

Teamportrait
Lösung: ER(d)probe!
Lösung: DENKmal!
Lösung: LEBENselexier
Lösung: ZEITreise
Lösung: LESElust
Von der Mannheimer Johannes–Kepler–Ganztageshauptschule beteiligen sich zwei Klassen mit insgesamt 41 Schülerinnen und Schülern am Projekt "Forschungsexpedition Stadt" und werden eine Woche lang, vom 21. Juli bis 24. Juli 2009 die wissenschaftliche Landschaft der Quadratestadt erforschen. Die Stadtforscher der 5a und 5b haben sich für die "Forschungsexpedition Stadt" etwas Besonderes überlegt: Ihr Projekt findet unter dem Motto "Mannemer Woch" statt.
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Die Stadtforscher der Johannes–Kepler–Ganztageshauptschule: Wir sind die Klasse 5a der Johannes–Kepler–Hauptschule in Mannheim. Wir sind 21 Kinder. Unsere Klassenlehrerin heißt Frau Fendel. |
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Die Stadtforscher der Johannes–Kepler–Ganztageshauptschule: Wir sind die Klasse 5b. Wir sind 20 Kinder und unsere Klassenlehrerin heißt Frau Oeming. Wir freuen uns schon unheimlich auf die Erforschung unserer Stadt und sind gespannt, was uns alles erwarten wird! |
Die Aufgaben werden die Expeditionsteams in 8 Kleingruppen bearbeiten: Teamarbeit ist gefragt! So übernimmt jede Gruppe einen bestimmten Aufgabenbereich: Die Reporterbande ist für die Videobearbeitung zuständig, die Fotoexperten werden die Erstellung der Projektfotos managen, die Interviewer werden die Fragebögen entwickeln und die fünf Berichterstatterteams werden die Ergebnisse der Projektarbeit in Textform dokumentieren. Die Teams planen, sich mit folgenden Fragen auf der Expedition auseinanderzusetzten: ER(d)probe, DENKmal!, LEBENselexier und LESElust. Auch für die Verpflegung während der Expeditionstour ist gesorgt: Gemeinsames Frühstücken, aber auch Picknicken am Wasserturm und im Luisenpark. Zum Projektabschluss werden die Teams mit "Mannemer Dreck" – einer süßen Spezialität aus Mannheim – belohnt.
Das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" freut sich schon auf die Ergebnisse der Stadtforscher und wünscht der Gruppe viel Spaß bei ihrer "Forschungsexpedition Stadt".
Bericht von Büsra, Betül, Turgay, Mohamad und Dursun (5a):
"Am 21. Juli 2009 fuhren wir mit unseren beiden Klassen ganz früh morgens mit der Straßenbahn auf den Luzenberg in Mannheim. Hier erwartete uns Herr Felgenträger. Er erzählte uns etwas über verschiedene Bodenarten und die Entstehung von Böden. Im Ackerboden leben zum Beispiel viele Tiere und machen den Boden fruchtbar.
Nach einer halben Stunde haben wir Steine und Erde durch verschieden große Siebe geschüttet und geschaut, was übrig bleibt. Die Steine waren alle unterschiedlich groß.
Wir haben sie dann auf eine grüne Plane gekippt und uns genauer angesehen.
Einige Steine durften wir dann in ein Gefäß machen und noch Wasser dazugeben. Wir haben den Deckel auf die Gefäße gemacht und kräftig geschüttelt. Das Wasser, das dabei entstand, haben wir daraufhin in einen Extra-Becher gegossen.
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Herr Felgenträger gab uns einen Streifen Papier, mit dem wir den pH-Wert messen konnten. So konnten wir bestimmen, welchen pH-Wert das Wasser hatte. Der Streifen wurde grün und wir konnten 7,0 – Neutral – ablesen.
Das war wirklich interessant!
Weil wir so schnell waren und so gut mitgearbeitet haben, konnten wir uns noch eine halbe Stunde auf die Gleise setzen – der Zug fährt nur zwei Mal am Tag und war schon vorbei gefahren – und in unserem Mannheim-Heftchen arbeiten."
Bericht von Stratos, Dennis, Dilara, Beyza und Meltem (5a):
"Am 22. Juli 2009 fuhren wir gegen 11.30 Uhr zum Wasserturm nach Mannheim.
Hier erwartete uns ein netter Mann von der MVV. Lustigerweise war er selbst einmal Schüler an unserer Schule.
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Wir waren total aufgeregt, dass wir in den Wasserturm rein durften, weil wir niemanden kannten, der je schon mal drin gewesen ist. Es war ziemlich dunkel, aber sehr interessant.
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Wir erfuhren, dass der Wasserturm 1882 gebaut wurde, um den Mannheimern sauberes Trinkwasser zu bringen. Der Wasserturm ist ca. 60 Meter hoch und auf seinem Dach ist eine Figur. Es ist eine griechische Göttin des Wassers, die einen Stab in der Hand hat.
Bis zum Jahr 2000 gab es im Wasserturm noch Wasser, doch heute ist er leer. Er wird daher auch nicht mehr geputzt. Im Krieg wurde der Wasserturm teilweise zerstört, aber er wurde genauso wie vorher wieder aufgebaut.
Im September wird der Wasserturm 120 Jahre alt!!
Hoffentlich bleibt er noch lange so schön und aufregend mitten in Mannheim.
Es hat uns auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht."
Bericht von Feyza, Anna Maria, Vincenzo und Marco (5b):
"Am 22. Juli 2009 fuhren wir mit unseren beiden Klassen ganz früh morgens mit der Straßenbahn nach Wohlgelegen ins DRK Blutspendezentrum in Mannheim. Wir waren alle schon ganz aufgeregt, weil wir nicht genau wussten, was uns erwarten wird. Manche von uns hatten Angst vor Blut und denen war schon schlecht.
Als wir hereinkamen, begrüßte uns ein netter Arzt Herr Dr. Stoetzer. Wir gingen in einen Raum, in dem mehrere Tische standen.
Der Arzt zeigt uns einige Bilder und erzählte uns wichtige Informationen über Blut.
Zum Beispiel erfuhren wir, dass Blut nicht nur rot ist, sondern auch gelb und weiß. Man kann das Blutwasser und das Blutplasma herausfiltern und die sehen dann gar nicht rot aus.
Das Blut ist daher rot, weil sich das Eisen im Blut befindet und das gibt die Farbe. Eisen ist ein Metall und ganz wichtig für die Versorgung des Menschen.
Es gibt auch verschiedene Blutgruppen zum Beispiel A, B, 0 und das ganze noch positiv und negativ.
Bei einer Blutspende ist es wichtig, dass jeder Patient nur die Blutgruppe bekommt, die er selbst auch hat, deshalb muss man auch vor jeder Bluttransfusion die Blutgruppe bestimmen.
Auch hat uns der Doktor erklärt, dass es nicht egal ist, wo man das Blut abnimmt, sondern dass es Stellen gibt, an denen man stärker blutet als woanders.
Besonders an Stellen, an denen man den Herzschlag fühlen kann, darf man kein Blut abnehmen.
Um uns zu beweisen, dass Blutabnehmen nicht weh tut und nicht schlimm ist, hat sich Dr. Stoetzer selbst von einer Krankenschwester Blut abnehmen lassen. Fast alle, die noch da waren, haben sich getraut hinzugucken.
Trotzdem fanden wir es echt mutig von dem Arzt!
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Wir haben uns dann an die Tische gesetzt und Krankenschwestern, andere Ärzte und Herr Stoetzer haben uns alles noch mal erklärt. Wir durften alles selbst anfassen und ausprobieren.
Am Schluss haben wir dann sogar noch eine Tasche mit kleinen Geschenken vom Blutspendezentrum bekommen und jeder noch ein Eis.
Das war echt toll!!!
Vielen Dank noch mal für das tolle Erlebnis!"
Bericht von Dilara, Serhat, Kübra und Atzela (5b):
"Am 21. Juli 2009 gingen wir mit unseren Klassen um 11.00 Uhr in das Zeughaus in Mannheim. Dort erwartete uns Frau Massoth, die die Führung übernommen hat.
Wir haben viel über Mannheim erfahren, zum Beispiel das Mannheim ein Schloss hat, dass über 200 m lang ist. Außerdem ist es berühmt und schön. Wir haben erfahren, dass Mannheim, so wie es heute ist, schon vor 400 Jahren gebaut wurde. Vorher sah es aus wie ein Stern.
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Wichtig für die Entstehung von Mannheim war es, dass es an zwei Flüssen gleichzeitig liegt. Der Rhein fließt bis ins Meer und war wichtig, um Waren und Personen zu transportieren.
Mannheim wurde schon 4 Mal zerstört und sah anschließend immer anders aus.
Frau Massoth hat uns erklärt, dass die Straßen nach der Zerstörung im 17. Jahrhundert in Quadrate aufgeteilt wurden. Die sind mit Buchstaben und Zahlen benannt, so dass bei uns eine Adresse G7, 5 oder K5, 1 sein kann. Das macht Mannheim ganz besonders und ist auch für Fremde praktisch, weil sie so alles ganz schnell finden können, ohne die Straßennamen zu kennen.
Dann erzählte uns Frau Messoth etwas über den Wasserturm (eine weitere Station auf unserer Forschungsexpedition). Die Menschen in Mannheim hatten früher keine Kanalisation, d. h. kein fließendes Wasser und keine Toilette und als sie den Gestank nicht mehr aushielten, kamen sie auf die Idee mit dem Wasserturm.
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Dann haben wir uns ein Bild von Karl Theodor angesehen, einem Herrscher aus Mannheim, der 1724 geboren und 1799 verstorben ist. Er hat das Schloss in Mannheim bauen lassen. Um alle Mitarbeiter immer wieder an sich zu erinnern, ließ er sich 14 Mal ganz groß malen. Heute gibt es aber nur noch 2 oder 3 von diesen Bildern.
Hier fanden wir am interessantesten, dass fast alle Perücken anhatten und sich nicht gewaschen haben. Außerdem wollten alle Locken haben. Auch die Kleider von damals fanden wir sehr schön.
Es war sehr interessant und hat auch viel Spaß gemacht!"
Bericht von Rabia, Rümeysa, Seyma und Dilek (5a):
"Am 23. Juli 2009 gingen wir mitten im Regen zu unserer letzten Station in der Forschungswoche. Die Kinder- und Jugendbibliothek kannten wir zwar schon, es hat uns dort sehr gut gefallen und deshalb freuten wir uns sehr auf unseren Besuch.
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Die Frau fragte uns, ob wir den Namen von dem Haus kennen, in dem wir uns gerade befinden. Es heißt Dalberg-Haus und wurde nach einem berühmten Schriftsteller, Heribert von Dahlberg, benannt. Der hatte mal in dem Haus gelebt, in dem jetzt die Bibliothek ist.
Die Bibliothekarin fragte uns, ob wir noch andere Schriftsteller kennen würden und sagte uns dann, dass Schiller, ein alter Schriftsteller, mal in Mannheim gelebt und geschrieben hat.
Wir bekamen dann verschiedene Aufgaben, die wir in Gruppen beantwortet haben. Manche mussten im Internet nachschauen, andere im Lexikon und Informationen über Schiller herausfinden. Andere haben Texte von Schiller durchgelesen und einen besonders schönen Satz herausgeschrieben.
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Wir haben zwei Titel von Friedrich Schiller herausgefunden:
"Wilhelm Tell" und "Die Räuber".
Schiller wurde in Stuttgart geboren und lebte von 1782 bis 1785 in Mannheim. Bevor er Schriftsteller wurde, war er Militärarzt. Schiller war mit einem anderen berühmten Mann zur damaligen Zeit befreundet, nämlich Johann Wolfgang von Goethe. Schiller hat in Mannheim im Quadrat B5 gewohnt.
Es war wieder sehr schön bei Ihnen! Vielen Dank!!"
