"Forschungsexpedition Stadt" in Essen

Teamportrait
Lösung: ZAHLENspiel
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: LESElust
Lösung: ZEITreise
Lösung: LEBENSelexier

Teamportrait: Expeditionsteam der Winfriedschule, Katholische Städtische Grundschule der Stadt Essen

Das Team der Winfriedschule startet im August seine Forschungsexpedition in Essen und stellt sich vor:

"Zu unserem Team gehören 2 Mädchen – Lisa und Johanna – und 7 Jungen – Konstantin, Theo, Kenan, Ragavan, Oliver, Leonard und Niclas. Wir gehen alle in die 4. Klasse. Uns allen gefällt es sehr, wenn wir etwas erforschen können. Deshalb haben wir uns auch für dieses Projekt gemeldet. Begleitet werden wir bei diesem Projekt von unserer Schulleiterin, Birgitta Berndsen.

Wir alle sind schon sehr gespannt, was uns bei unseren Expeditionen erwarten wird. Auf jeden Fall werden wir unsere Stadt noch besser kennenlernen und sicherlich viele interessante Informationen erhalten. Darüber werden wir dann berichten. Im August werden wir zum ersten Mal auf Expedition gehen. Wir freuen uns, wenn es soweit ist.
Das Wini-Expeditionsteam".

Winfriedschule

Das Wini–Expeditionsteam: Lisa, Johanna, Konstantin, Theo, Kenan, Ragavan, Oliver, Leonard und Niclas

Das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" wünscht dem Expeditionsteam der Winfriedschule in Essen viel Spaß bei ihren Ausflügen und begrüßt sie als Teilnehmer der "Forschungsexpedition Stadt".

Lösung: ZAHLENspiel

Die Jungforscherinnen und –forscher des Wini–Expeditionsteams besuchten die mathematische Fakultät der Universität Duisburg–Essen. Dort konnten sie die Anzahl der Studierenden ermitteln und die Quersumme errechnen:

"Um herauszufinden, wie viele Mathematikstudenten und –studentinnen an der Universität unserer Stadt im Wintersemester 2008/09 eingeschrieben waren, ist unser Forscherteam am 22. September zur Universität Duisburg–Essen, Campus Essen, gefahren. In den Semesterferien ist das Studentensekretariat immer nur vormittags geöffnet. Aber wir waren sicher, dass wir in der mathematischen Fakultät schon jemanden finden würden, der uns helfen konnte. So war es denn auch.

Winfriedschule

Das Forscherteam vor der mathematischen Fakultät der Universität Duisburg–Essen

Als wir dort ankamen, klopften wir gleich an die erste Türe. Dort bekamen wir die Information, auf welcher Etage wir weiter nachfragen sollten. Auf dem Weg dorthin, begegnete uns ein netter Mathematikprofessor, der uns in das richtige Büro brachte. Auch dort wurden wir freundlich empfangen. Nachdem wir unser Anliegen vorgetragen hatten, mussten wir einige Minuten im Treppenhaus warten. Für uns eine gute Gelegenheit eine "Picknickpause" einzulegen. Danach bekamen wir die gewünschten Informationen.

Die Summe aller Mathematikstudenten und –studentinnen (Studiengänge: Bachelor, Master und Lehramt) beträgt: 2.808.
Die Quersumme ist: 18.

Die Summe der Mathematikstudenten und –studentinnen (Studiengänge: Bachelor, Master, ohne Lehramt) beträgt: 548.
Die Quersumme ist: 17.

Nachdem wir unsere Aufgabe gelöst haben, haben wir noch ein Foto von uns vor dem Gebäude der mathematischen Fakultät gemacht."

Winfriedschule

Auf dem Flur und vor der mathematischen Fakultät

Lösung: GESCHICHTEerzählen

"Diese Aufgabe haben wir gelöst, indem wir unseren Pastor, Herrn Rücker, gefragt haben, wie er den 9. November 1989 erlebt hat. Auf unsere Frage hat er wie folgt geantwortet:

Ich war abends zuhause vor dem Fernseher. Bundeskanzler Kohl war in Polen. Der Staatspräsident Walensa aus Polen hatte von der Öffnung der Mauer gehört und es dem Bundeskanzler gesagt. Im Fernsehen konnten wir sehen, wie die Menschen aus Ost und West zusammen kamen. Das waren beeindruckende Bilder. Am Sonntag darauf haben wir in unserer Gemeinde St. Bonifatius einen Dankgottesdienst gefeiert. Heute wissen wir, dass Papst Johannes Paul II. und Staatspräsident Gorbatschow zur Freiheit in den östlichen Ländern beigetragen haben.

Leider haben wir vergessen, das Interview zu fotografieren. Wir werden es nach den Ferien nachholen."

Lösung: LESElust

Auf der Suche nach einem Autor aus Essen wurde das Forscherteam in einem Buchladen fündig. Ihre Ergebnisse haben sie in einem Kurzbericht festgehalten:

"Einen Autor unserer Stadt zu finden, war für unser Forscherteam nicht schwer. Frau Michaelis, eine Lehrerin unserer Schule, gab uns einen Tipp. Ihr Buchhändler war gleichzeitig auch ein Autor. Schnell kombinierten wir, dass die Buchhandlung, in der der Autor arbeitete, in Essen–Überruhr sein musste. Durch eine kurze Recherche im Internet erfuhren wir, dass der Autor Michael Schulden heißt und 1971 in Essen geboren wurde. Herr Schulden studierte Literaturwissenschaft und Psychologie und arbeitet seit vielen Jahren als Buchhändler. Er hat bereits mehrere Bilder– und Kinderbücher sowie Geschenkbücher für Erwachsene veröffentlicht. Nun waren wir natürlich neugierig und wollten Herrn Schulden persönlich kennenlernen. Doch bevor wir uns auf den Weg nach Essen–Überruhr zur Buchhandlung "Schirrmeister" machten, wollten wir erst einmal ein Buch von ihm lesen. Wir haben uns für sein Buch "PUPS – Eine Benimmgeschichte" entschieden und es sofort mit Begeisterung gelesen.

WinfriedschuleHier das Zitat aus diesem Buch:

Zwanzig Pupse, jede Menge,
drängen sich in großer Enge
momentan in Heikos Darm,
deshalb schlagen sie Alarm.
‘Ich zerquetsche hier in Kürze!’,
tönt der Größte dieser Fürze,
und ein kleiner Pups ruft aus:
‘Mensch, mir reichts! Ich will hier raus!’
Und schon fallen andre ein:
‘Dieser Kerl ist so gemein!
Wann lässt er uns endlich frei?
Das ist Pupsenquälerei!’

Dann haben wir uns auf den Weg nach Essen – Überruhr gemacht, um Herrn Schulden endlich persönlich kennenzulernen und ihn zu fragen, wie er auf die Idee kam, das Buch zu schreiben. Herr Schulden erzählte uns auch, dass es lange gedauert hat, bis das Buch endlich veröffentlicht wurde."

Winfriedschule

Die Jungforscherinnen und –forscher befragen den Autor

Lösung: ZEITreise

"Das Mittelalter hatten wir gerade ausführlich im Unterricht besprochen, deshalb wollten wir gerne eine andere Zeitepoche erforschen. Da das Neanderthal Museum fast vor unserer Türe liegt, haben wir uns entschlossen, mehr über das Leben der Neanderthaler zu erfahren. Wieder machte sich unser Forscherteam mit Bus und Bahn auf zur nächsten Forscherstation. Zum Glück hatte Leonard sich über unsere Fahrstrecke genau informiert, so dass wir ohne Probleme am Museum ankamen.

Winfriedschule

Das Forscherteam auf dem Weg zum Museum

Nun waren wir gespannt, was wir über das Leben der Neanderthaler erfahren würden. Mit dem Eintritt ins Museum begann unsere Zeitreise. Wir befanden uns etwa 200.000 Jahre vor unserer Zeit.

Obwohl wir erwartet hatten, dass die Menschen damals anders aussahen als wir, waren wir doch überrascht, als wir auf den ersten Neanderthaler trafen. Groß und stark stand er vor uns.

Winfriedschule

Neanderthaler

Neanderthaler konnten zwar ähnlich sprechen wie wir, aber verstanden hätten wir sie trotzdem nicht. So zogen wir es vor, uns über die Audio–Anlage des Museums über das Leben der Neanderthaler zu informieren.

Winfriedschule

Ein Jungforscher am Audio–Stand

Die Neanderthaler waren die berühmtesten Steinzeitmenschen, die in Europa lebten. Sie lebten in Zelten und waren stark und intelligent. Für die Nahrung sorgten sowohl die Männer als auch die Frauen. Die Männer gingen auf die Jagd. Dabei benutzen sie Holzlanzen mit Steinscherben und andere Steinwerkzeuge.

Winfriedschule

Impressionen aus dem Neanderthal Museum in Essen

Die Frauen sammelten Früchte, Beeren und Pilze und stellten Fallen auf. Fleisch und Beeren wurden getrocknet, damit sie länger haltbar waren. Wenn ein Steinbock erlegt wurde, wurde alles von ihm verwendet. Aus den Tierknochen machten die Neanderthaler Werkzeuge. Aus den Sehnen wurden Schnüre gemacht. Aus den Tierfellen nähten die Frauen die Kleidung, denn im Winter wurde es sehr kalt.

Winfriedschule

Neanderthaler bei der Nahrungsbeschaffung

Die Kinder saßen gerne bei den alten Leuten. Sie konnten viele Geschichten erzählen, Dinge erklären und Fragen der Kinder beantworten. So lernten die Kinder auch etwas für ihr Leben, denn Schulen gab es noch keine. Die Neanderthaler wurden 40, manchmal sogar 60 Jahre alt. Dann wurden sie in Höhlen bestattet. Seit 30.000 Jahren gibt es keine Neanderthaler mehr. Niemand weiß, warum sie ausgestorben sind. Vielleicht wurden zu wenige Kinder geboren? Ob wir auch einmal aussterben?"

Lösung: LEBENSelexier

"Bei der Bearbeitung dieser Aufgabe haben wir auch schnell wieder eine Ärztin gefunden, die uns gerne helfen wollte. Die Mutter von einem Jungen unseres Forschungsteams ist Ärztin für Nuklearmedizin. Da in den Räumen der Nuklearmedizin strenge Sicherheitsvorkehrungen bestehen, kam die Ärztin zu uns in die Schule. Dort wurde es dann richtig spannend für uns. Zuerst erfuhren wir etwas über den Blutkreislauf und die Bestandteile des Blutes.

Winfriedschule

Blutkreislauf

Danach zeigte uns die Ärztin, was sie benötigt, um jemandem Blut abzunehmen.
Sie braucht:
• Nadel (Butterfly)
• Verbindungsschlauch
• Verschiedene Blutröhrchen, z. B. Serum–Monovette
• Stauschlauch
• Handschuhe
• Desinfektionsmittel
• und natürlich einen Patienten.

Den hatten wir schnell gefunden. Unsere Lehrerin erklärte sich bereit. Nun konnten wir genau beobachten, wie ein Arzt/eine Ärztin einem Patienten das Blut abnimmt. Nachdem der Arm abgebunden war, wurde die Stelle, wo die Nadel eingestochen werden sollte, desinfiziert. Nun sticht die Ärztin die Butterflynadel ein. Das Blut kann jetzt in die Röhrchen (Monovette) laufen. Wenn die Nadel herausgezogen wird, muss die Einstichstelle fest abgedrückt werden, um die Blutung zu stillen.

Winfriedschule

Die Blutentnahme in Bildern: desinfizieren – Butterfly setzen – Blutröhrchen füllen – Ende der Blutabnahme

Die vollen Blutröhrchen wurden dann in das Labor zur Untersuchung gebracht. Einige Tage später erhielten wir die Auswertung und mussten beurteilen, ob die ermittelten Werte normal oder auffällig waren. Zum Glück waren sie alle normal.

Winfriedschule

Auswertung der Blutprobe

Zurück zur Übersicht