"Forschungsexpedition Stadt" in Düren

Teamportrait
Lösung: LEBENselexier
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: SONNENschule
Lösung: DENKmal!
Lösung: SEKUNDENweltreise

Teamportrait: Das Expeditionsteam der Grundschule Düren – Derichsweiler

"Wir, das Expeditionsteam aus Düren, sind 21 wissbegierige Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Düren – Derichsweiler. Wir gehen den Dingen gerne auf den Grund und sind gespannt darauf, was uns auf unserer Forschungsexpedition alles erwartet.

In unserer Freizeit lesen wir gerne und spielen Fußball. Auch Reiten und Taekwondo gehören zu unseren Hobbys. Manchmal treffen wir uns nachmittags auf unserem Schulhof, wo man prima klettern kann."

Grundschule Dueren

Das Expeditionsteam der Grundschule in Düren – Derichsweiler

Das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" freut sich über die Teilnahme der wissbegierigen Jungforscherinnen und -forscher der Grundschule in Düren und wünscht ihnen viel Vergnügen bei ihrer "Forschungsexpedition Stadt".

Lösung: LEBENselexier

Am 6. Oktober 2009 besuchte das Expeditionsteam der Grundschule Düren-Derichsweiler die urologischen Poliklinik des Dürener Krankenhauses, um dort zusammen mit Herrn Dr. Breuer die Lösung der Aufgabe LEBENselexier zu bestreiten. Die Ergebnisse dieses Austausches hielten Judith und Joelina in einem Bericht für uns fest:

"Als letzte Station unserer Expedition besuchten wir mit zwei von unseren Lehrerinnen und zwei Müttern die urologische Poliklinik unserer Stadt. Dort arbeitet nämlich Herr Dr. Breuer, der Vater unserer Mitschülerin Judith. Er war bereit uns zu zeigen und zu erklären, was ein Arzt tun muss, wenn er das Blut untersuchen möchte.

Grundschule Dueren

Das Expeditionsteam in der urologischen Poliklinik

Mit dem Linienbus fuhren wir also zum Krankenhaus. Dort erwartete uns Herr Breuer schon und führte uns zum Labor der Poliklinik. Herr Breuer selbst ließ sich von einer Assistentin Blut entnehmen. Joelina aus unserem Team durfte das Röhrchen mit dem Blut zur Untersuchungsstelle tragen. Vorher haben wir alle mal an dem Röhrchen gefühlt und gestaunt, weil das Blut, das gerade aus dem Körper gekommen war, sich ganz warm anfühlte. Nachdem der Arzt uns ausführlich und genau alle Schritte und die Fachausdrücke erklärt hatte, hat Judith Breuer für uns ganz genau aufgeschrieben, wie die Untersuchung abläuft:

1. Anlegen des Stauriemens am rechten Oberarm der Testperson zur Stauung des Blutes in den Venen
2. Tasten der gestauten Vene in der Ellenbeuge
3. Desinfektion – Besprühen der Stelle, wo das Blut entnommen wird mit Desinfektionsspray, damit keine Keime in die Blutbahn eindringen können
4. Punktion (Einstechen) der gestauten Vene mit einer speziellen Sicherheitskanüle
5. Entnehmen der Blutprobe – 5ml Blut für die Untersuchung des "kleinen Blutbildes" (rote und weiße Blutkörperchen und Blutplättchen)
6. Stauschlauch lösen und entfernen, Kanüle herausziehen und Pflaster auf die Punktionsstelle kleben

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Herr Dr. Breuer bei der Blutabnahme – umgeben von den wissbegierigen Jungforscherinnen und Jungforschern

Das Blut wurde in einen Analysecomputer gefüllt und maschinell untersucht. Das Ergebnis, der Blutbefund, wurde gleich ausgedruckt und wir konnten ihn mitnehmen. Wir alle fanden diese Expeditionsstation besonders interessant und spannend."

Lösung: GESCHICHTEerzählen

Am 30. September 2009 fungierte während eines Besuches der Schule des Expeditionsteam der Bürgermeister der Stadt Düren als Zeitzeuge. Die GESCHICHTE die er den Jungforscherinnen und -forschern erzählte dokumentierten für uns Jonas, Christoph, Hanna und Lucain:

"Im Unterricht haben wir über den Mauerfall vor 20 Jahren und über den zweiten Weltkrieg gesprochen. Dieser Teil der Geschichte ist für uns ziemlich kompliziert und schwer zu verstehen. Wir wollten aber mehr über die Mauer hören und jemanden befragen, der darüber Bescheid weiß. Deshalb hatten wir unseren Bürgermeister, Herrn Larue, eingeladen, uns etwas über diese Zeit und den Tag des Mauerfalls zu erzählen. Zum Glück stimmte Herr Larue zu und besuchte uns in der Schule.

Er erzählte uns, dass die Grenze, die damals durch Deutschland und durch die Stadt Berlin lief, sehr stark von Soldaten der Ostdeutschen Regierung überwacht wurde. Sie war fast unüberwindbar. Herr Larue war damals noch nicht Bürgermeister. Er hatte gute Freunde in der damaligen DDR, die er auch besuchen durfte. Aber immer, wenn er in Berlin über die Grenze fuhr, wurde er ganz genau kontrolliert bevor er weiterfahren durfte. Die Freunde durften aber nicht nach Düren reisen und Herrn Larue besuchen.

Als Jan fragte warum die Mauer eigentlich gebaut wurde, berichtete der Bürgermeister: In Ostdeutschland wurden die Menschen damals unterdrückt. Sie durften ihre Meinung nicht frei äußern und sie durften z.B. nicht einfach studieren, was sie wollten. Auch das Land verlassen und reisen wohin man wollte war nicht erlaubt. Viele Menschen flüchteten aus Ostdeutschland, weil sie nicht da leben wollten, wo ihre Freiheit unterdrückt wurde. Weil hunderttausende Menschen flüchteten, baute die Regierung der DDR die Mauer durch Berlin und ließ einen Todesstreifen anlegen. Die Mauer wurde also gebaut um die Menschen festzuhalten.

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Dürener Zeitung vom 7. Oktober 2009

Am Abend des 9. November 1989 wurde diese Grenze geöffnet.

Als Hannah den Bürgermeister fragte: "War das so etwas wie ein Traum, als die Mauer geöffnet wurde?",
antwortete Herr Larue:" Ja, das war wirklich ein Traum, der da in Erfüllung ging und ich habe mich riesig gefreut."

Kathrin wollte gerne wissen, was der Bürgermeister gemacht hat, an dem Abend als die Mauer fiel. Herr Larue erzählte, dass er den Mauerfall zu Hause am Fernseher miterlebt hat. Für ihn waren die Tage um den Mauerfall herum auch deshalb von besonderer Bedeutung, weil einige Tage nach dem Mauerfall sein drittes Kind geboren wurde. Dadurch war er nicht nur glücklich, dass endlich die Mauer verschwand sondern erlebte auch großes Glück in seiner Familie. Herr Larue erzählte auch noch von den "Mauerspechten". Das waren Leute die sich mit dem Hammer Stücke aus der Mauer holten und sie als Andenken mitnahmen."

Lösung: SONNENschule

Am 16. September 2009 stellte sich das Expeditionsteam auf dem Schulhof wie auch im Hauptgebäude der der Grundschule in Düren – Derichsweiler zusammen mit zwei Ingenieuren der Dürener Stadtwerke der Aufgabe SONNENschule. Das Ganze dokumentiert haben für uns Philip D., Dominik, Thomas, Jan und Philip H.:

"Für unser Projekt Sonnenschule haben wir einen Mitarbeiter der Stadtwerke Düren gebeten, uns etwas über Solarenergie zu erzählen. Die beiden Ingenieure Herr Küppker und Herr Floren kamen zu uns in die Schule. Sie haben alle unsere Fragen zur Sonnenenergie beantwortet.

Die beiden haben uns auch dabei geholfen, zu berechnen, wie viele kWh Strom wir in einem Jahr erzeugen könnten, wenn wir auf dem Dach des Hauptgebäudes unserer Schule Solarzellen anbringen würden.

Auf Dachflächen, die durch Bäume beschattet werden, macht das Anbringen von Solarzelle keinen Sinn, da die Sonne diese Flächen kaum erreicht. Im günstigsten Fall sind die Solarzellen in einem Winkel von 45° aufgestellt. Das wäre auf dem großen Flachdach unseres Schulgebäudes sehr gut möglich. Auch wenn dichte Wolken vor der Sonne sind, erzeugen die Solarzellen Energie.

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Zusammen haben wir herausgefunden, dass wir im Jahr mit einer Solaranlage 21250 kWh Strom erzeugen könnten. Damit könnten wir ein Drittel unseres notwendigen Stroms selbst erzeugen.

Lösung: DENKmal!

Ebenfalls am 16. September 2009 gingen die Dürener Jungforscherinnen und -forscher zusammen mit dem Geschichtsexperten Herrn Reute in der denkmalgeschützten Kirche in Düren-Derichsweiler die Aufgabe DENKmal! an. Was sie dabei herausgefunden haben teilen uns Kathrin, Miriam, Alina, Elia, Nico und Ioanna mit:

"Gleich neben unserer Grundschule steht die alte, denkmalgeschützte Ruine der ehemaligen Pfarrkirche. Diese haben wir natürlich als historisches Gebäude für die Station DENKmal! ausgesucht. Als Experte hat uns der Geschichtslehrer Herr Reuter vom "Verein Alte Kirche" bei der Besichtigung begleitet und uns ganz viel über das Gebäude erzählt.

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1987/1988 wurden in der Ruine von Archäologen Grabungen durchgeführt. Dabei fand man im Mittelschiff der Kirche alte Gräber. Sie waren mit großen Steinplatten verschlossen. Nach der Öffnung fand man allerlei Knochen und römische Grabbeigaben. Deshalb dachte man zuerst, es wäre eine römische Grabstätte. Wie man aber später feststellte, handelte es sich um das Grab einer fränkischen, adeligen Frau. Das Grab war mit schönen Dingen verziert, die gotische Elemente hatten.

Im 8. Jahrhundert baute man an der untersuchten Stelle eine einfache Holzkirche. Reste davon wurden bei den Ausgrabungen gefunden. Viel später entstand der zweite Bau, eine steinerne Saalkirche. Mit der Zeit wurden immer mehr Teile angebaut. Bis 1910 benutzte man die Kirche für Gottesdienste. Im zweiten Weltkrieg wurde die alte Kirche bis auf die äußeren Mauern von einer Brandbombe zerstört. Die Mitglieder des Vereins "Alte Kirche" sind seit einigen Jahren dabei das alte Denkmal zu restaurieren und zu einem Ort der Begegnung umzubauen."

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Die "Alte Kirche" in Düren-Derichsweiler

Lösung: SEKUNDENweltreise

Bereits am 10. September 2009 begab sich das Expeditionsteam zusammen mit einem Informatiker in den Computerraum der Grundschule Düren – Derichsweiler auf SEKUNDENweltreise. Es folgt der Bericht von Luca und Hannah:

"Zu Beginn unserer Expedition beschäftigten wir uns mit der SEKUNDENweltreise. Der Informatiker Herr Mölders besuchte uns am 10. September im Computerraum unserer Schule und erklärte uns mit Hilfe einer großen Weltkugel wie man im Internet in superkurzer Zeit um die Welt reisen kann. Er zeigte uns, dass man in 305 Millisekunden in Neuseeland landet.

Grundschule Dueren

Herr Mölders erklärt den jungen Forschern die Funktion von Routern

Unsere Reise führte uns auf die Internet-Seite www.immigration.govt.nz Die Reise führte an verschiedenen Routern in Deutschland, der Schweiz und Nordamerika vorbei, die eine ähnliche Funktion haben wie Verkehrsschilder im Straßenverkehr, denn beide weisen den Weg.

Nachdem wir uns die gesuchte Internetseite in Neuseeland ein wenig angeschaut hatten, haben wir uns die Route, die uns nach Neuseeland geführt hat unter www.dntools.ch anzeigen lassen. Besonders beeindruckend fanden wir, wie schnell man sich im Internet bewegen kann."

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Die SEKUNDENnweltreisenden um die Berichterstatter Luca und Hannah

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