"Forschungsexpedition Stadt – Geschichte" in Bonn

Teamportrait
Lösung: Identität: Name – Wappen – Wahrzeichen
Lösung: "Vernetzte Welt"
Lösung: Zeitreise
Lösung: Kunststücke
Lösung: Denkmal!

Teamportrait: Expeditionsteam II der "Römer AG", Clara-Fey-Gymnasium in Bonn

Jule, Rebecca, Jan und Clara - vier Schülerinnen und Schüler der "Römer AG" am Clara-Fey-Gymnasium in Bonn nehmen an der "Forschungsexpedition Stadt – Geschichte" teil und stellen sich selbst vor:

Die 4b der Muensterschule Bonn

Jule, Rebecca, Jan und Clara

Die 4b der Muensterschule Bonn

Die 4b der Muensterschule Bonn

Die 4b der Muensterschule Bonn

Die 4b der Muensterschule Bonn

Lösung: Identität: Name – Wappen – Wahrzeichen

Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Namen eurer Stadt? Was sagt das Wappen aus? Welche Wahrzeichen gibt es? Sucht in der Stadtverwaltung, im Archiv, in Bibliotheken oder bei Lokalhistorikern nach Informationen und dokumentiert eure Ergebnisse.

Was sagt das Bonner Wappen aus?

"Der Löwe ist ein Symbol dafür, dass in Bonn über Diebe und Verbrecher Gericht gehalten werden durfte. Das war früher nämlich nicht in jedem Ort erlaubt.

Die 4b der Muensterschule Bonn

Wappen der Stadt Bonn: von 1732 bis 1969 und von 1971 bis heute

Das Kreuz erinnert an die Kölner Erzbischöfe und zeigt ihre Herrschaft über den Köln–Bonner Raum an.

Das Bonner Wappen existiert in seiner jetzigen Form seit 1971.

Farben aus den Wappen der Stadtteile:
Schwarz: Bonn, Bad–Godesberg, Duisdorf
Rot: Bonn, Bad–Godesberg
Gold: Bad–Godesberg, Beuel

Römische Wahrzeichen in Bonn

Bonn war ein Zentrum der religiösen Kulte. So gab es zum Beispiel den "aufanischen Matronenkult", der den übermächtigen, weiblichen Gottheiten huldigte. Nirgendwo sonst wurde dieser Kult so sehr praktiziert wie im römischen Bonn. Ebenso gab es den, aus dem Osten des Reiches stammenden "Mithraskult". Das war ein Mysterienkult, dem nur Männer beitreten durften. Dort wo jetzt der Palais Schaumberg steht wurde ein Weihestein gefunden, der den Kölner Patrizier C. Candidinius Verus als Anhänger eben jenem Kultes ausweist. Doch der Patrizier errichtete auch dem "aufanischem Matronenkult" einen Opferaltar. Viele Weihesteine erzählen erstaunliche Geschichten, wie zum Beispiel die des Centurio Q. Taquitius, der sich bei der Jagdgöttin Diana bedankte, weil er in einem halben Jahr 50 Bären für das Kölner Amphitheater fing."

Die 4b der Muensterschule Bonn

Lösung: "Vernetzte Welt"

War eure Stadt in der Vergangenheit Knotenpunkt von Handel, Verkehr oder Kommunikation? Waren dies prägende Elemente in der Geschichte eurer Stadt? Wo gibt es hiervon Spuren, die bis in die Gegenwart reichen? – Geht auf Spurensuche und präsentiert eure Ergebnisse in einer historischen Reportage.

Die Jungforscherinnen und –forscher waren im Rheinischen Landesmuseum in Bonn, um nach dem Handelssystem im Römischen Reich zu recherchieren. Ihre spannenden Ergebnisse haben sie in einem Bericht festgehalten:

Die 4b der Muensterschule Bonn

Lösung: Zeitreise

Was geschah in eurer Region vor 200, 400, 1000 oder 2000 Jahren? Besucht ein Naturkundemuseum oder ein Heimatmuseum und findet es heraus! Versetzt euch in die Rolle eurer Vorfahren und beschreibt aus deren Sicht ein Beispiel (Wohnen, Arbeit/Werkzeuge, Essen...) aus dem damaligen Leben!

Jungforscherin Clara hat sich in den Alltag eines Lehrlings zur Zeit der Römer versetzt und erzählt einen Tag aus seinem Leben:

Die 4b der Muensterschule Bonn

Lösung: Kunststücke

War eure Stadt in der Vergangenheit Schauplatz, Zentrum oder Ausgangspunkt wichtiger künstlerischer Entwicklungen? Recherchiert vor Ort z. B. in einem Museum, bei einem Theater oder im Archiv und dokumentiert eure Ergebnisse.

Die 4b der Muensterschule Bonn

Lösung: Denkmal!

Historische Gebäude und Denkmäler haben eine Geschichte. Erkundet eine dieser Geschichten gemeinsam mit dem Amt für Denkmalschutz oder einer vergleichbaren Einrichtung und dokumentiert eure Entdeckungen!

Interview mit Herrn Stefan Meister

Die 4b der Muensterschule Bonn

Das Expeditionsteam beim Interview mit Stefan Meister

"Jule: Wir sprechen heute über das Bonner Münster und über die Büsten der beiden Männer, die vor dem Münster aufgestellt wurden. Herr Meister, wann wurde denn der Grundstein des Bonner Münsters gelegt?
Stefan Meister: Die Bonner haben damals keine Grundsteine gelegt, insofern lässt sich das nicht wirklich beantworten.

Jule: Aha. Und wann wurde der Münster erbaut?
Stefan Meister: Es fing an mit einer "Cella Memoria", einer Gedenkkirche der Römer für ihre Verstorbenen. Dann wurde immer mehr angebaut. Der letzte große Ausbau des Münsters hat etwa 1050 n. Chr. begonnen.

Die 4b der Muensterschule Bonn

Das Bonner Münster

Jule: Was war denn der Zweck dieser "Cella Memoria"?
Stefan Meister: Um die "Cella Memoria" war ein Friedhof angelegt. Dort wurde den Toten gedacht und es gab rituelle Mahlzeiten und Gottesdienste.

Jule: Unter welchem Herrscher wurde das Münster denn gebaut?
Stefan Meister: Zu dieser Zeit herrschte Heinrich IV. …

Jule: Vielen Dank. Kommen wir jetzt zu den beiden Büsten vor dem Münster. Herr Meister, wen stellen diese Werke dar und was haben sie mit dem Bonner Münster zu tun?
Stefan Meister: Diese beiden Büsten stellen Florentius und Cassius dar. Sie wurden noch im "Cella Memoria" beerdigt.

Die 4b der Muensterschule Bonn

Die Skulpturen der beiden Legionäre Florentius (links) und Cassius (Mitte)

Jule: Und weshalb?
Stefan Meister: Cassius und Florentius waren Legionäre in der thebäischen Legion. Sie sollten in Bonn gegen Christen kämpfen. Da die Legion allerdings auch aus Christen bestand, weigerten sie sich und gehorchten dem Befehl nicht. Die Legion musste zwei Dezimierungen über sich ergehen lassen. Doch Cassius und Florentius waren mit einer Vorhut unterwegs und wurden erst in Bonn hingerichtet. Dann wurden sie von einem Künstler auf einem Kirchenfenster entdeckt und als Büsten erarbeitet.

Jule: Vielen Dank für diese Informationen. Auf Wiedersehen Herr Meister."

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