

Teamportrait
Lösung: DENKmal!
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: LESElust
Lösung: SEKUNDENweltreise
In Lörrach geht das Team der 5. Klasse der Haupt-Realschule Tüllinger Höhe auf die "Forschungsexpedition Stadt" und stellt sich vor:
"Hallo, wir sind die Klasse 5 der Haupt-Realschule der Tüllinger Höhe in Lörrach: Wir freuen uns über die Teilnahme an der "Forschungsexpedition Stadt". In unserer Klasse sind neun Jungen, die verschiedene Interessen an der Expedition haben. Ein Teil der Klasse ist sportbegeistert, ein anderer interessiert sich für Elektronik. Alle sind elf oder zwölf Jahre alt und werden zwischen Mai und Oktober versuchen, die Aufgaben zu lösen."
Das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" freut sich sehr, euch als Teilnehmer an der "Forschungsexpedition Stadt" begrüßen zu dürfen, und wünscht euch viel Spaß bei eurer Expedition.
Welches DENKmal! die Jungforscher aus Lörrach zum Gegenstand ihrer Forschung gemacht haben, berichten sie uns selbst:
"Das "Türkenlouis"-Denkmal wurde am 14. Oktober 1902 zum Gedenken an ein Gefecht des Reichsfeldmarschalls Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden, genannt "Türkenlouis", aufgestellt.
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Das "Türkenlouis"-Denkmal |
Im spanischen Erbfolgekrieg hatte die französische Dynastie um 1702 vor, mit 20.000 Mann und 35 Kanonen nach Schwaben vorzudringen. Die Tüllinger Höhe war damals strategisch wichtig und der Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden sollte das mit kaiserlichen Truppen verhindern.
So fand im sogenannten Käferholz dann eine Schlacht statt, in deren Verlauf sich der Türkenlouis weit zurückziehen musste. Nach Angriffen von beiden Seiten gaben die Franzosen jedoch den Wald frei und flüchteten über Obertüllingen nach Weil und in die Festung Hüningen.
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Der Käferholz mit Blick auf Vogesen |
Für die Gemeinde Tüllingen entstand ein "Schaden so groß, dass er nicht mehr zu beschreiben ist".
Bereits am 30. September 2009 machte sich das Expeditionsteam aus Lörrach auf, um die Frage GESCHICHTEerzählen zu beantworten. Als Zeitzeuge stand ihnen hier eine Passantin zur Verfügung, die das Team interviewte:
"Der Fall der Berliner Mauer
Ein Interview der Klasse 6 Haupt-Realschule Tüllinger Höhe Lörrach:
Expeditionsteam: Erinnern sie sich an den 9. November 1989?
Interviewpartner: War das der Fall der Mauer?
Expeditionsteam: Ja, genau!
Expeditionsteam: Wir möchten gerne ein paar Fragen an Sie stellen. Wie haben Sie sich an dem Tag gefühlt?
Interviewpartner: Ich war in Spanien und habe es im Fernseher gesehen; ich habe es erst gar nicht geglaubt. Ich war ja meilenweit weg. Und da dachte ich, das kann doch nicht sein. Das ist ein Fernsehfilm oder so was. Also es war für mich wie Kino. Aber dann war es Wahrheit!
Expeditionsteam: Hatten Sie eine Familie, die auf der anderen Seite der Mauer war, die Sie nicht besuchen konnten?
Interviewpartner: Nein.
Expeditionsteam: Was hatte Sie dann am meisten gefreut?
Interviewpartner: Dass Ost und West wieder vereint waren und die Freude der vielen Menschen.
Expeditionsteam: Danke, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben. Tschüss."
Wen die Jungforscherinnen und -forscher aus Lörrach zum Gegenstand ihrer LESElust gemacht haben, berichten sie uns selbst:
"Unser Klassenkamerad hat uns auf die Idee mit Johann Peter Hebel gebracht. Er war ein berühmter Dichter, der in der Stadt Lörrach gewohnt hat. Johann Peter Hebel hat von 1760-1826 gelebt, er wurde 66 Jahre alt."
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Stich Johann Peter Hebel (links), Quelle: http://images.google.de/imgres?imgurl=http://portrait.kaar.at/Deutschsprachige%2520Teil%2 (5203/image) |
Johann Peter Hebel (1760-1826): Der Mann im Mond, Verlag Waldemar Lutz, Lörrach (1985)
Zitat: "Lueg Mütterli,
was isch im Mo?
He siehsch`s denn nit, e Ma
Jo wegerli, i sieh nen scho;
Er het e Tschöpfli a."
2. Hebel
Zitat: "Hoch von der langen Schwarzen Möhr herab, vom Platzberg her, auf wohlbekannten Pfad, erschein ich dir, o Freund, den Blumenkranz dir und von der Wiese duftigem Gestad und um die stillen Dörfer her gepflückt."
Wohin das Lörracher Expeditionsteam innerhalb seiner SEKUNDENweltreise gelangte und was sie dabei herausfanden, berichten die Schüler selbst:
"Browser: Ein Browser ist ein Programm, das die Webseite anzeigt. Im Browser wird die Webseite eingetippt zum Beispiel: www.sa2010.gov.za, eine südafrikanische Webseite. Der Router stellt eine Anfrage an die Webseite und diese geht den im Folgenden nachgezeichneten Weg.
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Schema der "SEKUNDENweltreise" des Lörracher Expeditionsteams |
Transport: Die Telekom in Lörrach schickt die Datei zur Telekom nach Frankfurt.
Die Telekom in Frankfurt nach Amsterdam, in Amsterdam steht eines der größten Rechenzentren für Daten. Von Amsterdam nach London. Von London aus fließen die Dateien durch sogenannte Seekabel (siehe die Grafik unten) nach Washington. Von Washington wieder nach London und von London nach Südafrika ins Rechenzentrum zu einem Server, und das in nur 0,6 Sekunden.
Website: Dort findet die Website in Dateienpäckchen zerlegt, in wieder weniger als 0,6 Sekunden, den ganzen Weg zurück zu dem Router durchs Netzwerk auf deinen PC. Dort kannst du die Website auf deinem Browser anschauen."
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Grafik der weltweit verlegten "Seekabel" |
