

Teamportrait
Lösung: SONNENschule
Lösung: ZEITreise
Lösung: DENKmal!
Lösung: ER(d)probe!
Lösung: SEKUNDENweltreise
"Wir sind die neue Klasse 5c am Erasmus–Reinhold–Gymnasium in Saalfeld. In unserer Klasse gibt es 13 Jungen und 10 Mädchen. Wir wollen an der "Forschungsexpedition Stadt" teilnehmen, weil wir etwas Tolles als Klasse unternehmen möchten. Manche von uns wollen später auch Wissenschaftler werden."
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Das Expeditionsteam der Klasse 5c |
Viel Erfolg wünscht das Projektbüro den Jungforscherinnen und –forschern der Klasse 5c bei ihrer Expedition und ihren Zukunftsplänen.
Um die Frage SONNENschule zu lösen, haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c am 30. September die Dachflächen ihrer Schule vermessen, am 1. Oktober eine Expertenbefragung durchgeführt und berechnet, wieviel Strom sie mit Solarenergie erzeugen könnten. Die Ergebnisse haben die Jungforscher Pascal, Finn, Jonas, Michael und Cedric im folgenden Bericht zusammengefasst:
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Unsere Schule |
"1) Zuerst haben wir unsere Schule vermessen, sodass wir den Grundriss zeichnen konnten:
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Grundriss der Schule |
2) Dann haben wir den Flächeninhalt berechnet, der auch der Dachgröße entspricht:
A = a x b
A 1 = 81 dm x 600 dm
A 1 = 48.600 dm²
A 2 = 11 m x 7 m
A 2 = 77 m²
A 3 = 310 dm x 152 dm
A 3 = 47.120 dm²
A = A 1 + A 2 + A 3
A = 48.600 dm² + 7.700 dm² + 47.120dm²
A = 10.3420 dm² , also rund 1.000 m²
3) Wir haben einen Experten an unserer Schule befragt. Mit 10 m² Solarzellen kann man in einem Jahr ungefähr 1.500 Kilowattstunden Strom erzeugen. Unser Schuldach hat eine Fläche von ca. 1.000 m². Wenn wir es also mit Solarzellen bedecken würden, könnten wir im Jahr 150.000 Kilowattstunden Strom erzeugen." (Bericht von Pascal, Finn, Jonas, Michael und Cedric)
Das Forscherteam besuchte das Stadtmuseum in Saalfeld. Dort begaben sich Anne-Kathrin, Sarah, Linda, Eva-Maria, Annelie, Vivien und Chelsea auf eine spannende Zeitreise:
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Eine Küche um 1900 |
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Zinkwanne mit Waschbrett und Wäschemangel |
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Küchengeräte: Fleischwolf, "Flotte Lotte", Küchenwaage |
"Um diese Forschungsaufgabe zu lösen, besuchten wir am 22. September 2009 das Stadtmuseum in Saalfeld. Dort gibt es eine umfassende Ausstellung zum Leben um 1900. Wir besuchten diese und hatten auch eine Führung durch Frau Streitberger, die viel Interessantes erzählen konnte. Um unsere Erkenntnisse darzustellen, entschieden wir uns für einen Brief." (Bericht von Anne-Kathrin, Sarah, Linda, Eva-;Maria, Annelie, Vivien und Chelsea)
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Um die Frage DENKmal! zu beantworten, besuchte das Expeditionsteam am 8. September 2009 das Darrtor in Saalfeld. Ihre Ergebnisse haben Theresa, Marie, Anne-Kathrin, Sarah, Sophia und Anna in einem Kurzbericht festgehalten:
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Blick auf das Darrtor mit dem fünfgeschossigen Bergfried und dem spitzbogigen Torbogen |
"Das Darrtor gehört zur Stadtbefestigungsanlage Saalfelds. Es ist das älteste Stadttor und wurde im 14. Jahrhundert gebaut.
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Sophia und Theresa im Inneren des Darrtores. Sie gönnen sich eine kleine Ruhepause und genießen die schöne Aussicht, bevor sie den "beschwerlichen" Aufstieg fortsetzen |
Der Name "Darrtor" stammt aus dem Slawischen. Er bedeutet "Markttor" und weist damit auf die Verbindungsstraße zum historischen Marktplatz hin.
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Hier sind wir auf der Aussichtsplattform des Darrtors zu sehen. Im Hintergrund ist sehr gut der "Hohe Schwarm", eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit unserer Stadt, zu erkennen |
Im Mittelalter wurde das Darrtor als Gefängnis genutzt. Über den Zellen wurde eine Wächterwohnung eingerichtet.
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Wir vor der Tordurchfahrt des Tores! |
Im Sommer 1888 entstand an der Seite des Tores eine städtische Waage mit Wiegehäuschen. Leider ist die Waage heute nicht mehr zu sehen.
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Hier sieht man das Nebengebäude des Tores, früher genutzt als Torwächterhäuschen. |
Seit einigen Jahren kann das Innere des Darrtores besichtigt werden. Die Besucher können bis zur Plattform hinaufsteigen. Auch wir haben das getan. Oben angelangt kann man die herrliche Sicht genießen. Nahezu alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sind gut erkennbar.
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Dieses Modell des Darrtores steht im Inneren des Bergfriedes |
Bei unserer Besichtigung hatten wir phantastisches Wetter. Wir konnten weit ins Umland blicken. Wir waren alle beigeistert von der Aussicht und von der Schönheit unseres Denkmals." (Bericht von: Theresa, Marie, Anne-Kathrin, Sarah, Sophia und Anna)
Auf ihrer Klassenfahrt nach Schwarzburg am 19. August 2009 untersuchten die Jungforscher Cedric, Tom, Toni, Dennis und Erik aus Saalfeld den Waldboden, um die Frage ER(d)probe! zu beantworten. Ihre Untersuchungsergebnisse fassten Cedric, Tom, Toni, Dennis und Erik in folgenden Bericht zusammen:
"Am 19. August 2009, dem letzten Tag unserer ersten Klassenfahrt an der neuen Schule, unternahmen alle fünften Klassen zwischen 9.30 Uhr und 11.00 Uhr eine Exkursion in ein Waldstück nahe der Jugendherberge. Dort führten wir verschiedene Untersuchungen durch. Unsere Gruppe erhielt dabei den "Forscherauftrag Boden". Vor Ort führten wir verschiedene Untersuchungen durch und werteten die Ergebnisse später aus.
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Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen des ERG mit dem MNT–Lehrer Herrn Dreyßig und den Klassenlehrerin Frau Hook und Herrn Raab |
Das Untersuchungsgebiet lag oberhalb des Flusses Schwarza in Südlage mit Übergang zu einem Flachstück. Das Gelände dort war insgesamt sehr bergig und der Wald war ein Buchenmischwald. Unsere Gruppe suchte sich eine Stelle, die in leichter Hanglage war. Es war schattig und feucht dort. Am Boden gab es viel Laub und vereinzelt Nadeln, an manchen Stellen gab es auch Moos. Dieses wuchs vor allem um die Baumstämme. Der Boden roch erdig und nach Pilzen, aber auch modrig. Seine Farbe war schwarz–braun. Die Temperatur der Luft betrug 17°C und die Bodentemperatur 13,8 °C. Tagsüber wurde es zwar sonnig, aber zur Untersuchungszeit war es noch nebelig und abends wurde es auch rasch wieder kalt. So erklärte sich sicher die hohe Luftfeuchtigkeit, die hier herrschte.
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Das sind wir: Toni, Dennis, Tom, Erik und Cedric |
Mit einer Fingerprobe wollten wir die Bodenart feststellen. Wir versuchten, den Boden in unseren Händen zu einer Wurst zu rollen. Das gelang uns nicht, weil sie uns in den Händen zerfiel. Dadurch stellten wir fest, dass im Boden viel Sand enthalten sein musste. Als Nächstes wollten wir den Wassergehalt des Bodens feststellen, indem wir die Bodenprobe mit den Händen fest zusammendrückten. Da im Wald eine hohe Luftfeuchtigkeit herrschte, glaubten wir, der Boden wäre auch feucht. Aber das Gegenteil war der Fall. Er fühlte sich trocken und krümelig an, was bestimmt daran lag, dass viel Sand enthalten war. Sand ist nämlich sehr wasserdurchlässig und hält dadurch nicht gut zusammen. Danach bestimmten wir die Lagerungsdichte des Bodens, indem wir ein Messer in den Boden drückten. Es ließ sich etwa zur Hälfte hineindrücken. So fanden wir heraus, dass der Boden an dieser Stelle mäßig dicht war (ca. 1,4 g/cm³). Unsere letzte Aufgabe war es, nach Tieren im Boden zu suchen. Mit der Federstahlpinzette fanden wir einen Weberknecht in der Laubschicht, im Boden einen Wurm und unter einem Stück herabgefallener Rinde einen Tausendfüßler.
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Eine Spinne auf dem Waldboden |
Man könnte die Untersuchungen sicher noch weiterführen, um zum Beispiel herauszufinden, welche Pflanzen und Tiere diesen Boden noch nutzen." (Bericht von Cedric, Tom, Toni, Dennis und Erik)
Zusammen mit einem Informatiklehrer konnte das Expeditionsteam um Jonas, Jakob, Finn, Luca und Felix 28. September 2009 die Aufgabe SEKUNDENweltreise lösen und dokumentieren:
Folgendes haben wir herausgefunden:
In wenigen Sekunden gelangt man von einem Computer in Deutschland zu einer Webseite im Ausland, wie zum Beispiel www.premierleague.com, der offiziellen Seite von Englands erster Fußball–Liga. Der Computer unternimmt in dieser Zeit eine Welt– bzw. Europareise mit mehreren Stationen.
Das Internet besteht aus Computern, die weltweit miteinander vernetzt sind. Sie sind zum Beispiel durch Telefonkabel, Glasfaserkabel oder Satellit miteinander verbunden. Zwischen den Computern können Daten übertragen werden. Dabei ist jedem Computer eine Adresse zugeordnet. Die Adresse ist eigentlich eine Zahlenkombination, da Computer nur mit Zahlen umgehen können, aber Menschen können sich besser Adressen als lange Ziffernfolgen merken. Wenn ich eine Webseite aufrufe, steuere ich einen anderen Computer an. Auf dessen Informationen habe ich dann Zugriff.
Provider sind Anbieter, die uns gegen Bezahlung den Zugriff auf das Internet ermöglichen. Vom Provider bekomme ich auch eine Adresse. (Zum Beispiel mit meinem Namen drin, obwohl sie auch aus Zahlen besteht.) Der Provider hilft mir, die gewünschte Webseite zu finden. Er sucht sie im Internet und schickt die Daten an meine Adresse bzw. an meinen Computer zurück. Das dauert meist nur wenige Sekunden." (Bericht von Jonas, Jakob, Finn, Luca und Felix)
