

Teamportrait
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: DENKmal!
Lösung: Persönlichkeiten
Lösung: Identität
Lösung: Archiv, das Gedächtnis der Stadt
Im Herbst 2009 startet das Forscherteam der 6e seine "Forschungsexpedition Stadt - Geschichte" in Pulheim und stellt sich selbst vor:
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Das Expeditionsteam der Klasse 6e aus Pulheim |
"Hallo,
wir sind die Klasse 6e und kommen vom Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) in Pulheim.
Wir sind eine Naturwissenschaftsklasse und deshalb 9 Mädchen, 16 Jungen und insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler, die 11-13 Jahre alt sind. Wir sind eine sehr freundliche, hilfsbereite und sehr außergewöhnliche Klasse. Wir haben zwar alle verschiedene Meinungen, werden uns dann aber trotzdem einig. Wir haben einen erstaunlichen Teamgeist, das sich zeigte, als wir bei einem Fußballturnier, gegen sehr starke Gegner den 2. Platz erspielten. Da wir auch etwas Grips im Kopf haben, glauben wir, dass wir für diese Forschungsexpedition geschaffen und topfit sind.
Viele liebe Grüße, 6e"
Das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" freut sich sehr über die Beteiligung der wissbegierigen Schülerinnen und Schüler an der "Forschungsexpedition Stadt – Geschichte". Wir sind sehr gespannt darauf, welche historischen Spuren die 6e auf ihrer Expeditionstour in Pulheim entdecken und verfolgen wird.
Am 9. November 1989 ist die Berliner Mauer gefallen und hat zur deutschen Wiedervereinigung geführt. Befragt einen Zeitzeugen (Bürgermeister/in, Geschichtslehrer/in, Dozent/in für Geschichte), wie sie/er diesen Tag erlebt hat!
Wer den Pulheimer Jungforscherinnen und -forschern Geschichte erzählte berichten sie selbst:
"Am 18. September 2009 sind wir ins Pulheimer Rathaus zum damals amtierenden Bürgermeister Herrn Dr. Morisse gegangen und haben ihn zum Thema Mauerfall und zur deutschen Wiedervereinigung befragt. Wir durften im Ratssaal auf den Plätzen sitzen, wo sonst die Mitglieder des Stadtrates sitzen und diskutieren.
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Das Expeditionsteam der Klasse 6e bei seinem Besuch im Pulheimer Rathaus (links) und sein Gesprächspartner Herr Dr. Morisse (rechts) |
Herr Morisse hat uns viel über die Zeit des Mauerfalls und die Wiedervereinigung erzählt und unsere Fragen ausführlich beantwortet. Das Interview war sehr interessant und wir haben noch alle einen Anstecker mit dem Pulheimer Wappen bekommen.
Wie erlebten Sie den Tag des Mauerfalls?
Ja das war ganz komisch [...] Ich kann mich noch sehr gut an den Mauerbau erinnern, aber an den Tag, an dem die Mauer geöffnet wurde, deshalb schlecht, weil ich im Büro gesessen habe, ungefähr bis 11 Uhr, dann bin ich nach Hause gefahren, habe noch ein bisschen Zeitung gelesen und bin dann ins Bett gegangen. Und damit hatte ich die ganzen Ereignisse verschlafen. Es hat mir also keiner gesagt, stell doch bitte man den Fernseher an, da ist ein unglaublicher Vorgang, sondern es war für mich ein völlig normaler Tag. Wenn man so abends im Büro sitzt, ist man alleine und keiner kommt vorbei und sagt, dass in Berlin eine dramatische Entwicklung ist. Das ganze Geschehen war ja auch erst nachts. [...] Ab halb elf [22.30 Uhr] strömten die Menschen gen Westen. Ich habe davon am anderen Morgen erfahren und hab mir gedacht, das klappt nicht. Das ist eine vorübergehende Erscheinung. Die im Osten werden diese Grenze wieder schließen. Das war meine Meinung. Ich war völlig überrascht, dass dieser Staat so schnell aufgegeben hat, dass er keine innere Kraft mehr hatte und auch dass die Russen nicht eingegriffen haben [...] das war eine unglaubliche Überraschung. [...]
Die Gemeinden [im Osten] waren sehr viel ärmer als Pulheim, die hatten auch keine richtige Verwaltung. [...] Die Verwaltungen waren viel zu klein und dann haben wir versucht einigen dieser Orte zu helfen. Das erste war, dass wir für einen Ort namens Lehnin ein paar Schreibmaschinen gekauft haben, ein paar Taschenrechner und Fotokopiergeräte, um wenigstens ein bisschen die Lage zu verbessern. Und dann haben wir lange überlegt, ob wir einer bestimmten Stadt dauernd helfen sollen und sind dann im Frühjahr 1990 [...] nach Ostdeutschland, in die DDR gefahren, das hieß damals noch DDR, und haben verschiedene Städte besucht. [...] Da waren wir in einem Ort namens Königssee [...], aber auch in anderen Orten wie Bad Schmiedeberg, Limbach-Oberfrohna, Mittweida und Straupitz. Wir haben diesen Gemeinden geholfen. [...] Das war eine hochspannende Zeit.
Haben Sie die DDR, während die Mauer stand, einmal besucht?
Ich war nur einmal in Ostberlin während die Mauer stand. Ich hatte keine Möglichkeit in die DDR zu fahren, weil wir dort keine Verwandten hatten und es auch sonst keine Kontakte gab und man musste irgendwelche Kontakte haben, um die Erlaubnis zu bekommen, in die DDR einzureisen. Nach Ostberlin konnte man fahren, [...] weil man als Westdeutscher in die einzelnen Stadtteile fahren durfte und damit auch nach Ostberlin."
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Eine Zusammenfassung der Thematik durch das Expeditionsteam in Plakatform |
Die Videodokumentation des Besuchs im Pulheimer Rathaus können Sie im Folgenden einsehen.
Lösung: GESCHICHTEerzählen, Teil 1:
Lösung: GESCHICHTEerzählen, Teil 2:
Lösung: GESCHICHTEerzählen, Teil 3:
Lösung: GESCHICHTEerzählen, Teil 4:
Historische Gebäude und Denkmäler haben eine Geschichte. Erkundet eine dieser Geschichten gemeinsam mit dem Amt für Denkmalschutz oder einer vergleichbaren Einrichtung und dokumentiert eure Entdeckungen!
Was die Pulheimer zum Thema DENKmal! herausgefunden haben, berichten sie uns selbst:
"In Pulheim gibt es sehr viele Denkmäler. Wir haben uns vier herausgesucht und diese fotografiert und beschrieben. Außerdem hatten wir mehrere Fragen an das Amt für Denkmalschutz und haben dort sehr interessante Antworten erhalten.
Fragen an Frau Schulte vom Amt für Denkmalschutz
Wieso heißen Denkmäler Denkmäler? Wieso gibt es Denkmäler?
Der Begriff Denkmal ist sprachlich in zwei Inhalte zu trennen. Er beinhaltet das Wort "Denken" und das Wort "Mal" (Ort, Fleck). Das Denkmal meint räumlich einen Ort der eine bestimmte Funktion besitzt. Das Denkmal soll zum Gedenken anregen. Ein Denkmal ist also ein Objekt, das uns an ein bestimmtes vergangenes Geschehen erinnert.
Seine Denkmaleigenschaft resultiert daraus, dass es Vergangenes bezeugt, dem die Öffentlichkeit heute eine Bedeutung zuschreibt.
Ein Denkmal enthält viele, aus anderen Quellen nicht erschließbare, Informationen über die Zeit seiner Entstehung bzw. über die Epochen die seitdem dort ihre Spuren hinterlassen haben.
Wieso sind manche Gebäude Denkmäler? Was muss ein Gebäude oder Statue haben, damit es ein Denkmal wird?
Das Denkmalschutzgesetz Nordrhein–Westfalen legt fest wodurch ein Gebäude zum Denkmal wird.
Denkmäler sind z. B. Gebäude, an deren Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Ein öffentliches Interesse besteht wenn u. a. die Gebäude bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen, für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse oder für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen.
Es müssen nicht alle Gründe vorliegen. Es reicht aus wenn jeweils ein Grund vorliegt. Nicht nur Gebäude, sondern auch Bodendenkmäler, Wegekreuze, Grabkreuze, Ehrenmale, Friedhöfe, Stadtmauern, Hofanlagen, Parkanlagen, Produktionsstätten, Brücken und Brunnen etc. können Denkmäler sein.
Die Denkmalwertigkeit eines Objektes bedarf einer Interpretation, die mittels der Geschichtswissenschaft, Bau- und Kunstgeschichte, Volkskunde, Religionsgeschichte etc. erarbeitet wird.
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Das Expeditionsteam vor der Pfeilerbasilika in Pulheim |
Wo steht das größte bzw. kleinste Denkmal von Pulheim?
Der größte denkmalwerte Gebäudekomplex ist die Abtei Brauweiler in Verbindung mit der Pfarrkirche St. Nikolaus.
Darüber hinaus gibt es in jedem Stadtteil z. B. Kirchen oder Hofanlagen mit großen Abmessungen wie, z. B. die Pfeilerbasilika in Pulheim oder die Hofanlage "Großer Kreuzhof" in Stommeln. Als kleine Denkmäler können einzelne denkmalwerte Grabsteine auf denkmalwerten Friedhöfen oder Wegekreuze, wie z. B. das Steinkreuz Ecke Schwalbengasse / Mühlenweg in Stommeln bezeichnet werden.
Welches ist das älteste Denkmal in Pulheim?
Zu den ältesten Denkmälern gehören die "Alte Pfarrkirche St. Martin" auf dem Stommelner Friedhof erbaut Mitte des 13. Jahrhunderts ergänzt zwischen 1543 und 1553, die Junkerburg mit Wassergraben in Geyen wurde 1664 nach einem Brand erneuert, sowie z. B. Hofanlagen in Freimersdorf aus dem 18. Jahrhundert.
Aber auch einzelne Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert auf denkmalwerten Pulheimer Friedhöfen.
Welches ist Ihr Lieblingsdenkmal?
Mir gefallen einige Denkmäler sehr gut.
Dazu zählen das Herrenhaus mit Parkanlage in Orr, die Windmühle in Stommeln,
der Iveshof in Ingendorf, die Abtei in Brauweiler, die Barbarakapelle in Pulheim, die Friedhöfe in Stommeln und Sinthern, der Denkmalbereich Freimersdorf und viele mehr."
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Die Collage des Expeditionsteams zum Thema DENKmal! |
Nähere Informationen zu den Denkmälern in Pulheim können Sie unter www.vfg-pulheim.de/denkmal/index.php?id=80 einsehen.
Ist eure Stadt der Geburtsort von Frauen oder Männern, die in Politik oder Wirtschaft, Wissenschaft oder Technik, Kunst, Kultur oder Sport prägend waren? Sammelt (z. B. in einem Archiv, einer Forschungseinrichtung oder bei Privatpersonen) zu einer in Frage kommenden Person interessante Informationen. Befragt, sofern möglich, Menschen, die diese Person gekannt haben. Dokumentiert eure Ergebnisse.
Wie das Pulheimer Expeditionsteam die Forschungsfrage anging, berichtet es selbst:
"In Kleingruppen haben wir unterschiedliche Persönlichkeiten
herausgesucht und Informationen über sie gesammelt und diese kurz vorgestellt.
Christina von Stommeln
Sie war schon zu ihren Lebzeiten "Dorfgespräch" – die Bauerstochter Christina
von Bruso. Mit fünf Jahren hatte sie erste Visionen und Erscheinungen. Manche
hielten sie für verrückt und krank. Mit 12 Jahren wollte sie der Vater
verheiraten. Mit 13 Jahren gelang ihr die Flucht in
die Gemeinschaft frommer Frauen (Beginen) nach
Köln. Mit 15 Jahren erschienen Christina Wundmale
an Händen, Füßen und Kopf (Stigmata). Mit 16
Jahren folgte die Rückkehr nach Stommeln – wegen starker
mystischer Entrückung. Ablehnung bei Eltern und
Stommeler Beginen. Aufnahme fand sie bei Pfarrer
Johannes. Teufelsversuchungen und -quälereien
verwirrten die Stommelner. Mit 25 Jahren
lernte sie den Dominikaner Petrus von Dacien,
einen Seelenverwandten kennen. Aufzeichnung der
Lebensgeschichte (Codex Iuliacensis) durch Petrus.
Wundmale finden dort Erwähnung. Mit 46 Jahren
schwere Erkrankung. Nach Tod von Pfarrer Johannes und Petrus hatte sie keine
mystischen Erlebnisse mehr. Sie lebte noch 25 Jahre zurückgezogen und arm am
Ortsrand. Mit 70 Jahren starb sie und wurde in Stommeln begraben. Es gab an
ihrem Grab häufige Wunderheilungen. 1339 wurde Graf Theoderich IX. von
Cleve bei einer Wallfahrt zum Grab Christinas von seiner schweren Gicht
geheilt.. Graf von Jülich (Stommeln lag in seiner Grafschaft) lässt ihre Gebeine
1342 erst nach Nideggen und 1586 nach Jülich bringen, wo sie bis heute in der
Propstkirche liegen. Am 8. November 1908 wurde Christina selig gesprochen.
Christina Bruso
am 24. Juli 1242 als drittes von fünf Kindern Heinrich und Hella Brusos geboren
am 6. November 1312 gestorben
und 1908 selig gesprochen
Festtage: 22. Juni und 6. November
Die aus Feldbrandziegel auf dem Berlich errichtete
Kapelle steht an der Stelle, wo nach alter
Überlieferung die selige Christina von Stommeln die
letzten 25 Jahre ihres Lebens zurückgezogen am
Ortsrand gelebt hat. Die Kapelle wurde 1854 errichtet.
Sie wird zur Fronleichnamsprozession geöffnet.
Neben dem Turm der Alten Kirche St. Martin in Stommeln ruhte die selige Christina von 1312-1342.
Als Graf Theoderich IX. von Cleve ihr Grab berührte, wurde er von der schweren Gicht geheilt.
Hier haben sich immer wieder wundersame Heilungen ereignet. Das Neugotische Grabdenkmal
ließ Pfarrer Klausmann 1896 errichten.
1904 wurde die große Pfarrkirche St. Martinus im Ortskern eingeweiht. Sie sollte Wallfahrtskirche der
seligen Christina werden. Stommeln sollte Wallfahrtsort werden, da Christina bald selig gesprochen werden
sollte. Der Krieg verhinderte aber die Pläne. Reliquie: Ellbogenknochen von Christina. Die Reliquien ruhen seit 1586 in einem Schrein in der Propstkirche St. Mariä Himmelfahrt in Jülich. Von 1342 bis 1586 ruhte sie in Nideggen.
Altar der seligen Christina in der Pfarrkirche St. Martinus Stommeln. Gebaut 1908 anlässlich der
Seligsprechung. Denkmal der seligen Christina auf dem Dorfanger von Stommeln. Errichtet 1999 aus Eifeler Basalt von Bildhauer
O. Höhnen."
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Neben einer Collage zu Christina von Stommeln ließ uns das Expeditionsteam aus Pulheim auch weitere Ergebnisse zu anderen Persönlichkeiten zukommen.
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Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Namen eurer Stadt? Was sagt das Wappen aus? Welche Wahrzeichen gibt es? Sucht in der Stadtverwaltung, im Archiv, in Bibliotheken oder bei Lokalhistorikern nach Informationen und dokumentiert eure Ergebnisse.
Dem Wappen Pulheims auf der Spur, berichten uns die Jungforscherinnen und -forscher selbst, was sie herausgefunden haben:
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Der Turm
"Herkunft: Es handelt sich um einen Kirchturm, den die Pulheimer
Schöffensiegel bereits im 14. Jahrhundert zeigen.
Enthalten ist er in einer Urkunde vom 23. September 1364 der
Karthause Köln und in einer weiteren Urkunde vom 6.
Februar 1619 des Klosters Königsdorf. Für den
vorliegenden Wappenentwurf wurde der Turm aus dem
Siegel des 17. Jahrhunderts gewählt.
Bedeutung: Die Schöffensiegel zeigen den Turm stets neben dem Jülicher Wappenschild mit
einem Löwen. Während dieser Löwe das Symbol für die Herzöge von Jülich ist – sie übten die Landeshoheit über verschiedene Orte der jetzigen Stadt aus: Stommeln, Pulheim, Geyen und später auch Sinnersdorf und Orr – muss der
Turm als das Symbol der Eigenständigkeit des Pulheimer Gerichtsbezirkes
gedeutet werden. Dieser war gekennzeichnet durch die eigene Pfarrkirche, deren
Turm man auf dem Siegel wiedergab. Er wird erstaunlich groß dargestellt im
Verhältnis zum Jülicher Löwen.
Sicherlich sollte auch das ein Hinweis auf ein gewisses Maß an
Selbständigkeit sein, das man trotz der Jülicher Landeshoheit gewährleistet wissen
wollte."
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Die Collage des Expeditionsteam zum Thema Identität |
Besucht das Archiv eurer Stadt und informiert euch dort über die Zielsetzung und die Arbeitsbereiche der Einrichtung sowie über die Tätigkeiten der Mitarbeiter.
Wie das Pulheimer Expeditionsteam seiner letzten Forschungsfrage begegnete, berichtet es selbst:
"Wir waren in kleinen Gruppen im Pulheimer Stadtarchiv und durften dort in einen der vier Lagerräume gehen und uns verschiedene alte Sachen ansehen. So
haben wir beispielsweise im goldenen Buch von Brauweiler gelesen, alte Sigel
angesehen, in einer alten Schülerzeitung geblättert.
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Die Pulheimer Jungforscherinnen und -forscher im Stadtarchiv |
Auch haben wir eine Urkunde von unserem Besuch, unterschrieben mit einem dokumentenechten Stift, erhalten.
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Eindrücke des Expeditionsteams:
"Mir hat der Ausflug ins Stadtarchiv der Stadt Pulheim am Dienstag den 29.
September 2009 sehr sehr gut gefallen. Ich fand es interessant, Einblicke in das
Stadtarchiv zu bekommen und auch mal in einen der vier Lagerräume des
Stadtarchivs zu gehen und zu schauen, weil das ja sonst nicht geht. Außerdem
habe ich viel dazu gelernt, z. B. dass das Metall (Büroklammern, Tackernadeln
usw.) vom Papier entfernt werden muss, damit es am Papier nicht rostet. Ich
fand es sehr sehr gut und der Ausflug hat sich gelohnt."
"Ich fand es sehr schön, weil man das Wissen von hunderten Jahren berühren
konnte (einen großen Teil jedenfalls).
Ich fand auch noch gut, dass wir das in kleinen Gruppen gemacht haben, sonst
hätten nicht alle Fragen stellen können."
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Gegenstände der Pulheimer Forschungsarbeit |
"Ich fand den Ausflug sehr informationsreich. Ich habe viel gelernt. Die
Personen waren sehr nett. Das Archiv fand ich groß.
Ich durfte auch sogar mal im Goldenen Buch von Pulheim-Brauweiler lesen. Ich
habe dem, der das Archiv verwaltet, sogar eine Zeichnung gezeigt, die ihm noch
nie aufgefallen war. In der Überschrift war ein kleines Gemälde – eine Spritze –
eingezeichnet. Weil es war eine Schrift von einer Ärztin."
"Ich fand den Tag im Archiv toll, weil man vieles über Bücher, Papier und
andere Sachen gelernt hat. Außerdem hab ich gelernt, dass in einem Archiv
nicht nur Bücher und irgend welche Papiere aufbewahrt werden, sondern auch
Bilder und Fotos.
Es war auch sehr schön, dass man alte Bücher angucken und in ihnen ein
bisschen rumblättern konnte."
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Das Pulheimer Expeditionsteam im Gedächtnis der Stadt |
