"Forschungsexpedition Stadt" in Leverkusen

Teamportrait
Lösung: ZAHLENspiel
Lösung: LESElust
Lösung: SONNENschule
Lösung: LEBENSelexier
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: ZUGeschaut

Teamportrait: Das Forscherteam aus Leverkusen

Nicht nur Schulklassen und Jugendgruppen nehmen an der "Forschungsexpedition Stadt" teil, sondern auch besonders neugierige Kinder, die auf eigene Faust auf Expedition gehen: Die Geschwister Robert und Rebekka aus Leverkusen werden ihre Stadt erkunden - wir wünschen dem kleinen Team großartige Entdeckungen!

RobKewitsch

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Lösung: ZAHLENspiel

Um die Aufgabe ZAHLENspiel zu lösen, haben die beiden Geschwister Robert und Rebekka die FernUniversität in Hagen besucht.

"Am 8. September 2009 war es so weit: Wir wollten das Zahlenrätsel lösen. Dazu brauchten wir erst einmal eine Universität mit Mathematikstudenten. Da wir in Leverkusen wohnen, wollten wir auch hier die Aufgabe lösen und nicht erst in die Domstadt Köln reisen. Also haben wir uns erst einmal umgehört. Tatsächlich, Leverkusen hat eine Universität: Die FernUniversität Hagen.

RobKewitsch

Die FernUniversität in Hagen

Im Internet haben wir uns dann ganz schnell die Adresse von der Uni herausgegoogelt. Das Büro und die Studienräume der Universität sind direkt in der Innenstadt gegenüber vom Bahnhof Mitte. Wir sind also los. Frau Bucher, die die Studienleitung führt, hat uns direkt geholfen. Mit einem dicken Stapel Papier und Statistiken bewaffnet, haben wir dann die Anzahl der Studierenden an der gesamten FernUni Hagen – also nicht nur Leverkusener – notiert. Dazu mussten wir in die verschiedenen Studiengänge schauen: Bachelor, Master, Diplom 1, Diplom 2 usw. Schließlich mussten wir nur noch ein wenig rechnen:

RobKewitsch

Rebekka und Robert vor der Fernuniversität in Leverkusen

Bachelor: 899
Master: 260
Mathe: 40
Diplom 1: 138
Diplom 2: 42
Diplom 3: 429
GESAMT: 1.808 Studenten

QUERSUMME: 1+8+0+8 =17"

Lösung: LESElust

Das Forscherteam besuchte die katholische Bücherei in Leverkusen–Lützenkirchen, um dort nach Autoren der Stadt zu forschen:

"Leverkusen hat viele berühmte Persönlichkeiten. Einige Schriftsteller wollen wir hier nennen: Heinrich Roggendorf, Astrid Gelhoff–Claesen, Friederike Kretzen, Christian Linker (der übrigens die gleiche Schule wie ich – Rebekka – besucht hat) und Annette Langen.

RobKewitsch

Leider sind nicht alle Autoren unseren Freunden bekannt. Aber mit der Hilfe unserer katholischen Bücherei in Leverkusen–Lützenkirchen sind wir dann weitergekommen. Ganz toll ist, dass wir das Buch sogar schon oft gelesen haben: "Die kleine Motzkuh" von Annette Langen.

RobKewitschHier ein kurzes Zitat:

"Blitzschnell packte die Oma die giftgrüne Schwanzspitze und zog und zog. Die Motzkuh motzte, dass die Regale wackelten, aber das half ihr nicht."














Lösung: SONNENschule

"Oh je. Wie sollen wir nur herausfinden, wie viel Energie unsere Gemeinschaftsgrundschule im Kirchfeld in Leverkusen–Lützenkirchen durch Sonnenenergie produzieren könnte?

RobKewitsch

Grundschule GGS Im Kirchfeld fotografiert vom Schulhof – der Altbau –

Zum Glück haben wir einen Profi gefunden. Herr Pilgram aus Leverkusen, der Klimaanlagen und Heizungstechniken für große Unternehmen plant, hat uns geholfen. Am 26. Oktober 2009 waren wir vor Ort und haben gerechnet. Ersteinmal haben wir gelernt, dass die Technik, mit der man Sonnenenergie gewinnen möchte Photovoltaik heißt. Da alle Gebäudeteile unserer Schule (Neubau, Altbau, Ogata, Sporthalle) Flachdächer haben, ist das Aufstellen der Solarmodule sehr einfach. Außerdem stehen alle Gebäude so, dass man die Solaranlagen gerade Richtung Süden aufstellen kann, ohne Platz zu verlieren. Wenn man die Solarzellen Richtung Süden aufstellt, dann kann man diese schrägen Zellen ca. im Winkel 30° – 40° aufstellen. Außerdem haben wir an der Drehscheibe abgelesen, dass man dann auch fast 100% Einstrahlung hat.

RobKewitsch

Einstrahlungsscheibe für Sonnenenergie

Aus einer Deutschlandkarte haben wir dann die jährliche Globalstrahlung für Leverkusen abgelesen. Bei uns gibt die Sonne ca. 1.000 kWh/m² pro Jahr ab. Also: 1 Quadratmeter erzeugt pro Jahr 1.000 kWh Strom. Im Juni (ca. 181 kWh/m²) ist natürlich viel mehr Sonne als im April (ca. 106 kWh/m²). 5.000 kWh Strom braucht ungefähr eine Familie pro Jahr für sich.

Maße Fläche
Ogata 3.629 cm x 1.042 cm 3.781.418 cm² ≡ 378 m²
335 cm x 864 cm 289.440 cm² ≡ 29 m²
Altbau 1.509 cm x 1.543 cm 2.328.387 cm² ≡ 233 m²
Neubau 4.516 cm x 1.112 cm 5.021.792 cm² ≡ 502 m²
Sporthalle 2.492 cm x 1.322 cm 3.294.424 cm² ≡ 329 m²
2.492 cm x 565 cm 1.407.980 cm² ≡ 141 m²
GESAMT 16.123.441 cm² ≡ 1.612 m²

RobKewitsch

Grundschule GGS Im Kirchfeld fotografiert von der Seite – OGATA und Neubau –

Unsere Schule hat also ca. 1.612 m² Dachfläche. Also könnte unsere Schule 1.612.000 kWh pro Jahr erzeugen. Ganz schön viel!!"

Lösung: LEBENSelexier

Bei ihrem Hausarzt konnten die beiden Geschwister eine Blutprobe abgeben und untersuchen lassen. Ihre Ergebnisse haben sie im folgenden Bericht zusammengefasst:

"Zum Glück haben wir einen sehr netten Hausarzt, der uns hierbei gerne weiterhelfen wollte. Herr Dr. med. Christian Kirch hat uns ganz viel über Blut und Blutgefäße erklärt. Ihn haben wir am 28. Oktober 2009 besucht. Da die Finger sehr gut durchblutet sind, hat er beim "Versuchskaninchen" von der Fingerbeere (Fingerspitze) die Blutabnahme gemacht. Dazu wurde mit einer Nadel in den Ringfinger gepiekst. Natürlich wurde der Finger vorher gereinigt. Den ersten Tropfen Blut wischt man vorsichtshalber weg, da er ja zuvor mit Zucker o. ä. in Berührung gekommen sein könnte und somit das Ergebnis verfälschen könnte.

Dann ging es los: Mit einem Teststreifen in einem Messgerät für Zucker wurde ein Tropfen Blut aufgesaugt. Schon nach einiger Zeit konnte man auf der Anzeige des Gerätes eine Zahl ablesen: 129. Dieser Wert gibt den Zuckerspiegel im Blut an. Bei unserer Testperson ist der Wert leicht erhöht. Damit konnten wir erkennen, dass diese Person wohl zuvor etwas Süßes gegessen hatte. Anschließend musste noch in einen zweiten Finger gestochen werden. Mit einem ganz schmalen Glasröhrchen wurde dann das Blut aufgesogen. Das Blut wurde dann zur Verdünnung in ein mit Flüssigkeit gefülltes Reagenzglas gefüllt. Mit einer Pipette wurden dann 40 Mikroliter abgemessen und diese Menge wurde dann in das Messgerät gestellt. Nach kurzer Zeit wurde das Ergebnis angezeigt: HCT 42; RBC 4.04. Dieser Wert gibt die Menge der roten Blutkörperchen der Testperson an. Dann wurden von dem verdünnten Blut nochmals 4 Tropfen abgenommen und nochmals verdünnt. Diese Flüssigkeit wurde wieder in das Testgerät gegeben. Diesmal wurden die Werte für das Hämoglobin (rote Blutplättchen) – HGB 12.6 – und für die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) – WBC 9.1 – angegeben.

Diagnose des Arztes: Proband ist eine gesunde Naschkatze!!"

RobKewitsch

Leukozyten

Auszüge aus Wikipedia:
Leukozyten erfüllen spezielle Aufgaben in der Abwehr von Krankheitserregern und körperfremden Strukturen. Sie gehören zum Immunsystem und sind dort Teil der spezifischen und unspezifischen Immunabwehr, weshalb sie auch als Immunzellen oder Immunozyten bezeichnet werden.

Als Hämoglobin (Hb) bezeichnet man den eisenhaltigen roten Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) der Wirbeltiere (und einiger Mollusken sowie weniger Crustaceen und Insekten) und seine Varianten. Es stellt – wie auch das Myoglobin – einen wichtigen Sauerstoff–Transporteur im Körper dar.

Lösung: GESCHICHTEerzählen

"Geschichte interessiert uns sehr. Mit unserer Familie waren wir dieses Jahr auch in Berlin und haben die Ausstellung zur Friedlichen Revolution der DDR auf dem Alexanderplatz besucht. Auch kennen wir den Checkpoint Charlie als Grenze zwischen Ost– und Westberlin. Der Film "Die Frau vom Checkpoint Charlie" hat uns sehr bewegt.

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Aktuelle Sonderbeilage vom 3. Oktober 1990 – dem Tag der deutschen Einheit

Aber jetzt wollen wir ja die gestellte Frage bearbeiten. Leider hat uns der Redakteur der Lokalzeitung mehrfach vertröstet, so dass wir auf einen Zeitzeugen aus den eigenen Reihen zurückgegriffen haben. Unser Vater ist schließlich noch wichtiger für uns als ein Redakteur oder ein Bürgermeister.

Als die Mauer fiel, war unser Vater noch ein Student. Nach dem Mauerfall hat er ein Praktikum in einer Kölner Versicherungsgesellschaft gemacht. Dort hat er mit einem "Ossi"–Praktikanten zusammengearbeitet. Hierbei hat er zum ersten Mal die ungewohnte Sprache der Ostdeutschen kennengelernt. Auch hatte der Praktikant eine ganz andere Mentalität. Zum Beispiel hätte er gerne auf Kosten der Firma ständig nach Hause telefoniert. Er bekam aber über die Vermittlungsstelle oft keine Verbindung mit dem Osten, da die Leitungen meist überlastet waren.

RobKewitsch

Rebekka und Robert während des Interviews mit ihrem Vater

Unserem Vater fiel nach dem Mauerfall auch auf, dass eigentlich alle Westfirmen Geld im neuen Markt im Osten verdienen wollten. Der Mauerfall war für unseren Vater zuerst nicht von so großer Bedeutung. Für ihn war der Osten und besonders die DDR eine fremde Welt, mit der man nichts zu tun hatte. Der Fall der Mauer war auch "alternativlos", da dies ja nicht im Einfluss der "Wessis" stattfand. Trotzdem war er sehr positiv überrascht, dass die vielen friedlichen Demonstrationen nicht gewaltsam von den Sowjets niedergeschlagen wurden. Hier ein großes Dankeschön an Gorbatschow."

Lösung: ZUGeschaut

"Wir hatten Glück. Unser erstes Ziel war der Wissenschaftszug, der in Leverkusen Station gemacht hat. Am 9. Juni 2009 haben wir ihn besichtigt. Es hat Spaß gemacht, so viele verschiedene Dinge anzusehen und auszuprobieren.

RobKewitsch

Robert vor dem Wissenschaftszug

Aber die Frage ist ja, welches Thema in Wagen 4 behandelt wird. In diesem Wagen ging es um künstliche Intelligenz. Es wird versucht, einen Computer oder Roboter herzustellen, der genauso arbeitet wie unser Gehirn. Dafür muss natürlich erst einmal das Gehirn des Menschen genau untersucht werden, damit man weiß, wie es genau funktioniert."

RobKewitsch

Eindrücke aus dem Inneren des Zuges

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