"Forschungsexpedition Stadt" in Düsseldorf

Teamportrait
Dokumentation
Lösung: LESElust
Lösung: LEBENSelexier
Lösung: ER(d)probe!
Lösung: SEKUNDENweltreise
Lösung: ZEITreise
Presseberichterstattung

Teamportrait: Expeditionsteam "Junior Expedition"

Das Team "Junior Expedition" des Familienberatungsbüros der Heinrich–Heine–Universität Düsseldorf hat sich am 9. Oktober 2009 zusammengefunden, um den Expeditionsplan zu studieren. In der Vorstellungsrunde wurde der Forschergeist der Kinder schnell deutlich:

Paul H.: "Ich möchte an der Forschungsexpedition teilnehmen, weil ich es mir spannend vorstelle, Dinge zu erforschen."

Edgar: "Ich freue mich auf die Forschungsexpedition, weil ich so etwas noch nie gemacht habe und weil mich immer interessiert, wie Dinge funktionieren."

Moritz: "Ich möchte gerne mehr über die Welt wissen!"

Rebecca: "Ich möchte viele neue Sachen kennen lernen."

Junior Expedition

Das Expeditionsteam "Junior Expedition" aus Düsseldorf

Das Programm startet am 12. Oktober 2009. Die 13 teilnehmenden Kinder von Beschäftigten der Universität und des Universitätsklinikums (Paul K., Anika, Paul H., Edgar, Rebecca, Rupert, Clemens, Helene, Nina, Moritz, Simon und Annika) werden folgende Forschungsfragen beantworten:

LESElust, LEBENSelixier, ER(d)probe!, SEKUNDENweltreise, ZEITreise

Im Anschluss präsentieren die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Ergebnisse in einer Abschlussveranstaltung den Eltern und dem Rektor der Heinrich–Heine–Universität Düsseldorf.

Das Projektbüro wünscht den Jungforscherinnen und –forschern eine spannende "Forschungsexpedition Stadt" und viele Entdeckungen.

Dokumentation

Die Jungforscherinnen und -forscher aus Düsseldorf haben neben einer kurzen schriftlichen Ausarbeitung ihrer Forschungsergebnisse besonders viel Engagement bei der Videodokumentation derselben gezeigt. Bei dieser erhielten sie Unterstützung seitens Frau Monser und Herrn Krebs, Mitarbeitern des Multi-Media Zentrums der Heinrich-Heine-Universität.

Videodokumentation, Teil 1 umfasst die Ergebnisse zu den Aufgaben LESElust und LEBENSelexier:

Videodokumentation, Teil 2, die Lösungen zu ER(d)probe!, SEKUNDENweltreise und ZEITreise:

Impressionen der Abschlussveranstaltung in deren Rahmen die "Junior Expedition" ihre Forschungsergebnisse den Eltern und dem Rektor der Heinrich–Heine–Universität Düsseldorf vorstellte:

Junior Expedition

Die Jungforscherinnen und -forscher Rebecca, Edgar, Rupert, Clemens, Paul K., Paul H., Nina, Anika, Annika, Helene und Moritz bei der Präsentation ihrer Forschungsergebnisse

Junior Expedition

Jungforscher unter sich: Rupert & Clemens und ihre Forschungskolleginnen und -kollegen Anika, Annika und Moritz vor den Ergebnissen ihrer Arbeit

Lösung: LESElust

Am 12. Oktober 2009 suchte das Expeditionsteam nach der Antwort auf die Frage LESElust in der Düsseldorfer Universitäts- und Landesbibliothek. Den folgenden Bericht verdanken wir dem Jungforscher Simon:

"Als erstes bekamen wir von Frau Spies eine Führung durch die Universität.
Danach gingen wir in die Universitäts- und Landesbibliothek und lernten dabei den Telelift und das Magazin kennen.

Als wir damit fertig waren gingen wir unserer Aufgabe nach.





Junior Expedition

Das Expeditionsteam aus Düsseldorf lernt den Telelift und das Magazin kennen

Nachdem uns von Studierenden verschiedene Autoren genannt wurden, entschieden wir uns für Heinrich Heine.

Dank unserer netten Führerin und dem Online-Katalog fanden wir ihn schnell:



Zitat aus Die Lore-Ley:

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.


So ging der Tag mit einem Erfolg zu Ende!"







Lösung: LEBENselexier

Zur Lösung der Aufgabe LEBENselexier begaben sich die Düsseldorfer Jungforscherinnen und -forscher am 13. Oktober 2009 in die Blutspendezentrale. Was sie dort erfuhren, berichten uns Anika und Nina:

"Heute sind wir in die Blutspendezentrale gelaufen. Erst haben wir uns in den Ruheraum gesetzt und dort einen Film angesehen, in dem es viel um das Blut ging. In dem Film haben wir auch erfahren, wann sich mehr rote Blutkörperchen bilden und wann nicht.

Dann gingen wir in einen Raum, wo wir sehen konnten, wie Menschen Blut abgenommen wird, wir durften auch bei einer Abnahme dabei sein. Im Anschluss gingen wir in ein Labor, wo uns Frau Sonnenstuhl erklärte, wie das Blut getestet wird. Man testet Blut, indem man in ein paar Röhrchen Blut einfüllt, diese dann auf eine Palette steckt und dann unter eine Maschine hält, die das Blut testet.

Nachdem wir aus dem Labor gingen, kamen wir in die Transfusionszentrale und durften uns ein paar Blutkonserven ansehen und wir sahen auch, ob sie positiv oder negativ sind.
positiv = Resusfaktor = Eiweiß = nur für bestimmte Blutgruppen;
negativ = ohne Eiweiß

Im Hämatologischen Labor erklärten uns ein paar nette Frauen das Blutbild und wir durften es (das Blut) auch im Mikroskop anschauen. Das Blut sieht darunter gar nicht rot aus, das finde ich lustig." (Anika, 10 Jahre)

"Heute waren wir in der Blutspendezentrale. Dort wurden wir fast durch das ganze Gebäude geführt. Wir waren in dem Ruheraum, wo man sitzen kann und etwas trinkt, bevor einem Blut abgenommen wird. Dort saßen wir und haben einen Film geguckt über das Blut und den Weg durch den Körper und warum man das Blut zum Leben braucht und welche Blutkörperchen wir brauchen, damit wir nicht krank werden.

Wir haben uns angeguckt, wie Leuten Blut abgenommen wird. Dort haben wir einen Mann getroffen, der schon 168 Mal Blut gespendet hatte. Die Frau, die uns geführt hatte, hieß Fr. Scharf. Sie ging mit uns in das Untergeschoss, dort konnten wir sehen, wie das Blut getestet wird. Es wurde nachgeschaut, ob das Blut den Werten entspricht, die sozusagen vorgeschrieben sind. Wir sind zwei Stockwerke hoch gegangen und dort in den Hochsicherheitstrakt, wo das ganze Blut gelagert wird, meistens wird es sehr kalt gelagert, manchmal sogar bis zu –42 Grad Celsius. Von da aus ging es nur ein paar Türen weiter in das Hämatologische Labor, wo wir durch ein Mikroskop auf Blutzellen geguckt haben. Dann war die Führung zu Ende." (Nina, 10 Jahre)

Lösung: ER(d)probe!

Die folgende schriftliche Dokumentation der Forschungsfrage ER(d)probe!, welche die Düsseldorfer "Junior-Expedition" am 14. Oktober im Rahmen eines Besuches des Botanischen Gartens zu beantworten suchte, stammt von der Jungforscherin Nina:

"Am Mittwoch haben wir die Erdproben untersucht, die wir aus unserer Schule mitgebracht haben. Wir mussten den Nitrat- und Phosphat-Wert in der Erde herausfinden.

Junior Expedition

Herr Busch hilft dem Düsseldorfer-Team die "ER(d)probe" zu meistern

Herr Busch, der uns gezeigt hat, wie man die Erde untersuchen konnte, hat uns auch noch ein bisschen durch den Garten geführt und etwas zu den Pflanzen und zu Tieren, Sümpfen, Wasser, Steinen usw. gesagt."

Junior Expedition

Das Düsseldorfer-Team im Botanischen Garten...
und die beiden Jungforscher Edgar (links) und Paul (rechts) bei der Forschungsarbeit

Junior Expedition

Lösung: SEKUNDENweltreise

Bei der Suche nach einer Antwort auf die Forschungsfrage SEKUNDENweltreise stand dem Düsseldorfer Expeditionsteam der Informatiker Herr Cappel zur Seite. Was sie mit seiner Hilfe an ihrem dritten Expeditionstag dem 14. September 2009 in Erfahrung bringen konnten, berichtet uns der Jungforscher Paul K.:

"Am Mittwoch zeigte uns Herr Cappel wie der Computer verschiedene Seiten im Ausland aufruft. Egal, welchen Anbieter man hat, der Server hat immer die gleichen Informationen. Der Computer findet Seiten im Ausland in Sekunden. Gleichgültig, wie weit sie weg sind.

Hier nun die verschiedenen Schritte:
- zuerst fragt der Computer den Server nach dem Text
- danach fragt er einen anderen Server nach den Bildern/Grafiken
- Nun baut er sich die Webseite zusammen

Wir sahen auch einen entsprechenden Server."

Lösung: ZEITreise

Bereits am 15. Oktober 2009 traten die Forscherinnen und Forscher der "Junior Expedition" Düsseldorf ihre ZEITreise an. Wohin sie diese führte und welche Erfahrungen sie gemacht haben, berichtet uns die Jungforscherin Anika:

"Vor 3047 Jahren war die Erde noch lange nicht so weit entwickelt, wie heute. Damals gab es ca. die Hälfte des Jahres Schnee, Eis und Frost. Die Menschen in dieser Zeit mussten sich dem Klima anpassen und oft umziehen. Sie lebten damals in kleinen Felsvorsprüngen, aßen vorwiegend Fleisch und Kräuter und ihre Jagdbeute erlegten sie meistens mit dem Holzspeer. Aber später entwickelten sie Speere mit Steinspitzen. Diese Spitzen befestigten sie mit Tiersehnen und Birkenpech.

Am Donnerstag sind wir in das Neandertal Museum gefahren und haben dort eine Führung erhalten. Bei der Führung haben wir viel über die Neandertaler gelernt, z.B., dass die Neandertaler keine Wilden waren, die sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen haben. Dass sie in Höhlen gelebt haben, ist auch Unsinn, denn in Höhlen konnte kein Rauch von einem Feuer abziehen und die Erstickungsgefahr war somit ziemlich hoch.

Außerdem haben wir gelernt, dass der Neandertaler früher viel mehr Muskeln hatte, als der heutige Mensch und stärkere Zähne hatte er auch. Nach der Führung gingen wir noch zu der Neandertal Werkstatt und haben aus Körnern erst Mehl gemahlen, dann Wasser hinzugefügt und das Ganze dann zu Brot gebacken."

Junior Expedition

Das Düsseldorfer-Team auf "Zeitreise" – beim Mahlen von Korn, Sieben von Mehl, Backen von Brot oder Herstellen von Kleidung

Presseberichterstattung

Da den Jungforscherinnen und Jungforschern aus Düsseldorf reges Interesse seitens der Printmedien zuteil wurde, stellten sie uns eine kleine Auswahl der öffentlichen Berichterstattung über ihre "Forschungsexpedition Stadt" in Düsseldorf zur Verfügung:

Junior Expedition

Junior Expedition

Junior Expedition

Junior Expedition

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