

Teamportrait
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: RELATIVrätsel
Lösung: ZAHLENspiel
Lösung: LESElust
Lösung: ZEITreise
Ende August 2009 werden die Jungforscherinnen und –forscher aus Düsseldorf aller Voraussicht nach mit dem Fahrrad ihre "Forschungsexpedition Stadt" begehen, wie sie uns selbst berichten:
"Wir sind die Klasse 6d des Theodor–Fliedner–Gymnasiums in Düsseldorf–Kaiserswerth. Alle 21 Mädchen und 11 Jungen unserer Klasse gehen in Düsseldorf auf Entdeckungsreise.
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Die Klasse 6d des Theodor–Fliedner–Gymnasiums in Düsseldorf |
Wissenschaftliche Fragen und Experimente kennen wir schon aus dem Physikunterricht mit unserem Klassenlehrer Herrn Deußen. Neben Physik unterrichtet er uns auch in Mathematik und hat uns vorgeschlagen, an der Expedition teilzunehmen.
Anders als die Anderen fahren wir am 28. August 2009 mit dem Fahrrad durch Düsseldorf, um möglichst viele Fragen zu beantworten. Dabei werden wir sicherlich viel Spaß haben.
Ausarbeiten werden wir die Fragen in unseren Freiarbeitsstunden.
Neben der Teilnahme an dem Wettbewerb werden wir unsere Ergebnisse am Tag der offenen Tür auch den Eltern präsentieren.
Das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" begrüßt die Jungforscherinnen und Jungforscher des Theodor–Fliedner–Gymnasiums und wünscht der Klasse 6d viel Spaß und Erfolg bei ihrer "Fahrrad"–Expeditionstour durch Düsseldorf.
Die Jungforscherinnen und –forscher haben sich mit der Geschichte der Berliner Mauer befasst und einige Düsseldorfer dazu befragt:
Die Berliner Mauer
"Die Berliner Mauer wurde am 13. August 1961 errichtet und blieb bis 1989 bestehen. Die Mauer trennte Ostberlin und Westberlin. Sie erstreckte sich über 45 km. Die Mauer wurde mit Minen oder Selbstschussanlagen gesichert.
Der Fall der Mauer
Die Berliner Mauer "fiel" in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989, nach über 28 Jahren ihrer Existenz.
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Quelle: http://www.dradio.de/portale/20jahremauerfall/ |
Viele Menschen in der DDR waren über den Mauerfall sehr erfreut, da sie sehr von der Außenwelt abgetrennt waren (z. B. hatten sie keine Südfrüchte, durften nur begrenzt reisen und viele waren von ihren Verwandten in der BRD abgetrennt).
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Quelle: http://www.ottawa.diplo.de/Vertretung/ottawa/de/Bildergalerien/mauer __bildergalerie,pageIndex=1.html |
In der Nacht als die Mauer fiel stürmten sehr große Menschenmassen aus der DDR in die BRD, wo sie freudig empfangen wurden. Sie tanzten förmlich auf der Mauer.
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Quelle: http://www.ottawa.diplo.de/Vertretung/ottawa/de/Bildergalerien/mauer __bildergalerie,pageIndex=1.html |
Auch viele Menschen in der BRD waren überglücklich über den Mauerfall. Andere wiederum machten sich wegen der Kosten (Steuern) der Wiedervereinigung sorgen.
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Quelle: http://www.ottawa.diplo.de/Vertretung/ottawa/de/Bildergalerien/mauer __bildergalerie,pageIndex=2.html |
Umfrageergebnisse
Eine Umfrage in der Stadt Düsseldorf im Sommer 2009 hat ergeben, dass viele Menschen über TV oder Rundfunk vom Mauerfall erfahren haben. Viele waren froh, dass die Mauer gefallen ist, andere hingegen machten sich nur um die Kosten der Wiedervereinigung sorgen. Bei dem Mauerfall selber hatten die wenigsten Leute Angst, viel mehr bei den Montagsdemos vorher.
Zeitzeuge 1: Er hat den Mauerfall durch die Medien erfahren. Er und viele andere Leute hatten schon eine kleine Vorahnung. Seine Freunde wohnten in Ostberlin. Er war erleichtert, dass die Mauer gefallen ist, denn nun konnte er seine Freunde immer besuchen.
Zeitzeuge 2: Sie meinte, dass es für sie das größte Erlebnis ihres Lebens war.
Wir haben sieben Menschen in der Düsseldorfer Innenstadt zur Berliner Mauer befragt:
Wissen sie etwas über die Berliner Mauer?
Alle: Ja (1.-7.)
Wann ist sie erbaut worden? Und von wem?
1. Am 13. August 1936 von der DDR Regierung
2. Von den Russen
3. 1969 von der DDR
4. Weiß ich nicht
5. Von der DDR
6. Von dem Staatschef der DDR Ulbrich
7. 1961 von der BDR und der DDR
Wie haben sie diesen Tag erlebt?
1. Ganz ruhig und dankbar, habe aber auch geahnt, dass undankbare Sachen kommen.
2. Im Fernseher
3. Im Dienst
4. Zu Hause
5. Im Fernseher
6. Zu Hause
7. In der Zeitung habe ich es gelesen."
"Wir haben keine Physikstudenten befragt, sondern Eltern und unseren Klassenlehrer!
Herr Deußen, unser Klassenlehrer, hat gesagt:
Wenn ich auf der Autobahn mit 120 Stundenkilometer fahre und ein anderes Auto 100 Stundenkilometer schnell ist und ich es überhole, erscheint es mir als ob das andere Auto nur 20 Kilometer pro Stunde fährt.
Das ist beim Licht anders, wenn ich mich schnell bewege, ist das Licht für mich genau so schnell, als wenn ich es aus der Ruhe betrachte, das hat zur Folge, dass wenn sich ein Gegenstand schnell bewegt, er verkürzt aussieht; und wenn ich mir eine schnelle Uhr ansehe, sieht es so aus, als ob die Uhr scheinbar langsamer geht.
Wenn also ein Zwilling Zuhause bleibt und der andere sich schnell weg bewegt und wieder her, ist es so, dass für den zweiten Zwilling die Uhr langsamer ging und er deswegen jünger geblieben ist als der Zwilling, der Zuhause geblieben ist.
Der Vater von einem Kind aus unserer Klasse erklärte:
E= m * c², diese Formel gilt als Grundlage der allgemeinen Relativitätstheorie und beschreibt, dass die Energie eines Körpers in Ruhe gleich dem Produkt aus seiner Masse und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit ist.
Bewegt sich der Gegenstand schneller, nehmen seine Energie und Masse zu.
Das ist bei den geringeren Geschwindigkeiten, mit denen wir es auf der Erde zu tun haben, nicht wahrnehmbar.
Nähert sich die Geschwindigkeit der Lichtgeschwindigkeit (300.000 km/sec), wächst die Masse jedoch rapide.
Jörg Hagedorn (Dipl. Ing. E–Technik) gab folgende Erklärung:
1. Die beobachteten physikalischen Größen wie Strecke [m], Zeit [s], Masse [kg], Geschwindigkeit [m/s] usw. sind abhängig von der Relativgeschwindigkeit zwischen dem Beobachter und dem beobachteten Objekt; deshalb ermittelt eine Person, die am Bahnhof steht (Beobachter), eine andere Gehgeschwindigkeit eines Zugreisenden (Objekt), der durch den Zug geht, als der Gehende selber.
2. Man kann diese beobachteten physikalischen Größen nicht einfach addieren, sondern die resultierende Größe muss mit einer speziellen Formel berechnet werden; keine Geschwindigkeit ist größer als die Lichtgeschwindigkeit (c=299 792.5km/s = 1.079.252.849km/h).
3. Bei niedrigen Relativgeschwindigkeiten sind diese Effekte kaum beobachtbar, sondern erst bei Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit, deshalb kann man sie im Alltag nicht sehen und vernachlässigen, trotzdem gelten auch hier die Gesetze der Relativitätstheorie."
"Durch langes hin– und hertelefonieren konnten wir an die Nummer der Universität Düsseldorf gelangen. Dort riefen wir an und man sagte uns wieder eine Nummer, diesmal von einem Mann. Dieser sollte uns weiter helfen können. Da er es aber auch nicht genau wusste, sollten wir auf der genannten Internetadresse nachsehen: www.Uni-Düsseldorf.de.
Dort fanden wir mehrere Tabellen und wir konnten uns das Ergebnis errechnen!
Ergebnis:
Studenten, die das Fach Mathematik studierten: 932
Jetzt noch die Quersumme: 14"
Um die Frage LESElust zu beantworten, haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d in der Stadtbibliothek nach einem Autor aus Düsseldorf geforscht und dabei folgendes herausgefunden:
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Heinrich Heine |
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U–Bahn Haltestelle |
"Am 13. Dezember 1797 (das Datum gilt als unsicher) wird Harry Heine als Sohn jüdischer Eltern im Hinterhaus der Bolker Straße 53 in Düsseldorf geboren. Seine Kindheit verbringt er in der Düsseldorfer Altstadt und geht dort zur Schule. 1815 macht er eine kaufmännische Lehrzeit in Frankfurt am Main und Hamburg. 1819 beginnt Heine ein Jurastudium in Bonn, Berlin und Göttingen. In dieser Zeit entstehen seine ersten literarischen Publikationen. 1825 promoviert Heine zum Doktor der Rechte und lässt sich protestantisch taufen. Nach der Taufe nimmt er den Vornamen Heinrich an. 1826 unternimmt Heine zahlreiche Reisen und arbeitet als Redakteur in München. In Hamburg wird Julius Campe sein Verleger und es erscheinen u. a. die Bücher "Reisebilder" und "Buch der Lieder". 1831 siedelt Heine nach Paris um. Bis in die 1840er-Jahre berichtet er für die deutsche Presse über "Französische Zustände" und für französische Zeitschriften über Literatur und Philosophie in Deutschland. 1835 werden seine Schriften in Deutschland verboten. 1841 heiratet er Augustine Crescence (Mathilde) Mirat. 1844 erscheinen "Neue Gedichte" und "Deutschland ein Wintermärchen". Seit Mai des Jahres 1848 ist Heine durch eine unheilbare Krankheit ans Bett gefesselt. Die Zeit in der "Matrazengruft" beginnt. 1848 entstehen trotz seiner schweren Krankheit weitere Schriften, u. a. der Gedichtband "Romanzero". Am 17. Februar 1856 stirbt Heine in Paris und wird auf dem Montmartre–Friedhof begraben." (Bericht von Ira, Miriam und Lea)
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Das Heine Haus |
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Lea und Ira im Heine Haus |
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"Das Buch Le Grand" |
Zitat: "Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zumute. Ich bin dort geboren, und es ist mir, als müsste ich gleich nach Hause gehn. Und wenn ich sage nach Hause gehn, so meine ich die Bolkerstraße und das Haus, in dem ich geboren bin."
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Das Ergebnis unserer Umfrage |
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Heine Bücher in der Stadtbibliothek |
Auf ihrer spannenden ZEITreise erforschten die Jungforscherinnen und –forscher gleich zwei Themen, die Pestepidemie im 16. Jahrhundert und das Zeitalter der Neandertaler.
1577 - Der schwarze Tod
"Die Pest hatte sich 1347 von den Hafenstädten Messina und Genua aus in kurzer Zeit über ganz Europa verbreitet. Händler hatten sie aus dem Kaukasusraum mitgebracht. Rattenflöhe verursachten die Beulenpest. Durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch entstand dann die noch gefährlichere Lungenpest. Viele empfanden die Pest als Strafe Gottes. Die Schüler des 1545 gegründeten Gymnasiums verließen wegen der Pest die Stadt Düsseldorf. Der Gasthausmeister des Hospitals in der Flingerstraße in Düsseldorf berichtet von 216 Beerdigungen. Die Pest Kapellen von Deerndorf und Hamm sowie die Rochuskirche von Pempelfort erinnern an diese furchtbare Zeit. Ein Apotheker schreibt: "Ich war auf der Suche nach heiligen Kräutern, von denen viele nur in der Nacht gepflügt werden durften, so konnte man ihre Heilkraft bewahren!" Andere Apotheker verschrieben genaue Verhaltensregel für jeden Monat wie zum Beispiel, dass man im Juli sich vom anderen Geschlecht fern halten sollte.
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Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Grafik_pest.png |
Der Neandertaler
Im Jahre 1856 wurden im Neandertal bei Düsseldorf Knochenreste eines aufrecht gehenden Frühmenschen gefunden, der vor etwa 30.000 bis 35.000 Jahren gelebt hat. Mit seiner robusten Figur (75 kg bei 1,60 m Körpergröße) und seinen Körperkräften (30% mehr Muskelmasse als der heutige Mensch) war er den Eiszeitbedingungen angepasst. In Europa und Vorderasien sind mittlerweile über 300 ähnliche Skelettfunde gemacht worden. Man weiß, dass sich diese Neandertaler aus dem Typ des homo erectus (Tukana–Junge, 1983 am Tukana–See in Kenia gefunden) entwickelt haben und gegen 30.000 v. Chr. ausstarben. Wenn wir heutzutage einen Schädel finden und bestimmen möchten, ob es sich bei dem Fund um Knochen des Neandertalers handelt, vergleichen wir ihn mit dem Schädel eines heutigen Menschen. Dabei achten wir auf folgende Merkmale die der Neandertalerschädel besitzt : Hervorstehende Augenbrauen, kleine Stirn und kleine Nase.
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Rekonstruktion eines Neandertalers – Neandertalerfrau |
Die Informationen haben wir aus der Führung durch das Neandertal–Museum und aus unserem Geschichtsbuch: "Zeiten und Menschen".
Dies sind Bilder, die wir im Neandertal–Museum in Mettmann machten, das wir besucht haben." (Bericht von Miriam, Lea und Ira)
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Turkana Junge |
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Bevölkerungsentwicklung |
