

Teamportrait
Lösung: ZUGeschaut!
Lösung: LEBENSelexier
Lösung: ER(d)probe!
Lösung: LESElust
Lösung: ZEITreise
Mit insgesamt 54 Kindern geht die Staatliche Grundschule 25 Astrid Lindgren auf die "Forschungsexpedition Stadt" in Erfurt. Zusammen mit ihren Lehrerinnen gehen die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen 1c und 2c der GS 25 Astrid Lindgren auf Expeditionstour in Erfurt. Den Expeditionsbeginn (Mitte/Ende Mai) können die Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren dabei kaum noch erwarten und zählen bereits die Tage.
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Die Klassen 1c und 2c der GS 25 Astrid Lindgren in Erfurt |
Dies macht auch das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009", in freudiger Erwartung der Expeditionsergebnisse der beiden Klassen, und begrüßt die Schülerinnen und Schüler der Grundschule 25 Astrid Lindgren als Teilnehmer der "Forschungsexpedition Stadt".
"Unsere erste Station war der Besuch des Wissenschaftszuges. Am 20. August 2009 fuhren wir zum Hauptbahnhof. Auf den Gleisen 9 und 10 standen die Waggons des Zuges. Die einzelnen Wagen waren in verschiedene Wissensgebiete unterteilt. Da wir nicht die Einzigen waren, mussten wir uns erst einmal anstellen. Doch dann ging das Abenteuer Wissen los. Es waren so viele interessante Sachen zu sehen.
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Der Bahnhof in Erfurt |
Am liebsten hätten wir an manchen Stationen noch viel länger geschaut. Das wissenschaftliche Thema, das im Wagen 4 behandelt wurde, ist ‘Das Gehirn in seiner Fähigkeit im Vergleich zum Roboter’.(Bericht von Tim R.)"
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Das Forscherteam hat sich eine Schwester vom DRK ins Klassenzimmer eingeladen, die ihnen erklärte und zeigte, wie die Blutspende abläuft. Ihre Ergebnisse haben die Schülerinnen und Schüler in einem Bericht und in einer Fotostrecke festgehalten:
"Am 20. August 2009 schauten wir bei der Blutspende zu. Uns wurde erklärt, wie das Blut zusammengesetzt ist. Wir erfuhren auch, warum es so wichtig ist, dass die Menschen zum Blutspenden gehen. Der Vati von Johanna spendete an diesem Tag Blut. Hautnah konnten wir miterleben, was alles dazu gehört. Ehe man spenden kann, muss man einen großen Fragebogen ausfüllen. Nur wer richtig gesund ist, darf Blut spenden. Nach dem Ausfüllen des Fragebogens geht man zum Arzt. Der Arzt entscheidet dann, ob an diesem Tag Blut gespendet werden darf. Nun geht es mit der Blutspende erst richtig los. Der Vati von Johanna durfte sich auf einen Stuhl setzen und die Füße hoch legen. Dann wurde eine Kanüle in seinen Arm gesteckt. Und dann kam das Blut in einen Beutel mit vielen Fächern. Das Blut war ganz rot. Nachdem das Blut abgenommen wurde, durfte Johannas Vater etwas Essen. Wir haben auch was bekommen. Es war sehr schön. Am Anfang haben wir ein Buch von einem Vampir und seinen Hund bekommen. Ein kleiner Bär hat uns den Abschluss verschönert."(Bericht von Rebecca, Klasse 3c)
Um die Frage ER(d)probe! zu beantworten, haben sich die Jungforscherinnen und –forscher Hilfe bei der Fachhochschule für Gartenbau geholt. Als Dokumentation haben sie einen Bericht und eine Fotostrecke angefertigt:
"Am 28. September besuchte uns eine Dozentin der Fachhochschule für Gartenbau. Sie erklärte uns, warum es wichtig ist die Zusammensetzung der Erde in unserem Schulgarten zu kennen. Bevor wir gemeinsam in den Schulgarten gingen, bildeten wir kleine Arbeitsgruppen. Dann gingen wir in den Schulgarten und holten uns verschiedene Erdproben. Im Klassenraum untersuchten wir die Proben. Wir füllten ein Protokoll aus. Außerdem bestimmten wir noch die Bodenart in unserem Schulgarten. Wir haben festgestellt, dass unser Garten gut mit Nährstoffen versorgt ist." (Bericht von Katharina M.)
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Das Expeditionsteam besuchte die Stadt– und Regionalbibliothek in Erfurt. Dort haben sie sich mit Till Eulenspiegel vertraut gemacht:
"Wir haben gelernt, dass Till Eulenspiegel durch die ganze Welt gereist ist, um seine Streiche den Leuten zu spielen. Wir haben ein paar Bücher von Till Eulenspiegel kennen gelernt. Seine verrückten Streiche haben die Leute sehr verwirrt.
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Das Forscherteam im Lesesaal der Stadt– und Regionalbibliothek Erfurt |
In Erfurt hat Till Eulenspiegel auch lustige Streiche gespielt. Er hat einen Metzger reingelegt. In der zweiten Geschichte hat Till seine Mutter geärgert. Er sollte ihre Wäsche aufhängen. Doch er zog einfach ihren Rock an. Die Mutter hat darauf hin die Wäscheleine durchgeschnitten, so dass Till in den Bach fiel und ein kaltes Bad nahm. Diese Geschichte fand ich am lustigsten. (Bericht von Antonia)
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Bücher von Till Eulenspiegel aus der Stadt– und Regionalbibliothek Erfurt |
In unserer Klasse haben wir einen besonderen Schüler. Er heißt: „Jonas Goethe“. Damit aber noch nicht genug, in die zweite Klasse geht ein Schüler namens Schiller. Dieses "Doppel" hatten wir schon einmal bei uns in der Schule. Als die Geschwister dieser Schüler bei uns zur Schule gingen, konnten wir überall stolz verkünden: "Bei uns werden bekannte Persönlichkeiten unterrichtet."
Wir haben deshalb ein "Elfchen" geschrieben, dass uns an dieser Stelle als passend erscheint.
Goethe
Der Osterspaziergang
nicht nur hier
bekannt im ganzen Land
Weltliteratur."
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Das Museum für "Thüringer Volkskunde" |
"Am letzten Schultag vor den Herbstferien fuhren wir in das Museum für Thüringer Volkskunde. Dort begrüßte uns Frau Frenzel. Als erstes schauten wir uns die Ausstellung im Museum an. Die aktuelle Ausstellung heißt: "Gesichter, Geschichten, Gegenstände". Wir haben uns dort mit dem Leben auf dem Dorf vertraut gemacht. Besonders interessant war das alte Klassenzimmer. Die Kinder haben früher auf Schiefertafeln geschrieben. Das Material für die Tafeln wurde im Thüringer Wald abgebaut. Frau Frenzel hat uns viele Geschichten von damals erzählt. Die Menschen mussten früher sehr hart arbeiten. Auf dem Dorf halfen auch die Kinder mit. Es gab nicht viele Maschinen und so musste vieles mit der Hand hergestellt werden. In den verschiedenen Räumen des Museums haben wir Einblicke in die Lebenswelt von damals bekommen. Wir haben Möbel und verschiedene Zimmer, wie die gute Stube, und auch Arbeitsgegenstände gesehen. Die Küche hat uns nicht so gut gefallen. Wir sind auch froh, dass es heute viel bessere Betten gibt. Die meisten Kinder von uns haben sogar ein eigenes Zimmer und eine Menge Spielzeug. Natürlich haben die Menschen früher schon zu den unterschiedlichsten Anlässen gefeiert. Das alte Karussell vom Jahrmarkt war ganz toll. Auf dem Museumshof schauten wir uns noch einen Backofen an. Wir durften auch Getreide dreschen. Dabei haben wir gemerkt, dass das eine ganz schön anstrengende Arbeit war. Nur gut, dass wir das Brot kaufen können."(Bericht von Pia und Victoria K.)
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Kuhwagen, Spannschachtel, alter Brunnen |
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altes Klassenzimmer |
