

Teamportrait
Lösung: ER(d)probe!
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: LEBENSelexier
Lösung: LESElust
Lösung: RELATIVrätsel
Lösung: SONNENschule
Lösung: ZEITreise
Das Forscherteam der Klasse 7b des Uhland-Gymnasiums geht auf "Forschungsexpedition Stadt" in der Universitätsstadt Tübingen und stellt sich und seine Motivationen selbst vor:
"Wir sind die Klasse 7b des Uhland-Gymnasiums in Tübingen und machen bei der "Forschungsexpedition Stadt" mit, weil in unserer Klasse das Forschen sehr beliebt ist. Wir sind zwischen 10 und 13 Jahre alt.
Im Gegensatz zu anderen Klassen unserer Schule wohnen wir weit verstreut über die Stadtgrenzen und einige sogar über den Landkreis hinaus. Deswegen haben wir uns auf dem Foto so aufgestellt, wie wir wohnen. In der Mitte liegt die Landkarte von Tübingen – an ihr haben wir uns orientiert. Das Stadtprojekt und viele andere Sachen werden in unserem Fach MWW (Mensch-Welt-Wissenschaft) bearbeitet.
Alle Schüler aus unserer Klasse nehmen mit voller Begeisterung und Interesse an der "Forschungsexpedition Stadt" teil.
Wir hoffen, ihr kennt uns jetzt ein bisschen besser."
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Das Forschersteam des Uhland-Gymnasiums |
Das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" wünscht den begeisterten Jungforscherinnen und -forschern viel Spaß auf ihrer Expedition und freut sich über ihre Teilnahme.
Was das Expeditionsteam der Klasse 7b des Uhland-Gymnasiums am 8. Oktober 2009 zu der Aufgabe ER(d)probe herausgefunden hat, berichten sie uns selbst:
"Am 8. Oktober 2009 waren wir, "die drei Bodenbakterien", im Landratsamt Tübingen, um eine
Bodenprobe zu entnehmen und zu untersuchen.
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Zwei der drei Tübinger "Bodenbakterien" |
Wir haben viel Wissenswertes erfahren
und viele kleine Experimente gemacht. Zum Beispiel haben wir den Boden mit Lupen
untersucht und Bodenproben entnommen. Wir haben folgende Informationen erhalten:
Die vier Bodenbestandteile sind:
-mineralische Bestandteile 45%
-organische Bestandteile (Humus) 5%
-Wasser
-Luft
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Das Tübinger Expeditionsteam bei der Entnahme der Bodenprobe |
Ein optimaler Boden sollte 25% Luft und 25% Wasser enthalten. Außerdem sollte viel Kapillarwasser vorhanden sein, da Pflanzen nur auf dieses zurückgreifen können. Aber der Humus ist für einen guten Boden auch sehr wichtig, weil er den Boden bindet und auch den Ertrag der Ernte steigert. Man erkennt ihn daran, dass er dunkler ist, als ein humusarmer Boden. Außerdem zerfließt ein humusreicher Boden nicht so leicht, wenn er mit Wasser vermischt wird. Tiere im Boden sorgen dafür, dass verdorrte Pflanzenreste in Humus umgewandelt werden.
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Das Tübinger Expeditionsteam gewährt Einblicke in ihre Forschungsarbeit |
Verschiedene Bodenarten enthalten unterschiedlich viel Humus, z. B.:
-Acker: 1-3%
-Grünland: 5-8%
-Sandwüste: 0%
-Wald: mehr als 8%
Bei einer gewöhnlichen Bodenanalyse sucht man nach den Werten folgender Stoffe:
-Humusgehalt
-PH Wert
-Pflanzennährstoffe (Phosphor, Magnesium, Kalium und Kalzium)
-Spurennährstoffe (Bor, Mangan, Zink und Kupfer)
Ein sehr wichtiger Bodennährstoff, welcher aber bei der Analyse nicht erfasst wird, ist Stickstoff."
Wer aus dem Tübinger Expeditionsteam die Aufgabe GESCHICHTEerzählen anging, berichten uns diejenigen selbst:
"Wir, die "Mauerfäller", sind eine vierköpfige Gruppe der Klasse 7b. Wir haben das
Thema GESCHICHTEerzählen gewählt, weil es einfach interessant ist zu erfahren,
wie ältere Menschen diesen so wichtigen Tag des Mauerfalls erlebt haben.
Wir befragten zwei Männer, von denen wir ziemlich unterschiedliche Geschichten
hörten: Einen ehemaligen UG-Schüler der heute in Tübingen als Rechtsanwalt Karriere
macht, jedoch in Polen geboren ist und dort seine ersten beiden Lebensjahre verbracht
hat und einen UG-Lehrer der ursprünglich aus der DDR kommt.
Wir haben eine Menge interessanter Informationen und Daten zusammenbekommen. Es
war sehr lehrreich mal zu erfahren, wie es einzelnen Personen auf den beiden Seiten
der Mauer erging.
Aber bevor es losgeht mit unseren Interviews, haben wir uns selbst über den Mauerfall
informiert und einige Informationen zusammengetragen..."
Die Information der "Mauerfäller können Sie hier downloaden (PDF).
Über die Herangehensweise an die Aufgabe LEBENSelexier berichten die dafür im Tübinger Expeditionsteam verantwortlichen "Medizinmänner":
"Unser Bericht vom Besuch bei den Uni-Kliniken:
Für die Lösung zu unserer Forschungsfrage besuchten wir das Universitätsklinikum
Tübingen (UKT). Dort empfing uns Prof. Dr. ... Wir wurden in ein Zimmer
geführt, wo ein Computer, ein Strichcodedrucker namens Zebra und ein Gerät, welches
die mit Blut gefüllten Röhrchen mit den Strichcodes versieht. Prof. Dr. ...
zeigte uns, dass zunächst auf einem Protokollblatt festgehalten wird, was beim
Patienten behandelt werden soll. Diese Daten werden in den Computer eingegeben.
Danach gingen wir in das Behandlungszimmer, um unserem Kameramann ein wenig Blut
abzunehmen.
Dafür nahm eine Krankenschwester eine Spritze und entnahm das Blut. Das Blut wurde
in ein Röhrchen übertragen. Anschließend gingen wir ins Labor. Dort wurde das
Blutröhrchen in ein Messgerät getan und die Messungen wurden auf einem Monitor
angezeigt.
Dann beschrieb uns Prof. Dr. ..., dass man mit Blut eine ganze Menge messen kann:
die Menge der verschiedenen weißen und roten Blutkörperchen, die Blutplättchen, den
roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) und viel mehr, das ich nicht ausführlich erwähne. Zum
Schluss bekamen wir noch eine Spritze und ein leeres Blutröhrchen – aber die kann man
leider noch nicht digitalisieren und mitschicken..."
Ergänzend zum ausführlichen Bericht präsentiert das Expeditionsteam seine Forschungsergebnisse zum Thema LEBENSelexier im folgenden Filmbeitrag:
"Welche LESElust das Expeditionsteam aus Tübingen überbekam, berichtet die "Aktionsgruppe Stadtbücherei":
"Um die Aufgabe LESElust zu lösen haben wir die Bibliothekarin in der Stadtbücherei zu Peter Härtling (geb. 3. November 1933) interviewt. Hier ein paar Lebensdaten von ihm, die wir zusätzlich in der Stadtbücherei herausgefunden haben:
- Peter Härtling wurde am 3.11.1933 in Chemnitz geboren
- im 2. Weltkrieg flieht er nach Österreich
- 1946 zieht er nach Nürtingen, dort arbeitete er als Redakteur bei der "Nürtinger Zeitung"
- 1953 erschien sein erstes Buch
- 1954-1955 arbeitete er als Redakteur bei der "Heidenheimer Zeitung"
- 1956 versuchte er, als freier Schriftsteller zu leben
- 1956-1962 arbeitete er als Redakteur bei der "Deutschen Zeitung"
- 1959 heiratet er Mechthild Maier
- 1962 wird er Redakteur bei der Zeitschrift "Der Monat"
- 1963 wird sein erstes Kind geboren
- 1965 wird sein zweites Kind geboren
- 1973/74 startet er seine Karriere als freier Schriftsteller
- 1980 bekommt er den Kinderbuchpreis für das Buch "Ben liebt Anna".
Zitat: "Manchmal sagen Erwachsene zu Kindern: Ihr könnt doch gar nicht wissen, was Liebe ist. Das weiß man erst wenn man groß ist."
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Die Lösung zu der Aufgabe RELATIVrätsel kommt diesmal von den "4 Einsteins":
"Wir, die "4 Einsteins" befragten Physikstudenten und Professoren in Tübingen:
Als erstes gingen wir zu dem Physikbau bei der Morgenstelle Tübingen. Dort trafen wir vor der Tür eine Physikstudentin an, die jedoch Schwierigkeiten hatte, die Relativitätstheorie zu erklären:
Dann kam ein Student, der uns die Relativitätstheorie in einem Satz erklären konnte:
Dann gingen wir in den Physikbau um noch mehr Studenten zu finden. Unsere Suche erwies sich als erfolgreich, denn wir trafen im obersten Stock einen Professor an. Dieser konnte uns die Relativitätstheorie in drei Sätzen erklären:
Als wir weiter gingen sahen wir zwei Physikstudentinnen, die wir sofort interviewten. Die eine konnte die spezielle Relativitätstheorie gut erklären. Die andere hatte etwas Schwierigkeiten, uns die allgemeine Relativitätstheorie zu erklären:
Nun gingen wir in den 10. Stock des Mathematikbaus zu zwei Astrophysikprofessoren, die wir interviewten. Der eine konnte uns die Relativitätstheorie in drei Sätzen erklären:
Der andere erklärte uns die Relativitätstheorie sehr ausfährlich auf Englisch.
Unser Ergebnis nach der Befragung:
Es gibt eine allgemeine und eine spezielle Relativitätstheorie:
Die Allgemeine: Sie beweist, dass Energie die Raumzeit in ihrer Umgebung krümmt und dass ein Gegenstand, auf den nur gravitative Kräfte wirken, sich zwischen zwei Punkten in der Raumzeit stets auf einer sogenannten Geodäte bewegt.
Die Spezielle: Sie beweist, dass es bei Lichtgeschwindigkeit weder Raum noch Zeit gibt und dass Nichts schneller ist als Lichtgeschwindigkeit."
Die Antwort auf die Fragestellung SONNENschule übermittelte uns die Fraktion "Bündnis '09 – die Sonnengelben" des Tübinger Expeditionsteams:
"Wir konnten leider die Aufgabe nicht richtig lösen, da unsere Schule schon sehr alt und das Dach entsprechend brüchig ist, so dass keine Solarkraftanlage darauf installieren werden kann.
Daher macht es auch für die Unternehmen keinen Sinn, diese Angaben zu berechnen.
Wir konnten aber herausfinden, wie viel Strom unsere Schule durch eine bereits vorhandene Solaranlage auf dem Dach der Sporthalle einspart:
Beispiel 1: 27. Januar 2006 (bedeckt) 11:05 Uhr
Leistung: 12 Watt
Ertrag: 2.939 kW/h
CO2: 2.468 kg
Beispiel 2: 19. Dezember 2007, 18:00
Ertrag: 4.205 kW/h
CO2: Einsparung 3.531 kg
Beispiel 3: 13. Februar 2008
Leistung: 526 Watt
Ertrag: 4.283 kW/h
CO2: Einsparung 3.597 kg
Die Solarzellen wandeln Sonnenenergie in Gleichstrom um. Durch den Wechselrichter wird Gleichstrom zu Wechselstrom umgeformt, der ins Stromnetz eingespeist wird.
Technische Daten der Photovoltaikanlage des Uhlandgymnasiums, Tübingen:
10 in Reihe geschaltete PV-Module Isofoton I-106
Ausrichtung: Süd
Neigung: 25
Stringwechselrichter: 1 SMA Sunny Boy 850
1 kW/p (kiloWattpeak): Nennleistung bei Einstrahlung von 1.000 W/m2 bei T= 25
Energiebedarf UG (Angaben vom Jahr 2000):
Strom: ca. 43.000 kW/h/Jahr
Gas: 381 m3/Jahr
5 kW-Anlage – ca. 4.000 kW/h Energie pro Jahr"
Was das Expeditionsteam auf seiner ZEITreise erlebte, übermitteln uns die "Vergangenheitsforscher" aus längst vergangenen Tagen in Briefform direkt ins Hier und Jetzt:
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