"Forschungsexpedition Stadt" in Saalfeld

Teamportrait
Lösung: LEBENselexier
Lösung: LESElust
Lösung: ZEITreise
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: SONNENschule
Lösung: ER(d)probe!
Lösung: SEKUNDENweltreise

Teamportrait: Die Klasse 5a des Erasmus–Reinhold–Gymnasiums

"Wir sind die Klasse 5a des Erasmus–Reinhold–Gymnasiums in Saalfeld. Wir freuen uns, unsere Stadt und unsere Umgebung intensiver unter die Lupe nehmen zu dürfen. Wir – 14 Mädchen und 8 Jungen – beschäftigen uns gerne mit Fragen aus den Naturwissenschaften und der Geschichte. Unterstützt werden wir dabei von unserer Klassenlehrerin Frau Gräf."

Saalfeld

Das Forscherteam der Klasse 5a

Das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" wünscht den Jungforscherinnen und Jungforschern der Klasse 5a viel Glück und Erfolg bei ihrer Erkundungstour durch Saalfeld.

Lösung: LEBENselexier

Wie das Saalfelder Expeditionsteam die Forschungsaufgabe LEBENselexier anging und was die Jungforscherinnen und -forscher dabei herausgefunden haben, berichtet uns Pascal W.:

"Wir waren am 3. November 2009 im Saalfelder Krankenhaus. Dort wurde uns erklärt, wie sich unser Blut zusammensetzt.

Saalfeld

Das Forscherteam der Klasse 5a im Saalfelder Krankenhaus

Es besteht aus den roten und den weißen Blutkörperchen, sowie den Blutblättchen.

Die roten Blutkörperchen transportieren den Sauerstoff und
die weißen Blutkörperchen töten Keime ab (z. B. wenn man sich geschnitten hat).

Die Blutblättchen wiederum verschließen die Wunde, denn sonst würde man verbluten.

Danach durften wir Blut von einer kranken Person durch ein Mikroskop ansehen. Im Anschluss daran wurde einer Krankenschwester Blut abgenommen. Und wir konnten es bis ins Labor begleiten."

Saalfeld

Ein anonymisierter Kumulativbefund einer Blutanalyse

Lösung: LESElust

Wie die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a die Aufgabe LESElust angingen, berichten sie selbst:

"Anne Gallinat ist eine Saalfelder Autorin. Sie schreibt unter anderem Kinderbücher. Uns, Schülern der Klasse 5a, ist sie durch die Grundschulzeit bekannt. Frau Gallinat inszeniert mit Grundschulklassen Märchen.

Wir haben eine kleine Umfrage zum Bekanntheitsgrad von Frau Gallinat bei Saalfelder Bürgern durchgeführt.

Ergebnis: Die Hälfte der Befragten kannten sie, die andere Hälfte jedoch nicht. Ein Sechstel der befragten Personen kannten das Buch "Straßenhändler".

Saalfeld

Zitat:
"Fanny ist beleidigt: Is nich lustig, wenn man sein soll, wie man nich is."

Lösung: ZEITreise

Am 8. September haben die Jungforscherinnen und -forscher der 5a die Station ZEITreise auf ihrer Expeditionstour passiert, was sie dabei herausgefunden haben, berichten sie uns, selbst:

"Am 8. September 2009 besuchten wir, die Schüler der Klasse 5a das Stadtmuseum Saalfeld.

Saalfeld

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a auf Expeditionstour

Dort sahen wir uns hauptsächlich die Wohnräume Saalfelder Bürger aus dem Jahr 1900 und die Schulstube aus der gleichen Zeit an. Frau Streitberger berichtete uns viele interessante Einzelheiten aus dem Leben der Menschen vor 100 Jahren in unserer Stadt. Angeregt durch diesen Besuch schrieben wir Briefe. Dabei versetzten wir uns in das Leben eines 10-jährigen Kindes zu dieser Zeit. Im Folgenden sind einige Auszüge aus diesen Briefen dokumentiert.

Emma schrieb an ihre Tante:

… Schon kleine Vergehen bestrafte er mit Ruten – und Stockschlägen. Wir müssen kerzengerade auf unseren Schulbänken sitzen und dürfen uns keinesfalls anlehnen. In meiner Klasse sind Kinder von der ersten bis achten Klasse…

Rebecca schrieb an Oma Vera:

… In meiner neuen Schule ist es sehr schön. Mutti hat mir eine Aktentasche gekauft. Dazu noch eine Schiefertafel mit Griffel, einen Schwamm zum Abwischen und einen Lappen zum trocken wischen. Heute früh bin ich 4 Kilometer zur Schule gelaufen. Ein Fahrrad haben wir nicht, denn dieses ist zu teuer…

Luisa schrieb an Tante Helga:

… Im Winter war mein Schulweg sehr glatt. Es gab keinen Räumdienst. Manchmal bin ich hingefallen, dann ging die Tafel kaputt. Das gab zu Hause natürlich Schimpfe, weil eine neue gekauft werden musste. Außerdem haben wir unsere Schulranzen hin und wieder als Schlitten benutzt. Das durfte erst recht kein Erwachsener sehen. Nach einiger Zeit gab es Hefte. Mit Tinte und einer Schreibfeder wurde Schönschrift geübt. Auf jeder Bank stand ein Tintenfass mit Tinte. Die Feder musste immer wieder in die Tinte eingetaucht werden. Wenn man zu viel Tinte erwischt hat, gab es einen Tintenklecks. Tintenkleckse wurden vom Lehrer bewertet…

Leon schrieb an Tante Elfriede:

… In der 3. Klasse, welche auch die meine ist, werden Schreibübungen, Sprache, Naturlehre, Geschichte und Religion verinnerlicht. Unsere Schulräume sind wie du weißt oft kalt, wenn das Holz zum Heizen fehlt. Da es nur einen einzigen Ofen gibt, können sie sich, liebe Tante den Streit um die besten Plätze vorstellen… Ich sitze am Pult des Lehrers und komme öfter mit dem Tatzenstrecken in Berührung… Liebste Tante stelle dir vor, unser Lehrer hat die Tinte aus rostigen Nägeln und Gallen von Eichbäumen selbst hergestellt…"

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Einblicke in das Saalfelder Stadtmuseum

Lösung: GESCHICHTEerzählen

Um die Frage GESCHICHTEerzählen zu beantworten haben die Jungforscherinnen und –forscher Frau Frank interviewt. Das Video dazu wird noch nachgereicht:

"Dieser Forschungsauftrag gab den Anlass im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit Frau Töpfer über grundlegende Fakten zu den beiden Deutschen Staaten zu sprechen. Nach dieser Vorbereitung erarbeiteten die Schüler der 5a Fragen zur Wiedervereinigung vor. Diese konnten dann am 8. September von Frau Frank beantwortet werden. Frau Frank ist 40 Jahre alt. Sie wuchs in Ostberlin auf und lebt und arbeitet heute in Saalfeld. Einen kleinen Ausschnitt dieser sehr interessanten Ausführungen kann man in dem Video sehen."

Das Video der Klasse 5a des Erasmus–Reinhold–Gymnasiums zur Aufgabe GESCHICHTEerzählen:

Lösung: SONNENschule

Vom 31. Oktober bis 4. September 2009 beschäftigte sich das Expeditionsteam mit der Frage SONNENschule. Im Mathematik- und Geographieunterricht nahmen die Schülerinnen und Schüler folgende Messungen und Berechnung vor:

Saalfeld

Das Erasmus–Reinhold–Gymnasium

Saalfeld







































Saalfeld

Das Erasmus–Reinhold–Gymnasium

Lösung: ER(d)probe!

Auf ihrer Klassenfahrt in Schwarzburg beschäftigten sich die Jungforscherinnen und –forscher unter anderem mit der Frage ER(d)probe!:

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Die 5a untersucht den Waldboden

"Am letzten Tag unserer Klassenfahrt in Schwarzburg machten wir eine Exkursion zum Mooshäuschen. Dort wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt. Unsere Aufgabe war es, innerhalb einer Gruppe die vorbereiteten Fragen zu bestimmten Themen des Waldes zu beantworten. Damit jeder in Ruhe arbeiten konnte, verteilten wir uns in der näheren Umgebung. Inhalt unserer Aufgabe war, die Besonderheiten der Bäume herauszufinden, z.B.: die verschiedenen Rindenstrukturen zu bestimmen. Andere Kinder beschäftigten sich mit den Eigenschaften des Waldbodens. Nach Beendigung unserer Forschungsaufträge trafen sich die Gruppen wieder am Mooshäuschen zur Auswertung. Interessant waren auch die Ergebnisse der anderen Kinder. Nach Abgabe der Zettel machten wir uns auf den Heimweg in unsere Unterkunft, wo es Mittag gab."

von Mathilda und Judith, Klasse 5a

Ergebnisse der Gruppe Waldboden

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Arbeitsblatt

"Wir führten am 19. August 2009 in der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr in Schwarzburg unsere Versuche durch. Die genaue Untersuchungsstelle lag in einem Buchenmischwald, in Südlage mit einem Übergang zu einem flachen Waldstück oberhalb des Flusses Schwarza. Es gab eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, da die Sonne erst gegen 11 Uhr den Bereich erreichte. Das Gelände war sehr bergig. Das Wetter: Es war morgens sehr nebelig, tagsüber sonnig und es gab ab 18.00 Uhr eine schnelle Abkühlung. Der Boden roch nach Harz und Erde, er fühlte sich warm und feucht an. Er war dunkelbraun. Die Luft war 16°C warm und der Boden 14°C.

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Zwei Spinnen

Die Bodenart war Sand, denn er zerfiel in den Händen. Der Boden war feucht, denn er fühlte sich feucht an und fiel nicht auseinander. Er war mäßig dicht, das Messer ließ sich etwa bis zur Hälfte hineindrücken. Wir haben verschiedene Tiere gefunden, nämlich Spinnen mit acht Beinen unter einem Blatt, einen Tausendfüßler mit 100 Beinen und eine Ameise mit 6 Beinen im Laub. Ein Tier (ein Doppelschwanz oder ein Springschwanz) mit 10 Beinen haben wir unter einem Stein gefunden. Vorschlag für weitere Aufgabenstellungen: Untersucht eine andere Stelle mit gegensätzlichen Eigenschaften und vergleicht die Ergebnisse."

von Carolin, Klasse 5a

Lösung: SEKUNDENweltreise

Am 30. September befragte das Expeditionsteam ihren Informatiklehrer zum Thema Internet. Er half den Schülerinnen und Schülern die Frage SEKUNDENweltreise zu lösen:

"Jeder Rechner besitzt ein BIOS, ein Betriebssystem (z. B. Windows XP, Vista) und einen Browser (z. B. Internet Explorer).

Saalfeld

Das Forscherteam mit ihrem Informatiklehrer

Man gibt eine Internetadresse ein. Die Adresse wird über den Router an den Name Server gesendet. Der Name Server sucht die IP–Adresse und schickt sie zurück. Der eigene PC baut über die IP–Adresse die Verbindung mit dem Zielcomputer auf. Der Zielcomputer schickt den Quelltext zum eigenen PC. Dieser Quelltext wird dann von dem Internetprogramm in die Internetseite umgewandelt. Das macht jedes Programm etwas anders."

Saalfeld

Schematische Darstellung des Internets

von Fabian, Klasse 5a

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