


Über das Pädagogische Institut und das kommunale Energiemanagment sind die Themen Wasser- und Energiesparen bereits seit 10 Jahren in den Nürnberger Schulaltag eingebunden - was durch das Planspiel weitere Ausführung erhalten soll. Das Motto "Gestern, Heute und in die Zukunft" soll dabei das Bewusstsein der Schüler für die veränderte Energiesituation schärfen um Perspektiven/Visionen für die Zukunft zu skizzieren.
In Nürnberg beteiligen sich zwei Klassen am Planspiel Energie, dass durch das Pädagogische Institut der Stadt Nürnberg koordiniert wird.
Hauptschule Schlössleinsgasse: In der Hauptschule Schlössleinsgasse ist die Klasse 8a aktiv dabei. Dies sind Daniel, Lukas, Michael, Marco, Kevin, Stefan, Jamiro, Lucas, Ronny, Nico, Daniel, Birkant, Alexander, Richard, Patrick Nina, Michelle und Tisha.
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Links: Schüler der HS Schlösseinsgasse - isoliert; Rechts: Schüler der HS Schlössleinsgasse - nicht isoliert |
Hauptschule Neptunweg: In der Hauptschule Neptunweg sind aus der Klasse 6g mit dabei die Schülerinnen Romy, Selly und Jenny sowie aus der Klasse 7a sind die Schülerinnen Selly, Cynthia, Julia, Kornelia, Merve und Alina beteiligt.
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Links: Schülerinnen HS Neptunweg - nicht isoliert; Rechts: Schülerinnen HS Neptunweg - isoliert |
Hintergrund zu den Fotos: Da die beiden Schulen gerade im Rahmen des Konjunkturpakets saniert werden, haben wir uns u.a. auch mit der Dämmung von Gebäuden zum Energiesparen befasst. Mit Thermografiekameras kann man den Vorteil der Isolierung von Gebäuden erkennen. Aber auch Personen können thermografiert werden. So haben wir unsere Teamfotos auch mit einer Thermografiekamera aufgenommen: Und zwar einmal im T-Shirt (nichtisoliert) und zum anderen in den dicksten Winterjacken (isoliert)!
Planspielaufgabe: „Unsere Schule - Gestern, Heute und in Zukunft!“ Könnte sich unsere Schule mit Hilfe von erneuerbaren Energien selbst versorgen?
In beiden Schulen sollte geschaut werden, wie möglichst viel Energie gespart werden kann und welche erneuerbaren Energie evtl. auch für die Schule in Frage kommen könnten.
Beide Schulen werden gerade im Rahmen des Konjunkturpakets II saniert und dabei energetisch modernisiert. Deshalb haben sich die Schüler und Schülerinnen zuerst damit befasst, wie viel Energie ihre Schule vor der Sanierung gebraucht hat und wie viel sie voraussichtlich nach der Sanierung noch brauchen wird. Hierzu war eine Expertin der Nürnberger Hochbauamtes mit in den Schulen, die den Schülern erklärt hat, was und warum an ihrem Schulgebäude gebaut wird. Hierbei sind auch die tollen Teamfotos entstanden.
Neben den technischen Aspekten der Sanierung kann aber auch ganz viel Energie gespart werden, indem man sich richtig – energiesparend – verhält. Dazu wurden viele Experimente und Messungen durchgeführt. Welche Geräte brauchen Energie, obwohl sie ausgeschaltet sind? Wie kann bei der Beleuchtung Energie gespart werden? Aber auch bei ganz alltäglichen Dingen wie z.B. Kochen: Kann hier Energie gespart werden? Und natürlich darf die Heizung nicht vergessen werden. Denn bei der Heizung brauchen die Schulen bekanntlich am meisten Energie!
Hierbei war unschwer zu erkennen, dass sich alle an die eigene Nase fassen müssen! Deshalb wurde für den nächsten Schritt eine Hausbegehung organisiert. Dabei wurde nach Energielecks gesucht – und auch einige gefunden: Heizungen standen auf Stufe 5 und darüber waren Fenster gekippt, fehlende Steckerleisten wurden entdeckt genauso wie angeschaltete Lampen in ungenutzen Räumen…. In einigen Fällen kann der Hausmeister aktiv werden und eine Lösung finden!
Dennoch braucht die Schule noch immer viel Energie. Deshalb wird geschaut, welche Erneuerbaren Energien es gibt, und wie diese eingesetzt werden können. Auch hierzu werden viele Experimente und Versuche gemacht, um überhaupt erst mal einen Überblick zu bekommen, was möglich ist. Dabei unterstützt eine Expertin der Universität Erlangen, die sich intensiv mit der Nutzung von Erneuerbaren Energien auseinandersetzt. Klar ist, dass in städtischen Gebieten vor allem die Photovoltaik genutzt werden könnte. Hier steht die Prüfung an, in wie fern sie noch verstärkt an den beiden Schulen genutzt werden kann!
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Mindmap des Planspielteams der HS Schlössleingasse (zum Vergrößern klicken) |
