

Teamportrait
Lösung: LESElust
Lösung: RELATIVrätsel
Lösung: ZAHLENspiel
Lösung: DENKmal
Lösung: LEBENSelexier
"Wir, die Klasse 4b der Münsterschule, sind 18 Mädchen und 10 Jungen im Alter von 8 bis 10 Jahren. Mit 28 Kindern sind wir die größte Klasse unserer Schule. Fast alle, auch unsere Lehrerin, wohnen in der Nähe der Münsterschule. Wir sind eine sehr lebhafte, lustige und aufgeweckte Klasse, die zusammenhält. Wir halten uns für sportlich, belastbar und freundlich. Manchmal sind wir laut, aber wir können uns auch gut benehmen. Was den Teamgeist angeht sind wir unschlagbar. Jeder mag jeden und wir helfen uns gegenseitig.
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Die Klasse 4b und ihre Lehrerin Vera Blumenberg |
Wir lesen ungeheuer viel, haben in der Schule unsere tägliche Lesezeit und das hat dazu geführt, dass auch dicke Bücher uns nicht schrecken können. Außergewöhnlich ist in unserer Klasse, dass wir sehr musikalisch sind und fast alle von uns fleißig in einem Klassenorchester das Spielen von Streichinstrumenten lernen. Die meisten spielen Geige, aber auch Bratschen und Celli sind vertreten. Gerne gehen wir in die Kinderoper, ins Theater oder machen Workshops im Museum. Wir unternehmen gerne etwas mit unserer Lehrerin! Aber wir lieben auch die Natur und lernen viel über Pflanzen und Blumen. Bei den Waldjugendspielen in der Waldau haben wir den 1. Platz gemacht. Darauf sind wir sehr stolz!
Unsere Klassenfahrt machten wir auf den Ponyhof in der Eifel. Alle waren begeistert. Jedes Jahr feiern wir ein Sommerfest im Grünen mit Picknick oder Buffet und vielen schönen Spielen. Im Winter machen wir es uns so richtig gemütlich, denn dann macht jeder sein Hexenhaus und wir feiern bei Kerzenlicht und Plätzchen die Weihnachtszeit. Jeden Morgen machen wir Freiarbeit, das heißt, jeder sucht sich selbstständig seine Arbeit, die ihn weiterbringt. Da wir sehr wissensdurstig sind, klappt das gut. Wir möchten gerne an dem Forschungsprojekt teilnehmen, weil wir glauben, dass wir fit dafür sind."
Viel Glück für euer Forschungsprojekt wünscht euch das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2009"
Das Expeditionsteam der Klasse 4b der Münsterschule besuchte am 6. Mai 2009 die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Dort fanden sie die Antworten auf die Fragen ZAHLENspiel und RELATIVrätsel. Für die Lösung der Frage LESElust suchten die Jungforscher unter anderem die Stadtbücherei auf. Später besuchte das Team das Akademische Kunstmuseum Bonn, um die Frage DENKmal! zu beantworten. Als letztes Ziel seiner "Forschungsexpedition Stadt" steuerte das Team der Münsterschule das Marienhospital an, um gemeinsam mit Dr. Wielath die Aufgabe LEBENSelexier zu lösen.
Bericht von Christina und Antonia:
"Um einen bekannten Autor oder Dichter aus unserer Stadt zu finden, haben wir zunächst im Internet gesucht, waren aber nicht erfolgreich.
Als nächstes wollten wir ins Haus der Literatur gehen und uns dort beraten lassen. Die dort zuständige Dame war aber leider erkrankt. Deswegen haben wir uns entschlossen, uns an eine Buchhandlung zu wenden. Dort hatten wir Erfolg und fanden gleich zwei Bonner Autorinnen: Judith Zeh und Ursula Franke. Wir wählten Ursula Franke, weil sie Kinderbuchautorin ist, und suchten "Die Mutprobe" aus, weil einige Kinder aus unserer Klasse dieses Buch schon gelesen hatten.
Antonia hat mit Sophia eine Zusammenfassung (PDF) geschrieben.
Danach machten wir einen Termin in der Stadtbücherei. Eine nette Dame, Frau Weisbart, hat uns das gesuchte Buch geholt. Wir machten Fotos, Antonia und Sophia suchten einen hervorstechenden Satz aus "Die Mutprobe" und wir gingen zurück in die Schule."
Zitat aus "Die Mutprobe":
"Dann war es so weit. Alle krabbelten in die Kabine. Nur mit ihnen allein schwebte der Heißluftballon höher und höher zum Himmel hinauf. Mutter schluckte Pillen gegen Übelkeit, Vater knipste unablässig, und die Kinder staunten, wie klein die Welt von oben war."
Bericht von Leon und Jonas:
"Heute, am 06. Mai 2009 haben wir (die Klasse 4b der Münsterschule) eine "Expedition" zu unserem 2. Ziel gemacht: dem RELATIVrätsel.
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Dieses Bild zeigt unseren ersten Misserfolg, denn diese Studenten waren der Aufgabe nicht gewachsen |
Wir haben die Lösung herausbekommen, indem wir Physikstudenten in unserer
Stadt nach der Relativitätstheorie von Albert Einstein gefragt haben.
Es konnten aber nur 2 Studenten antworten.
Student 1
hat die Relativitätstheorie von Albert Einstein in drei Sätzen so erklärt:
1. Man kann Masse in Energie umwandeln und Energie in Masse! (E= mc²)
2. Alles ist relativ.
3. Keiner kann sich schneller als Licht bewegen.
Student 2
hat die Relativitätstheorie von Albert Einstein in drei Sätzen so erklärt:
1. Wenn wir schnell laufen, vergeht die Zeit langsamer (aber kaum messbar).
2. Wenn man im fahrenden Zug etwas misst, misst man es anders als auf festem Grund.
3. Im Flugzeug vergeht die Zeit langsamer als auf der Erde."
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Der nächste Student im Physikalischen Institut konnte die Aufgabe schon besser lösen. |
Bericht von Eric: Das Verhalten der Studenten:
"Eine weitere Aufgabe war, das Verhalten der Studenten zu beobachten. Wir haben dabei herausgefunden, dass es gar nicht so einfach ist, die Relativitätstheorie zu verstehen, vor allem wenn man sich noch nicht sehr intensiv mit ihr beschäftigt hat.
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Auf diesem Bild stehen wir vor dem Mathematischen Institut |
Der Student aus dem Institut für Kernphysik konnte besonders gut erklären. Er beschrieb kindgerecht einige Teile der von Albert Einstein entdeckten Theorie. Dies war für uns verständlich und erstaunlich!
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Hier haben wir beim Kernphysikalischen Institut einen jungen Mann gefunden, der ziemlich umfassend und verständlich etwas über die Relativitätstheorie sagen konnte. |
Allerdings die Studenten aus dem Bereich Chemie und physikalische Chemie konnten die Relativitätstheorie fast gar nicht erklären bzw. nicht in den in der Aufgabe vorgegebenen drei Sätzen. Dies liegt daran, dass die Studenten außerdem noch Chemie studieren und nicht nur reine Physik. Nun kommen die Studenten aus dem Bereich Physik, die diese Theorie nach einigem Zögern in drei Sätzen beantworten konnten. Das Zögern hatte sich gelohnt, denn die Antwort wurde gut. Somit lagen sie zwischen den Kernphysikern und den Chemie-Physikstudenten."
Ebenfalls am 6. Mai sind wir zur Mathematischen Fakultät gegangen, die jetzt zum Teil in der Landwirtschaftskammer Rheinland untergebracht ist. Dort hat uns Dr. Thoralf Räsch, wissenschaftlicher Leiter der Fachbibliothek Mathematik der Universität Bonn, geholfen folgendes Zahlenrätsel zu lösen: Wie viele Mathematikstudenten waren im Hauptfach für das Wintersemester 2008/2009 an der Universität eingeschrieben?
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links: Das Mathematische Institut befindet sich jetzt in der alten Landwirtschaftskammer, einem wunderschönen historischen Gebäude |
Insgesamt gab es 800 Studenten, davon waren es 400 Bachelor-Studenten, weniger als 15 Master-Studenten, der Rest wollte Diplom machen.
800 eingeschriebene Studenten: Quersumme 8
Bericht des Expeditionsteams über das Akademische Kunstmuseum in Bonn:
"In Bonn gibt es viele Denkmäler (z. B. Beethovendenkmal, Beethovenhaus, Rathaus, Universität, Poppelsdorfer Schloss usw.). Wir haben uns für das Akademische Kunstmuseum entschieden, weil es nahe unserer Schule gelegen ist.
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Vor dem Akademischen Kunstmuseum Bonn – Des Expeditionsteam der 4b bei der Beantwortung der Frage DENKmal! |
Wir haben uns mit Herrn Dr. Talbot von der Unteren Denkmalbehörde unterhalten. Er hat uns erzählt, dass das Akademische Kunstmuseum früher eine Pathologie war, in der Leichen untersucht wurden, um die Ursache des Todes herauszufinden. Die Pathologie wurde weit weg vom Schloss gebaut, weil es ein nicht sehr angenehmer Geruch war.
Später wurde die Pathologie dann zum Akademischen Kunstmuseum, dort wurden die Skulpturen der Bonner Universität ausgestellt. Die originalen Statuen sind aus Stein, die abgegossenen aus Gips. Das Wertvollste und Älteste im Museum ist das Löwentor: Es diente als Stadttor. Es stammt von Mykene. Kouros ist die größte Statue: Er ist fast 4 Meter hoch und in dem Stein steht auf Altgriechisch: "Isches Sohn des Rhesos hat mich geweiht." Sie stammt aus dem Jahre 580/70 v. Chr.
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Dr. Talbot von der unteren Denkmalbehörde und der Direktor des Museums Prof. Dr. Harald Mielsch führen die Klasse durch die Sammlung |
Am Schluss der Führung kamen wir dann noch zum Hörsaal, er ist der jüngste Teil des Akademischen Kunstmuseums.
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Die 4b beim Stempeln ihrer Expeditionspässe im Akademischen Kunstmuseum Bonn |
Geschichte
Die Planung für das Akademische Kunstmuseum begann 1815. Das Akademische Kunstmuseum ist ein klassizistischer Bau, ein Baustil und ein Gebäude das von beiden Seiten gleich ist. Friedrich Gottlieb Welker wurde 1819 zum ersten Leiter der Antiksammlung und Professor für Klassische Archäologie berufen. Sie befand sich im Hauptgebäude der Universität, dem Kurfürstlichen Schloss sowie der dort untergebrachten Bibliothek. Welcker trat mit siebzig Jahren von seinen Ämtern zurück."
Bei ihrem Besuch am 13. Mai im Marienhospital erhielt die 4b alle Antworten auf die Frage LEBENSelexier durch Herrn Dr. Wielath.
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Vor dem Marienhospital: nach dem Besuch des Krankenhauses stempelt Dr. Wielath die Expeditionspässe |
Ihren mehr als ausführlichen Bericht (PDF) über die Zusammensetzung des Blutes, dessen Aufgabe, die verschiedenen Blutgruppen u. v. m., wie z. B. ein Begriffslexikon, haben sie dem Projektbüro zusammen mit der detaillierten Auflistung aller zur Untersuchung des Blutes gebräuchlichen Instrumente zugesandt.
Instrumente, die im Zusammenhang mit Blutuntersuchungen verwendet werden:
Pulsoximeter
Blutdruckmessgerät
Kanüle
Lanzette
Butterfly
Spritze
Ultraschallgerät
Blutkonserve
Besonders spannend war die Lösung dieser Frage für die Jungforscher der 4b auch deshalb, weil sie einigen der angestellten Untersuchung als Probanten dienen durften – somit bildete diese letzte Exkursion auch einen gelungen Abschluss ihrer "Forschungsexpedition Stadt".
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Die 4b bei der Beantwortung der Frage "LEBENSelexier" bei dem Besuch des Marienhospitals |
