"Forschungsexpedition Stadt" in Biberach

Teamportrait
Lösung: DENKmal!
Lösung: ZEITreise
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: LEBENselexier

Teamportrait: Das Forscherteam der Kindertagesstätte Biberach

Wir sind 18 Grundschulkinder zwischen 6 und 10 Jahren alt und kommen aus der Kindertagesstätte Biberach. Wir beschäftigen uns schon seit den Osterferien mit verschiedenen Experimenten und haben uns ein kleines Labor in unseren Horträumen eingerichtet. Die Idee hier mitzumachen kam von unseren Erzieherinnen. Wir freuen uns auf unsere ersten Expeditionen LESElust und GESCHICHTEerzählen. Ab den Pfingstferien sind wir gespannt darauf, unterschiedliche Lebensbereiche unserer Stadt zu entdecken und in Wissenschaft und Vergangenheit einzutauchen.

Biberach

Das Forscherteam der Kindertagesstätte Biberach

Über Lernbereitschaft in den Ferien freut sich das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr" und wünscht den Jungforschern viel Spaß auf ihrer "Forschungsexpedition Stadt" in Biberach.

Lösung: DENKmal! und ZEITreise

Geschickt haben die Grundschulkinder aus Biberach die Forschungsfragen DENKmal! und ZEITreise miteinander verbunden. Was das Biberacher Forscherteam zu den Aufgabenstellungen herausgefunden hat, berichtet es uns selbst:

"Wir haben das Biberacher Spital erkundet, das im Jahre 1239 gegründet wurde. Das Spital wurde von zwei Rittern gegründet. Sie mussten eine gefährliche Reise nach Jerusalem antreten. Ihr Versprechen war, das Spital zu gründen, sollten sie gesund wieder kommen. Im Spital wurden arme und kranke Menschen versorgt. Schwangere Frauen konnten dort ihre Kinder bekommen. Oft mussten sich mehrere Menschen ein Bett teilen. Auch Waisenkinder wurden im Spital versorgt. Das Spital bekam Geld und Lebensmittel oder Holz von den reichen Menschen. Als Gegenleistung mussten die armen Menschen für sie beten, damit sie in den Himmel kommen.

Biberach

Das Biberacher Spital auf ZEITreise – früher (links) und heute (rechts)

Einmal war ein Vulkanausbruch in Indonesien. Die Asche kam bis nach Biberach. Zwei Jahre lang sah man kaum Sonne und das Getreide wuchs nicht. Die Leute bekamen im Spital Brot geschenkt. Am Spital steht geschrieben:
Durstige tränken und Hungrige speisen, Nackte bekleiden, Kranke besuchen, Gefangene befreien, Freunde beherbergen, Tote begraben."

Lösung: GESCHICHTEerzählen

Neben einem kleinen Einblick in ihre vorbildliche Vorbereitung der Forschungsfrage geben uns die Jungforscherinnen und Jungforscher der Kindertagesstätte Biberach auch die Antwort auf diese – doch sie berichten selbst:

"Wir haben unsere Erzieherinnen aus der ehemaligen DDR gefragt, wie das Leben für sie in der DDR war.

Die Mauer

In Berlin stand eine große Mauer.
Viele Familien wurden beim Mauerbau getrennt.
Die Menschen in Ostberlin konnten diese Stadt nicht mehr verlassen.
Überall waren Soldaten.
Die Menschen mussten sehr lange auf ein Auto warten.
Beim Einkaufen hatten sie nicht sehr große Auswahl.
Es gab vieles nicht, was es jetzt gibt.

Im November 1989 wurde die Mauer abgerissen. In ganz Deutschland wurde die Wiedervereinigung gefeiert."

Biberach

vorbildliche Recherche zum Thema "GESCHICHTEerzählen"

Lösung: LEBENselexier

Auch bei der Lösung der Aufgabe LEBENselexier hat das Biberacher Expeditionsteam gründlich recherchiert und seine Ergebnisse ausführlich auf einem "Wallflyer" festgehalten:

Biberach

grafisch ansprechend halten die Grundschüler aus Biberach ihre Forschungsergebnisse fest

"Wir waren bei Böhringer Ingelheim und durften zuschauen, wie man einem Mann Blut abgenommen hat.

Benötigt wurde:

1 Spritze
Leere Fläschchen
Desinfektionsmittel
Nadel
Stauschlauch
Handschuhe
Pflaster

Eine Flasche Blut wurde weggeschickt. Eine weitere Flasche kam in einen Behälter, der aussah wie eine Waschmaschine und sich ganz schnell gedreht hat. Das war eine Zentrifuge. Anschließend hatte sich das Blut geteilt. Oben war Flüssigkeit, das Plasma und unten war es fest, die Blutzellen.

Wir haben uns das Blut auch unter dem Mikroskop angeschaut, man konnte gefärbte Zellen sehen.

Wir brauchen das Blut zum Leben, es wird durch den ganzen Körper transportiert. Es zerstört Krankheiten und hilft uns Gesund zu werden. Es schützt offene Wunden vor Entzündungen."

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