"Forschungsexpedition Stadt" in Hannover

Teamportrait
Lösung: SONNENschule
Lösung: LEBENselexier

Teamportrait: Expeditionsteam der Klasse 8 R2 der Stadtschule Rodenberg, Hannover

Mit einem schönen Foto stellen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 R2 der Stadtschule Rodenberg in Hannover vor, deren erstes Ziel die Lösung der Forschungsfragen SONNENschule und LEBENselexier sein wird.

hannover

Das sportliche Expeditionsteam aus Hannover

Über ihre Teilnahme freut sich das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" sehr und wünscht den sportlichen Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 R2, besonders bei der Bearbeitung ihrer ersten Forschungsfragen, viel Erfolg.

Lösung: SONNENschule

Was die Schülerinnen und Schüler der Stadtschule Rodenberg in Hannover zu der Aufgabe SONNENschule herausgefunden haben, erzählen sie uns selbst:

"Unsere Aufgabe war es herauszufinden, wie viel Energie pro Jahr erzeugt werden würde, wenn wir das Dach unserer Schule mit Solarzellen ausstatten würden. Dazu haben wir als erstes versucht mit dem Energieanbieter "Enercity" in Hannover Kontakt aufzunehmen. Leider war der Anbieter nicht erreichbar.

Daraufhin hat unser Klassenlehrer uns empfohlen, es beim "Schulbiologiezentrum Hannover" zu versuchen. Doch als wir dort anriefen, bekamen wir auch dort eine Absage.

Also haben wir beschlossen, einfach zu der Zentrale von "Enercity" zu gehen und dort direkt nachzufragen, sobald wir in Hannover sind. Als wir nach etwa 45 Minuten Fußmarsch endlich bei der Zentrale angekommen waren, konnte man uns dort keine Informationen für unsere Aufgabe geben. Doch wir erhielten die Adresse eines Kundencenters, welches in der Nähe des Hauptbahnhofes war, und so sind wir mit der S-Bahn zurück gefahren. Dort angekommen, haben wir das Kundencenter gesucht aber leider nicht gefunden – "das Glück war heute anscheinend nicht auf unserer Seite".

Deshalb trafen wir uns mit unserem Klassenlehrer, um mit ihm das Problem zu besprechen. Er konnte uns zum Glück sagen, wo das Kundencenter liegt. Als wir dort waren, bekamen wir endlich einen Termin für eine Beratung reserviert. Nach einer Weile wurden wir dann mit einer Nummer aufgerufen. Uns wurde gesagt, dass eine Solarzelle von 8-10 m² im Jahr 800-850 Kilowatt erzeugt. Von unserem Lehrer erfuhren wir, dass die Fläche unseres Schuldaches, die mit Solarzellen ausgerüstet werden würde, ca. 150 m² beträgt. Wir haben ausgerechnet, dass wir im Optimalfall ca. 12.000 Kilowatt im Jahr bei 150 m² Fläche erzeugen würden."

Lösung: LEBENselexier

Die Lösung der Aufgabe LEBENselexier übernahmen Laura, Nico, Hendrik und Simone aus dem Expeditionsteam der Klasse 8 R2. Was sie bei ihren Nachforschungen herausgefunden haben berichten sie selbst:

"Wir (Laura, Nico, Hendrik und Simone) waren am 11. August 2009 in der Medizinischen Hochschule in Hannover. Dort waren wir zuerst bei dem Institutsleiter, Herrn Blasczyk, von dem wir dann zu Herrn Heuft geschickt wurden. Dieser erzählte uns sehr viel über das Blut. So besuchten wir z. B. den Raum für die Blutabnahme.

Ein anderer Raum zur Blutlagerung war auf frostige 4° Celsius gekühlt, weil bei wärmeren Temperaturen die roten Blutkörperchen im Blut absterben. Stimmt die Temperatur, so sind die roten Blutkörperchen bis zu 6 Wochen haltbar. Das Plasma wird bei -40° Celsius eingefroren und hält somit bis zu zwei Jahren. Die Blutplättchen werden bei 22° Celsius gelagert. Diese wurden immer wieder hin und her geschwenkt, damit sie nicht innehalten, sich miteinander verbinden und einen großen Klumpen bilden. Das würden sie nämlich im menschlichen Körper tun, sollten sie auf eine offene Wunde treffen. Sollten sich diese Klumpen bilden, könnten die Blutplättchen nur vier Tage verwendet werden.

Herr Heuft erzählte uns auch, dass leider viel zu wenig von den normalen, bzw. häufigen Blutgruppen gelagert wird, weil diese viel zu oft gebraucht werden. Somit hat er uns angespornt, dass wir auch zur Blutspende gehen sollen, sobald wir 18 Jahre alt sind und kein Alkohol- oder Drogenproblem haben. Im Großen und Ganzen haben uns die zwei Stunden sehr gut gefallen und wir haben einiges dazu gelernt."

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