

Teamportrait
Lösung: ZUGeschaut!
Lösung: RELATIVrätsel
Lösung: LESElust
Lösung: DENKmal
Lösung: ZAHLENspiel
Philipp (10 J.) wird in den Sommerferien die Landeshauptstadt Dresden entlang des Spielplans zur Forschungsexpedition erkunden. Der Jungforscher hat viele verschiedene Interessen: Von Computer und Elektronik über Chemie bis hin zu Religionen und Politik. Zudem liest Philip gerne Abenteuerromane und ist ein großer Fan der Zeitschrift GEO.
Das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" begrüßt Philipp herzlich auf der "Forschungsexpedition Stadt" und wünscht unserem mutigen ersten Expeditionsteilnehmer spannende Entdeckungen auf seiner Entdeckerreise!
Während des Aufenthaltes des Wissenschaftszuges "Expedition Zukunft" vom 17. bis zum 19. September 2009 im Dresdener Hauptbahnhof, hat auch der Jungforscher Philipp ZUGeschaut! und uns seine Forschungsdokumentation prompt übermittelt:
Videodokumentation der Forschungsaufgabe ZUGeschaut!
Bei der 8. Dresdner langen Nacht der Wissenschaften am 18. Juni 2009 besuchte Jungforscher Philipp das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme. Dort konnte er die Frage RELATIVrätsel beantworten. Seine Ergebnisse hat er in Form eines Interviews festgehalten.
Interview zu RELATIVrätsel anhören
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Das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme |
Am 01. Juli 2009 machte sich der Jungforscher Philipp auf, die Aufgabe LESElust zu bearbeiten und ließ uns anschließend seine Lösung zukommen:
"Meine Aufgabe war es, Bürgerinnen und Bürger nach einem bekannten Dichter oder Autor zu befragen. Anschließend sollte ich in der Bibliothek einen Satz aus seinem Werk zitieren und das Buch fotografieren.
Deshalb interviewte ich am 01. Juli 2009 fünf Passanten am World Trade Center Dresden
(Freiberger Str.) vor der Hauptbibliothek.
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Das Dresdner WTC |
Alle kannten nur Erich Kästner (1899- 1974), der in Dresden geboren wurde und hier seine Kindheit und Jugend verbrachte. Er wurde unter anderem durch Werke wie "Pünktchen und Anton", "Emil und die Detektive" sowie "Das doppelte Lottchen" berühmt. Ich zitiere aus diesem Buch aus Kapitel 1, Seite 8 diesen Satz: "Nun, am Nachmittag, stehen Luise, Trude, Brigitte und die anderen Kinder am eisernen Tor und warten gespannt auf den Autobus, der die Neuen von der nächsten Bahnstation abholen soll."
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Links: Erich Kästner |
Von einem anderen Dresdner Literaten und Dichter hat mir meine Mama erzählt.
Er heißt Thomas Rosenenlöcher und wurde 1949 in Dresden geboren. Um die Jahre 1989/1990 schrieb er ein Tagebuch ("Die verkauften Pflastersteine") über seine Erlebnisse zu Zeiten der Wende.
Ich zitiere aus Teil IV, Seite 72: "Ach währe ich ein Pflasterstein, Ich könnte längst im Westen sein."
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Links: Thomas Rosenlöcher zu Besuch in einer Schule |
Meine Bemerkung zum Schluss:
Ich habe über die Schriftsteller Erich Kästner und Thomas Rosenlöcher viel Neues gelernt.
Demnächst werde ich Thomas Rosenlöchers Tagebuch ausführlich lesen."
Zur Lösung der Aufgabe DENKmal besuchte Philipp das Amt für Kultur und Denkmalschutz in Dresden, um dort Frau Eggert zum "Goldenen Reiter" zu interviewen:
"Meine Aufgabe war es, sich ein Denkmal auszuwählen und dessen Geschichte mit dem Amt für Kultur und Denkmalschutz zu erkunden. Da der Goldene Reiter ein bedeutendes Wahrzeichen von Dresden ist, habe ich ihn ausgewählt.
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Der Goldene Reiter, Seitenansicht |
Philipp: Hallo Frau Eggert, wer hat denn den Goldenen Reiter erbaut?
Frau Eggert: Der Goldene Reiter hatte eine ganz lange Entstehungszeit. Den Entwurf hat ein Franzose namens Jean Joseph Venanche gestaltet. Er soll 1732 bis 1734 ein großes Modell in Gips angefertigt haben. Später, nämlich in den 1730er–Jahren, führte der Kanonenschmied Ludwig Wiedemann aus Augsburg diese Plastik als Kupferblecharbeit aus. Aber vorher beschäftigten sich noch viele andere Männer, wie Balthasar Permoser oder Joachim Kändler, mit dem Entwurf. Es hat also viele Jahre gedauert.
Philipp: Was stellt denn der Goldene Reiter dar?
Frau Eggert: Das Denkmal stellt den sächsischen Kurfürsten und polnischen König August den Starken auf einem Pferd dar.
Die ersten Entwürfe für das Standbild entstanden 1714. August der Starke wollte sich als König darstellen lassen. Vorbild sollte der König von Frankreich sein. Dieser war zu der Zeit der prächtigste und erfolgreichste Herrscher, dem alle europäischen Herrscher gleichen wollten. Das Vorbild des Goldenen Reiters ist eine Statue, die vom französischen König angefertigt wurde – und diese war ein Reiterstandbild.
Es gibt noch eine zweite Bedeutungsebene: Das Pferd stellt die Natur dar. Da nun August der Starke auf einem Pferd sitzt, bedeutet das, dass dieser König über der Natur steht und dass er die Natur bezwingen und ihr seinen Willen aufzwingen kann.
Philipp: Aus welchem Material besteht der Goldene Reiter?
Frau Eggert: Das Reiterstandbild selber ist aus einem 2 mm dicken Kupferblech geformt. Der Sockel ist aus Sandstein gefertigt. Auf das Kupferblech wurde noch eine sehr dünne Goldschicht aufgebracht.
Philipp: Wie viel hat den der Goldene Reiter gekostet?
Frau Eggert: Dazu habe ich in den Büchern keine Angaben gefunden.
Philipp: Wo stand das Monument im 2. Weltkrieg?
Frau Eggert: Das Reiterstandbild wurde 1943 in Einzelteile zerlegt. Den Krieg überdauerte er in einem Felsenkeller in der Nähe von Dresden. Das Monument wurde 1953 bis 1956 wieder zusammengebaut.
Philipp: Frau Eggert, vielen Dank für das Gespräch.
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August der Starke |
Während der Arbeit an dieser Expeditionsaufgabe sind mir an dem Standbild einige besondere Merkmale aufgefallen. Zum Beispiel sind an seinem Arm mehrere "Muskelpakete" wie bei Extremsportlern zu sehen. Der Herrscher schaut nach oben. Das wirkt sehr kühl und eitel.
Das Standbild soll seine Macht, seine Stärke und seinen Reichtum repräsentieren. Da der Kurfürst August der Starke in Polen König werden wollte (und wurde) ist das Reiterstandbild in Richtung Polen (Osten) gedreht."
"Am 7. August 2009 besuchte ich, um die Aufgabe ZAHLENspiel zu lösen, das Immatrikulationssamt der TU Dresden, dessen Adresse ich im Internet fand. Nach einigen Versuchen der Kontaktaufnahme wurde mir mitgeteilt, dass im Wintersemester 2008/2009 274 Studenten im Hauptfach Mathematik eingeschrieben waren. Auch war es meine Aufgabe, aus der Zahl der eingeschriebenen Studenten die Quersumme zu bilden. Sie beträgt 13.
Schlusskommentar: Diese Forschungsaufgabe ist mir sehr leicht gefallen. Bei der Aufnahme des Bildes hatte ich einige Probleme, da das Licht einige Perspektiven nicht ermöglichte.
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Fakultät für Mathematik TU Dresden |
Für weitere Informationen über die Technische Universität Dresden besuchen Sie bitte die Website."
