"Forschungsexpedition Stadt" in Holzminden

Teamportrait
Lösung: ZAHLENspiel
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: LESElust
Lösung: DENKmal!
Lösung: ER(d)probe!
Lösung: SEKUNDENweltreise
Lösung: ZEITreise
Lösung: LEBENselexier

Teamportrait: Die Feriengruppe aus Holzminden

Mit Beginn der Ferienaktionswoche der Stadt Holzminden am 20. Juli 2009 unter dem Motto "Erfinder–Kinder" startet auch das Expeditionsteam der Feriengruppe mit ihrer "Forschungsexpedition Stadt". Die 35 Jungforscherinnen und Jungforscher sind im Alter von 6 bis 12 Jahren und kommen von unterschiedlichen Schulen. Die Forschungsfragen werden sie im Laufe der Woche beantworten. Um die Frage ZUGeschaut! zu beantworten, wird das Expeditionsteam im August eine Exkursion nach Braunschweig unternehmen.

Holzminden

Das Forscherteam aus Holzminden

In einem kurzen Steckbrief stellen sich die Jungforscherinnen und Jungforscher kurz mit Name, Alter und Hobbies vor:

"Joshua, 6 Jahre: Fußball
Joel, 6 Jahre: Trampolinspringen und Rollerfahren
Mats, 6 Jahre: Fußball
Falk, 6 Jahre: Fußball
Laurenz, 7 Jahre: Trampolinspringen
Jan, 7 Jahre: Fußball und Schwimmen
Mats, 7 Jahre: Volleyball, Fußball und Schwimmen
Anton, 7 Jahre: Fußball, Beachball und Klettern
Carolin, 7 Jahre: Schwimmen und Reiten
Luisa, 7 Jahre: Schwimmen und Fußball
Melisande, 7 Jahre: Sport (Leichtathletik, Balletttanz) und Lesen
Finn, 8 Jahre: Fußball, Schwimmen und Leichtathletik
Jan, 9 Jahre: Fußball und Basketball
Max, 9 Jahre: Schwimmen und Sport
Niklas, 9 Jahre: Schwimmen und Fußball
Jesler, 9 Jahre: Klavierspielen und Einradfahren
Linus, 9 Jahre: Kickern (Tischfußball) und klassische Musik
Sören, 10 Jahre: Rudern, Tischtennis und Schwimmen
Andreas, 10 Jahre: Akkordeon, Handball, Inliner und Sport
Dana, 10 Jahre: Volleyball, Eis essen und Schwimmen
Lasse, 10 Jahre: Fußball, Schwimmen, Klettern und Karate
Sophia, 10 Jahre: Fahrradfahren, Schwimmen und Malen
Marie, 11 Jahre: Fußball, Volleyball und Turnen
Kim-Yannis, 11 Jahre: Fußball, Tennis und mit Freunden treffen
Lennart, 11 Jahre: Fußball, Tischtennis und Judo
Celine, 11 Jahre: Fahrradfahren, Schwimmen und Inliner fahren
Tim, 11 Jahre: Fußball und Trampolinspringen
Florian, 11 Jahre: Fahrradfahren und Modellschiffe steuern
Anouk, 12 Jahre: Chorsingen und Einradfahren

Celine, Michelle, Pia, Nele, Maverick und Alina (keine Angaben)"

Viel Spaß bei ihrer "Forschungsexpedition Stadt" wünscht den Jungforscherinnen und Jungforschern aus Holzminden das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009".

Lösung: ZAHLENspiel

"Da Holzmindens Fachhochschule (eine Universität gibt es nicht, da Holzminden eine Kleinstadt ist) keine Fakultät für Mathematik besitzt, hat das Expeditionsteam die Fakultät für Management, Soziale Arbeit und Bauen besucht. Freundlicherweise wurden die Kinder durch das gesamte Gebäude geführt und durften in einem Vorlesungssaal "probesitzen".

Im Wintersemester 2008/2009 waren 915 Studentinnen und Studenten eingeschrieben.

Die Quersumme beträgt: 915 → 15 → 6."

Holzminden

Links: Die HAWK (Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst) Holzminden
Rechts: Das Forschungsteam Holzminden in einem der Vorlesungssäle der HAWK

Lösung: GESCHICHTEerzählen

"Da der Bürgermeister zum Zeitpunkt unserer Expedition Urlaub hatte, hat das Expeditionsteam Herrn Jahns (Mitglied im Heimat– und Geschichtsverein Holzminden) dazu befragt, wie er als Zeitzeuge den 9. November 1989 erlebt hat. Zuvor jedoch war das Team in der Stadtbücherei, wo es Zugang zu den Tageszeitungen vom November 1989 bekam.

Holzminden

Das Team sichtet die Tageszeitungen rund um den 9. November 1989 aus dem Archiv

Herr Jahns lässt das Expeditionsteam zunächst nachempfinden, wie es mit der Mauer gewesen sein mag, indem er von den Kindern verlangt, sich Folgendes vorzustellen:

In der Stadt Holzminden wird mitten hindurch eine Mauer gebaut, die von Soldaten streng bewacht wird. Viele Freunde und Verwandte wohnen plötzlich hinter der Mauer. Ich kann sie nicht mehr besuchen, ich kann mich nicht mehr mit ihnen treffen.....

Herr Jahns hat das Geschehen am 9. November 1989 aufmerksam am Fernseher verfolgt. Er erinnert sich, dass viele jubelnde Menschen auf die Mauer kletterten. Überall waren große Erleichterung und echte Freude zu spüren. Besonders erinnert er sich an eine Frau auf der Mauer, die sagte: "Wer heute nicht auf der Mauer steht, hat nicht gelebt!""

Lösung: LESElust

"Als Dichter/Autor unserer Region wählt das Expeditionsteam Wilhelm Raabe. Wilhelm Raabe wurde am 8. September 1831 in Eschershausen geboren. Schon bald zog die Familie nach Holzminden, wo Raabe auch zur Schule ging. Er war ein großer und bedeutender Dichter hier im Kreis Holzminden. Wilhelm Raabe starb am 11. November 1910. Zufälligerweise interviewte das Expeditionsteam den ehemaligen Bürgermeister der Stadt Holzminden, der gerade per Fahrrad mit seiner Frau unterwegs war.

Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Holzminden im Gespräch:

Das Zitat lautet: "Bleib in den Stiefeln, Mensch, solange wie möglich." Dieser Spruch ist übrigens auch in einem Raabe-Denkmal eingraviert."

Holzminden

Das Werk Wilhelm Raabes heißt "Altershausen" (1902, 1911 veröffentlicht).

Lösung: DENKmal!

"Mit einem Mitarbeiter des Amtes für Denkmalschutz haben wir den "Essighof" erkundet. Wir erfuhren eine Menge über alte Sachen, Denkmalschutz und Holzminden.

Der "Essighof" ist ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1683.

Holzminden

Früher war er eine Essig– und Likörfabrik (1776, daher auch der Name "Essighof"). Seit Kurzem ist der "Essighof" eine Gaststätte mit Biergarten. Bei der Renovierung wurden viele alte Materialien mitbenutzt. Viele Gegenstände aus der Produktion schmücken heute den Gastraum und den großen Innenhof."

Holzminden

Lösung: ER(d)probe!

"Da unsere Forschungsexpedition während der Schulferien stattfand, konnten wir keinen Chemielehrer für diese Aufgabe gewinnen. Freundlicherweise hat sich das Ausbildungslabor der Firma Symrise bereiterklärt, mit dem Forschungsteam die Bodenprobe zu untersuchen.

Die Bodenprobe wurde beim Sportplatz der Förderschule entnommen.

Holzminden

Sie wurde gewogen, mit Wasser versetzt und filtriert. Danach wurde u.a. der ph-Wert bestimmt. Die Bodenprobe ist neutral."

Lösung: SEKUNDENweltreise

"Ein Informatiker der IT-Dienstleistungsfirma Atos Origin nahm sich zwei Stunden Zeit, um die Kinder bei der Lösung der Aufgabe zu unterstützen.

Er zeigte dem Expeditionsteam, wie es unter www.dnstools.ch über eine "Traceroute" den Weg zu jeder beliebigen Internetadresse verfolgen kann. Als erstes Beispiel wurde ein Abschnitt aus einem James-Bond-Film gewählt, in dem die Homepage der kubanischen Regierung angesteuert wird. Der Weg lässt sich von Server zu Server auf der Weltkarte nachvollziehen! Anschließend durften die Kinder weitere Beispiele selbstständig ausprobieren."

Holzminden

Den Webseiten auf der Spur...

Lösung: ZEITreise

Bei ihrem Lösungsversuch der Aufgabe ZEITreise hat die Jungforscherinnen und Jungforscher aus Holzminden nicht "nur" eine Flachenpost aus Napoleons Zeiten erreicht, sondern darüber hinaus haben sie sich auch mit dem Holzmindener Stadthistoriker Herr Seeliger getroffen.

Holzminden

Der Stadthistoriker Herr Seeliger zeigt dem Forschungsteam historisches Material

Die Flaschenpost eines mutmaßlichen Deserteurs aus dem Jahre 1809, welche die Holzmindener Forschergruppe erreichte, können Sie, ohne Gefahr zu laufen nass zu werden, hier downloaden (PDF).

Lösung: LEBENselexier

"Wie wird Blut abgenommen?

– Staubinde wird um den Arm gelegt, Blut fließt langsamer, Adern treten hervor
– Tupfer und Alkohol zum Desinfizieren der Einstichstelle
– Monovette (Auffangbehälter für Blut) mit Nadel zusammenfügen
– Nadel wird in die Ader, die zum Herzen führt (Vene), gestochen
– Blut läuft in die Monovetten
– Staubinde wird entfernt
– Nadel wird herausgezogen und mit einem Tupfer wird auf die kleine Wunde gedrückt
– Nach 20 Sekunden ist die Wunde geschlossen, da sie aber noch frisch ist, wird ein Pflaster aufgeklebt
– Monovette (mit Blut) wird mit Namen des Patienten beschriftet, damit nichts vertauscht wird

Heute wurde nicht uns, sondern dem Arzt und einer Arzthelferin Blut abgenommen. Wir durften ganz nah dabei sein – zuschauen und sogar mithelfen! Zuerst war der Arzt an der Reihe, ihm wurde von der Arzthelferin Blut abgenommen. Dabei haben sie uns genau erklärt, was man alles braucht und wofür es da ist. In der 2. Runde waren wir gefragt, denn wir mussten aufzählen, was genau der Arzt braucht, um der Arzthelferin Blut abzunehmen. Wir waren richtig gut und konnten alles genau aufzählen! Dieses Mal durfte sogar jemand aus unserer Gruppe dem Arzt beim Blutabnehmen assistieren. Der Besuch beim Arzt war sehr spannend, uns wurde alles gut erklärt und wir konnten viel Neues lernen."

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