

Teamportrait
Lösung: ZAHLENspiel
Lösung: GESCHICHTEerzählen
Lösung: RELATIVrätsel
Lösung: LESElust
Lösung: SONNENschule
Lösung: DENKmal!
Lösung: ER(d)probe!
Lösung: SEKUNDENweltreise
Lösung: LEBENselexier
Die 32 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der Hans-Carossa-Oberschule (HCO) werden im Rahmen der diesjährigen Projekttage unter dem Motto "HCO geht in die Welt" in Teams und unter Anleitung ihres Klassenlehrers Dr. Thomas Kirski die Wissenschaftslandschaft Berlins genauer unter die Lupe nehmen.
Die Ergebnisse ihrer "Forschungsexpedition Stadt", die sie zwischen 8. und 9. Juli begehen, werden sie, ihre Projekttage damit abschließend, am 10. Juli auch ihrer Schulgemeinschaft vorstellen.
Gespannt auf die Ergebnisse der 8d wünscht das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr" dem Team viel Spaß bei dessen "Forschungsexpedition Stadt" und viel Erfolg bei dessen "Projekt".
|
|
Die 8d der Hans-Carossa-Oberschule in Berlin, zusammen mit ihrem Klassenlehrer Dr. Thomas Kirski |
Wie das Expeditionsteam der Hans-Carossa-Oberschule die Forschungsfrage ZAHLENspiel anging, berichtet es uns selbst:
"Um herauszufinden, wie viele Mathematikstudenten sich für das Wintersemester 2008/2009 angemeldet haben, fuhren wir zum Haupteingang der TU-Berlin, dort wurden wir zum Campus-Center geschickt, dieses konnte uns allerdings nicht weiterhelfen. Sie leiteten uns weiter zum Immatrikulationsbüro, wo wir eine Wartenummer ziehen mussten. Dann empfing uns eine überaus freundliche Dame, die sofort nachschaute, wie viele Studenten sich eingeschrieben hatten. Es waren 700. Die weitere Aufgabe lautete die Quersumme der Zahl der Studenten, zu errechen: 7.
Dann mussten wir nur noch die Fakultät der Mathematik fotografieren."
|
|
Auf dem Weg zur Fakultät für Mathematik der TU-Berlin |
Mit welchen Problemen die Berliner Jungforscherinnen und -forscher bei ihrer Lösung der Forschungsaufgabe GESCHICHTEerzählen zu kämpfen hatten, berichten sie uns selbst:
"Eine Person danach zu befragen, wie sie den Mauerfall erlebte, wäre ganz einfach – das dachten wir zumindest. Deswegen gingen wir in die Stadt und sprachen Passanten an. Doch schon nach Kurzem stellte sich heraus, dass dies alles andere als einfach war. "Tut mir Leid, keine Zeit", oder auch einfach nur "Nein" bekamen wir häufig zu hören.
Wir hatten schon fast aufgegeben, doch dann gingen wir noch in die Stadtbibliothek - und da, ja endlich fanden wir eine Frau, die uns ein kleines Interview gab.
Unser Video zeigt eine weitere Person, die uns Geschichte erzählte:"
Die auf die Forschungsfrage RELATIVrätsel gefundene Antwort stellten uns die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der Hans-Carossa-Oberschule als Videodatei zur Verfügung:
Um die Frage LESElust zu beantworten, begab sich das Berliner Jungforscherteam konsequenterweise in die Buchhandlung und stieß dort auf Helmut Schümanns "Der Post-Pubertist":
Zitat: "Super Laune, der Herr Vater, sagte Paul am Telefon."
|
|
|
|
Aufgrund des Umstandes, dass das Dach der Hans-Carossa-Oberschule bereits mit Solarpaneelen bestückt ist, musste die Forschunfsfrage SONNENschule für das Expedtionsteam des Konjunktivs beraubt werden und demzufolge also lauten: "Wieviel elektrische Energie wird dadurch erzeugt, dass das Dach eurer Schule mit Solarzellen ausgestattet ist."
|
|
Das Dach der Hans-Carossa-Oberschule; rechts oben: Detail der Solarpaneelen |
Die Antwort: Solaranlage der Hans-Carossa-Oberschule
nutzbare Dachfläche: 3.750 m²
Energieproduktion pro Jahr: 155.900 kWh
Energieproduktion pro Jahr und m²: 42 kWh
co2-Einsparung pro Jahr: 108.800 kg
Ergänzt hat das Expeditionsteam diese Angaben darüber hinaus um jene der Mary-Poppins-Grundschule (Berlin-Spandau), woraus sich im Verbund ergibt:
nutzbare Dachfläche: 6.800 m²
Energieproduktion pro Jahr: 282.600 kWh
Energieproduktion pro Jahr und m²: ca. 42 kWh pro m²
co2-Einsparung pro Jahr: 197.820 kg
|
|
Die Hans-Carossa-Oberschule (links) und die Mary-Poppins-Grundschule (rechts) |
Historisches Objekt der Begierde stellte für die Jungforscherinnen und -forscher der HCO, das gotische Haus zu Spandau dar – verständlich, denn schließlich ist es, in der Breiten Straße gelegen, das einzige in Berlin erhaltene Bürgerhaus des 15. Jahrhunderts.
Über dessen Bauart, die Funktion der Bürgerhäuser im Mittelalter als Wohn- und zugleich Arbeitsstätte, die Rolle Spandaus, wie auch die Disparitäten innerhalb der sozialen Ordnung seiner mittelalterlichen Bürgerschaft, informierte sich das Expeditionsteam vor Ort.
|
|
Fotografische Dokumente der Informationstour des Berliner Expeditionsteams |
|
|
Innen- und Außenansicht des Gotischen Hauses (links/rechts) |
Über Bestimmbarkeiten des Bodens, wie Kalk- und Wassergehalt, sowie dessen Korngröße und seiner Elemente (Phosphat, Nitrat, Sulfit) haben sich die Schülerinnen und Schüler der HCO im Rahmen ihrer ER(d)probe Gedanken gemacht. Ihre Bodenproben hierfür, entnahmen sie dem Schulgarten.
|
|
Zusammen mit dem Reisetagebuch seiner SEKUNDENweltreise hat uns das Berliner Expeditionsteam auch einige Ansichtskarten derselben zukommen lassen.
|
|
|
|
Screenshots der SEKUNDENweltreise |
Was die Berliner Jungforscherinnen und -forscher bezüglich des menschlichen Blutes herausgefunden haben und wo ihnen das gelungen ist, berichten sie uns selbst:
"Wir, Franziska G., Mehmet K., Meike C., Meghann K., Lars E., Janine K. und Kerrin W. haben uns die Aufgabe LEBENselexier vorgenommen und sind deswegen zu Mehmets Mutter Frau K. ins Urbankrankenhaus gefahren, das heißt: 26 Stationen mit der U7 nach Südkreuz.
|
|
Teile des Expeditionsteams am Ort des Geschehens – vor dem Berliner Urbankrankenhaus |
Da es in der Aufgabe darum ging, zu dokumentieren wie ein Arzt Blut untersucht, wurden wir zuerst ins Labor gebracht und dort wurden uns dann erst einmal die einzelnen Gerätschaften gezeigt.
Als wir uns alles angesehen hatten, sind wir mit Mehmets Mutter in die Rettungsstelle gegangen. Für uns hat sie sich dort Blut abnehmen lassen.
|
|
Das Instrumentarium der Blutabnahme |
Dies hat sie getan, um uns zu erklären, was fortan mit dem Blut geschieht, wieso dies geschieht und wie die einzelnen Geräte, die wir uns bereits angesehen hatten, dabei zum Einsatz kommen.
|
|
Die Schülerinnen und Schüler der HCO erhalten einen Stempel für ihre erfolgreiche Forschungsarbeit |
Unserer Videodokumentation haben wir auch eine Analyse von einem Blutpräparat beigefügt."
|
|
Der Laborbefund des Blutpräparats |
Ausschnitt aus der umfangreichen Videodokumentation des Berliner Expeditionsteams:
Die während ihrer Projekttage "Carossa geht in die Welt" erarbeiteten Lösungen präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d, am 10. Juli ihren Mitschülerinnen und -schülern. Die eigens hierfür erstellte Power-Point-Präsentation mochten sie uns nicht vorenthalten.
