Planspiel Energie in Neustadt a. d. Aisch

Teamportrait
Vorhaben
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Forschungstagebuch
Tag der Energie

Teamportrait: Das Planspielteam des Friedrich-Alexander-Gymnasiums Neustadt a. d. Aisch

Ihrem "Portrait" haben die drei Planspielteilnehmer Max, Verena und Jonas aus Neustadt a. d. Aisch einen Steckbrief zur Seite gestellt, welcher Auskunft über ihre Person und Aufschluss über ihre Vorhaben gibt.

Die Planspielteilnehmer aus Neustadt a. d. Aisch

Max, geb. 28.07.1992
Lieblingsfächer: Mathematik, Informatik, Englisch, Musik
Hobbies: Computer (u.a. Programmierung), Kartenspielen, Lesen (von Fantasyromanen bis Stephen Hawking), Freunde
Weitere Interessen: Politik, Volkswirtschaft, Umwelt, Musik (u.a. Musiktheorie)

Durch meine Teilnahme am Planspiel Energie erhoffe ich mir, etwas in eine positive Richtung, also in Richtung nachhaltiger Energien, zu bewirken, eventuell ,dass unsere Pläne für ein kleines Gebäude für Klassenzimmer echt einmal umgesetzt werden. Was jedoch wahrscheinlicher geschehen wird ist, dass unsere Pläne ausgehängt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden - dadurch und durch die Infoveranstaltung, die wir zum Tag der Energie planen hoffe ich, viele Leute über die aktuellen Möglichkeiten durch regenerative Energien aufzuklären und zu inspirieren.

Jonas, geb. 13.09.1992
Lieblingsfächer: Physik, Mathematik, Wirtschaft und Recht
Hobbies: Pc, lesen, Freunde

Warum ich beim Planspiel mitmache: Ich erhoffe mir durch meine Teilnahme einerseits mich, andererseits andere über regenerative Energien zu informieren und aufzuzeigen, dass wir unsere Welt ebenfalls mit Energie versorgen können ohne dabei den Planeten zu zerstören.

Verena, geb. 21.09.92
Da ich schon immer sehr interessiert an Technik und Naturwissenschaften war, habe ich meine Seminare auch demnach gewählt. So bin ich in das P-Seminar: “100% erneuerbare Energieregion” gekommen. Als ich den Flyer des Planspiels gesehen habe, hielt ich es sofort für eine gute Idee, sich dafür zu engagieren und wir hatten die Idee unsere Schule energiesparender zu gestalten. Da diese wohl schon sehr viel Einsparungspotenzial besitzt. Ansonsten, was sollte man groß über sich selbst sagen, ich spiele gerne Fussball, reite und bin sicherlich dem feiern auch nicht ganz abgeneigt (; Wenn es um die Frage geht, ob ich Visionen habe, kann ich nur sagen, ich habe die Vision, dass die Welt wie wir sie kennen auch noch in 500 Jahren existiert, ohne übermäßige Klimaerwärmungen oder anderen Naturkatastrophen. Diese Vision ist sicherlich auch ein Grund dafür, warum ich versuche darauf hinzuarbeiten Ingenieur zu werden und vielleicht somit etwas gegen die bevorstehende Klimakatastrophe und den kompletten Verbrauch der fossilen Energieträger.

Vorhaben

Unsere Aufgabe:
Da unser Schulgebäude zur Zeit in der Sanierungsphase steckt und wir sogar einige Countainer als Aushilfsgebäude für Klassenräume nutzen, haben wir uns überlegt, ob es möglich wäre, diese Klassenräume (ca. 15) in ein neuerrichtetes Gebäude zu verpacken. Dieses sollte sich selbst versorgen, also nur die Heizkraft der Sonne durch Sonnenkollektoren in Anspruch nehmen, und natürlich dann auch so gedämmt sein, dass dies ausreicht. Außerdem sollte sie ihren Strom selbst erzeugen, durch Fotovoltaik-Anlagen auf dem Dach und an den Ost-, West- & v.a. Süd- Fassaden. Der Dachteil oder sogar das gesamte Gebäude könnte sich je nach Sonneneinstrahlung drehen, um eine optimale Energieausnutzung zu erzielen.
Eine ganz neue Idee wollen wir durch den Einsatz von Gleichstrom anstatt des üblichen Wechselstroms einbringen, hierzu befragen wir einen Fachmann in unserem Landkreis. Dieser Gebäudekomplex könnte ein Beispiel sein, nach dem sich auch langsam das ganze Schulgelände umstrukturieren lassen würde, außerdem wäre es eine Inspiration für die Einwohner unserer Stadt.

Im Zuge unseres P-Seminars haben wir schon an zahlreichen Informationsveranstaltungen teilgenommen, u. a. der Intersolar in München, welche uns verschiedene Möglichkeiten von Solartechnik präsentierte, die wir verwenden könnten. Außerdem gibt es Möglichkeiten diese, durch Solarkraft gewonnene Energie in sog. Vanadium Batterien unter der Erde zu speichern. Die überschüssige Wärmeenergie wollen wir entweder in richtigen Wärmespeichern speichern, oder aber in einer großen Kiesgrube unter oder neben dem Schulgebäude. Somit könnte man auch im Winter von dieser Energie gebrauch machen. Und der Überschuss könnte in das städtische Stromnetz eingespeist werden.
Zu diesem Thema wollen wir uns bis November 2010 Gedanken machen und dazu ein mögliches Modell erstellen. Dieses Projekt wollen wir mit Hilfe unseres Landratsamtes und anderen Experten, wie etwa einem Umweltingenieurs, umsetzen.

Zeitplan:
17.03.10 Windbranchentag in Fürth
Wöchentliches Seminar-Treffen unseres P-Seminars zum Thema: ”100% erneuerbare Energieregion”
11.06.10 Intersolar in München
19.07.10 Treffen mit Herrn Lapp zum Thema Gleichstrom

Mindmap

Mindmap der Planspielgruppe aus Neustadt a. d. Aisch (zum Vergrößern klicken)

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