

Teamportrait
Lösung: ZAHLENspiel
Lösung: ZEITreise
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: LESElust
Lösung: LEBENselexier
Begleitet wird das aus fünf Schülerinnen und Schülern der Gymnasialklasse 7a bestehende Bad Canstatter Expeditionsteam auf seiner Expeditionstour von der EWG-Lehrerin Frau Günes. Um sie etwas näher kennenzulernen, hat uns Frau Günes einen Steckbrief zukommen lassen:
"Das BiL-Team
Kathleen, 13, fährt gerne Rennrad und schwimmt in ihrer Freizeit.
Yves, 12, fährt gerne Fahrrad und spielt gerne Fußball und Computerspiele.
Merve, 12, singt auch gerne und trifft sich mit ihren Freunden.
Melissa, 13, schwimmt, liest und zeichnet gerne.
Vanessa, 12, wenn sie nicht gerade in der Schule ist oder lernen muss, reitet sie gern, hört Musik, tanzt, singt und trifft sich mit Freunden.
Die quirligen Team-Mitglieder kommen alle aus dem Raum Stuttgart und möchten sehr gerne noch mehr über ihre Stadt erfahren. Außerdem sind sie sich sicher, dass sie während der Expedition großen Spaß haben werden und freuen sich schon auf die Herausforderung."
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Das Forscherteam aus Stuttgart, Bad Cannstatt (ohne Vanessa, dafür mit Frau Günes) |
Das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" freut sich über die Teilnahme des quirligen BiL-Teams an der "Forschungsexpedition Stadt" und wünscht den Jungforscherinnen und -forschern viel Spaß auf ihrer Entdeckungstour.
Wie die Jungforscherinnen und -forscher aus Stuttgart zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Günes die Lösung der Aufgabe ZAHLENspiel angingen, berichten sie uns selbst:
"Am 27. Oktober ging es an die Universität Stuttgart. Wir wollten entsprechend der Fragestellung herausfinden wie viele Mathematikstudenten und -studentinnen im Hauptfach für das Wintersemester 2009/2010 eingeschrieben waren. Im Vorab hatten wir uns natürlich auch über Ort und Öffnungszeiten des Studentensekretariats schlau gemacht.
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Die Expeditionsgruppe aus Stuttgart auf Forschungstour |
Im Studentensekretariat wurde uns berichtet, dass im besagten Semester 188 Mathestudenten im Erstsemester eingeschrieben waren. Die Quersumme dieser zahl ergibt 17. Ein Foto haben wir auch noch gemacht. Leider ist es vor dem Sekretariat entstanden und nicht vor der Fakultät, weil diese an verschiedenen Orten sind. Die Fakultät ist in Stuttgart Vaihingen, während sich das zentrale Studentensekretariat in der Stadtmitte befindet."
Wohin die "Forschungsexpedition Stadt" die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a der BiL-Privatschule noch am selben Tag führte bzw. welche Forschungsfrage sie noch beantworten wollten, berichten sie uns selbst:
"Am 27.Oktober besuchten wir das Naturkundemuseum Rosenstein, um der Frage nachzugehen, was in unserer Region vor 200, 400, 1000, oder 2000 Jahren geschah. Als wir dort ankamen und erzählten, dass wir für die "Forschungsexpedition Stadt" unterwegs waren, sagte man uns, dass das Schloss Rosenstein als Partner im Wissenschaftsjahr '09, bestens auf uns vorbereitet sei und die Fragen schon für uns bereit stünden.
So beantworteten wir die uns gestellten Fragen zur Tierwelt im Rahmen der Ausstellung "Der Fluss des Lebens".
Die ursprüngliche Aufgabe konnten wir also leider nicht beantworten. Forschung und Spaß kamen aber trotzdem nicht zu kurz, zumal die Ausstellung wirklich sehr interessant war. Wir haben herausgefunden, dass das Tier trotz seiner erheblichen Körpergröße erst vor 100 Jahren entdeckt wurde, "Okapi" heißt und das größte Tier des Museums acht Finger hat und ein Seilwal ist. Die Antwortbögen des Museums haben wir gleich mitgeschickt.
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Die Stuttgarter Expeditionsgruppe vor dem Naturkundemuseum Rosenstein |
Wen die Stuttgarter Jungforscherinnen und -forscher aufsuchten, damit er ihnen GESCHICHTE erzählt und somit bei der Beantwortung der Forschungsfrage behilflich ist, teilen sie uns selbst mit:
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"Am 20. Oktober wollten wir unbedingt eine Person besuchen, die nicht nur Zeitzeugin des Berliner Mauerfalls gewesen ist, sondern auch für die Stadt Stuttgart eine wichtige Rolle spielt. Als wir im Rathaus anriefen, gab man uns kurzerhand einen Termin bei der Bürgermeisterin für Kultur und Bildung Frau Dr. Susanne Eisenmann. Unser Forscherteam wurde herzlich von ihr empfangen und sie erzählte uns, wie es damals für sie war. Die Bürgermeisterin war damals 25 Jahre alt und den Mauerfall fand sie sehr spannend. Es war eine aufregende Zeit für alle. Wie so viele, wollte auch sie nach Berlin reisen und live mit dabei sein, aber leider konnte sie das Spektakel nur von zu Hause aus erleben. Von unserem Besuch gibt es Fotos."
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Teile der Stuttgarter Expeditionsgruppe zusammen mit der Bürgermeisterin für Kultur und Bildung Frau Dr. Susanne Eisenmann |
Auch am 20. Oktober stellte sich die Stuttgarter Expeditionsgruppe um Kathleen, Yves, Merve, Melissa und Vanessa der Herausforderung von gleich zwei Forschungsaufgaben. Über ihren Besuch im Stuttgarter Rathaus hinaus suchten sie auch die Lösung auf die Forschungsfrage LESElust, doch sie berichten selbst:
"Zuerst ging unser Forscherteam auf die Straße und befragte Bürger nach einem bekannten Dichter oder Autor der Stadt Stuttgart. Mehrmals wurde Schiller genannt. So ging es weiter in die Stadtbibliothek Stuttgart, um ein Buch von Friedrich Schiller zu finden. Die Mitarbeiter in der Bibliothek waren sehr nett und haben uns geholfen. So konnten wir schon bald etwas von diesem großen deutschen Dichter zitieren. Ein Foto haben wir natürlich auch gemacht."
Zitat aus der Ballade "An die Freude":
Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein;
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja - wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!
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Das Stuttgarter Expeditionsteam vor der Stadtbücherei |
Welche Methodik die Stuttgarter Schülerinnen und Schüler zur Lösung der Forschungsfrage LEBENselexier anwandten, entnehmen wir ihrem Forschungsbericht:
"Um diese Aufgabe zu erfüllen gingen wir in die Frauenklinik Bad Cannstatt.
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Das Stuttgarter Expeditionsteam an der Rezeption der Frauenklinik Bad Cannstatt |
Die Ärztin gab uns ein anonymisiertes Blutergebnis. Anhand der Werte fanden wir heraus, dass bei dem Patienten eine Eisenmangelanämie vorliegt. Wir haben zwar unser Gespräch mit der Ärztin aufgenommen, dürfen aber leider die Aufnahmen in der Klinik nicht veröffentlichen. Wir haben dann aber unsere Ergebnisse hier zusammengefasst.
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Das Stuttgarter Expeditionsteam im Gespräch mit einer Ärztin der Klinik |
Die Ärztin erzählte uns, dass es verschiedene Symptome für eine Eisenmangelanämie gäbe. Symptome, das sind Beschwerden. Das sind z. B. Müdigkeit und Schlappheit, Kopfschmerzen, Gesichtsblässe und dass die Innenseite der Augenlieder weißlich ist, statt rötlich wie üblich. Außerdem seien Frauen öfter betroffen als Männer.
Gründe für diese Krankheit sind u. a. Blutverlust und, dass die Eisenspeicher nicht voll sind. Bei Verdacht auf eine Eisenmängelanämie wird in ein rotes Röhrchen Blut abgenommen und im Labor analysiert. Man schaut nach dem Blutbild. Wichtig dabei ist der Hämoglobinwert. Hämoglobin ist roter Blutfarbstoff, welcher bei Eisenmangelanämie niedrig ist. Die Werte werden mit Normalwerten verglichen die sich zwischen den Geschlechtern unterscheiden. Ob die Mängelanämie tatsächlich eine Eisenmängelanämie ist findet man nach genaueren Untersuchungen heraus. Falls es eine ist, kann man sie meistens mit Eisentabletten behandeln.
Zum Schluss haben wir die einzelnen Werte der anonymisierten Blutprobe mit der Ärztin zusammen analysiert und noch eine Zusammenfassung über die Eisenmangelanämie aus Wikipedia bekommen."
