilfunkbetreiber den Gummistiefel entwickelt, der genügend Strom erzeugt, um ein Handy aufzuladen. Mit Hilfe des Seebeck-Effekts entsteht durch den Temperaturunterschied von Füßen und Boden in der Sohle des Schuhs Elektrizität. Weiteres auf: www.verivox.de zum Hersteller: www.gotwind.de++
++In Japan entwickelten Forscher des Elektronikkonzerns Brother einen Mini-Generator im Batterieformat. Ein elektromagnetischer Induktionsgenerator erzeugt durch Schütteln Strom, der dann in einem integrierten Akku gespeichert wird. Besonders geeignet sind die neuen Batterien für Fernbedienungen, da diese oft bewegt werden und wenig Energie verbrauchen. Mehr auf: www.channelpartner.de und www.zdnet.de++
++Dringlichste Voraussetzung um den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung von derzeit rund 17 Prozent konsequent zu steigern, ist laut einer Studie des Umweltbundesamtes der Ausbau der Stromnetze, wie auch der Stromspeicher. Ein derartiges Engagement würde laut UBA dem technisch Machbaren Folge und zugleich der vollständigen Umstellung auf regenerative Energien Vorschub leisten. Weiteres auf: www.sueddeutsche.de ++
++Vier Friedsrichshafener Studenten stellen bei der langen Nacht der Wissenschaften ihr Projekt „Energy Island“ vor. Dabei wollen sie eine ausrangierte Autofähre mit Photovoltaikanlagen, Windturbinen, Biogas und Energiespartechniken ausstatten. Die Stadt Konstanz erklärte die energieautarke Insel nun zu ihrem offiziellen Nachhaltigkeitsprojekt. Weiteres auf: www.suedkurier.de ++
++Der Siemens-Konzern will zukünftig auf Gezeitenkraftwerke statt auf die klassische Wasserkraft setzen. Ein Markt der weltweit ein Potential von 200 Gigawatt birgt. Dies entspricht der Leistung von c.a. 200 Großkraftwerken, weshalb das Unternehmen auch seine Zusammenarbeit mit dem Maschinenbauer Voith zum Bau von Wasserkraftwerken überdenkt. Weiteres auf: www.sueddeutsche.de ++
++Ob der Dringlichkeit eines rasanten Ausbaus des Stromnetzes für die Nutzung erneuerbarer Energien hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle die ständige Gesprächsplattform "Zukunftsfähige Netze und Systemsicherheit" eingerichtet. Zu deren Themenfelder gehört neben der Förderung und Erprobung neuer Technologien u.a. auch die Netzanbindung von Offshore-Windparks. Mehr dazu: www.bmwi.de und www.bmwi.de ++
++Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung schreibt Ende Juli einen Hochschul-Planungswettbewerb zur Entwicklung eines Plusenergiegebäudes mit Fahrzeugintegration aus. Dabei sollen die Vernetzung von Fahrzeug und Gebäude sowie die Recyclebarkeit des Baus im Fokus stehen. Das real umgesetzte Forschungs-Pilotprojekt soll in Berlin realisiert werden und als marktfähiges Modellgebäude dienen. Weiteres auf: www.nz-online.de ++
++Nürnberger Schüler haben aus Löffeln und Nabendynamos eine Freistrahlturbine gebaut, mit der sie die kinetische Energie des Regenwassers nutzen und eine Energiesparlampe betreiben können. Mit ihrem Modell nehmen die Erfinder am Schülerwettbewerb „Vision-Ing21“ teil. Bei dem bayernweiten Wettbewerb, der vom Förderkreis Ingenieurstudium e.V. veranstaltet wird, zogen die Schüler aus Franken ins Finale ein. Zum Artikel: www.nz-online.de und zum Wettbewerb: www.vision-ing21.de++
++Gerade auf Kurzstrecken sollen in Zukunft vermehrt Elektroautos zum Einsatz kommen. Diese sind jedoch nur klimafreundlich, wenn auch der Strom, mit dem die Batterien aufgeladen werden, klimafreundlich erzeugt wird. In Straßburg werden jetzt 135 intelligente Ladestationen gestestet, die auch für deutsche Städte interessant werden könnten. Mehr dazu: www.bmwi.de und www.bmwi.de++
06.9.2010 ++Für die sich abzeichnenden Zugeständnisse bez. der seitens der Atomlobby eingeforderten Laufzeitenverlängerung erntet Bundeskanzlerin Angela Merkel harsche Kritik auf breiter Flur. Den Tenor der allgemeinen Empörung brachte Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie gegenüber der FR auf folgende Formel: „Jetzt ist die Katze aus dem Sack und die schwarz-gelbe Regierung zeigt, wie rückschrittlich sie in Energiefragen ist“. Mehr dazu auf www.fr-online.de und www.bild.de ++
