Heidelberg

"Hat Gesundheit Zukunft?" fragt der Treffpunkt der Wissenschaft "Wunder Mensch" in Heidelberg im Wissenschaftsjahr 2009. Die Koordination des Treffpunktes liegt in den Händen des Universitätsklinikums Heidelberg in Kooperation mit der Stadt Heidelberg. Vom 4. Oktober bis 6. Oktober 2009 wird die "Expedition Zukunft" in Heidelberg Halt machen, so dass im Herbst mit den Hauptaktivitäten am Treffpunkt gerechnet werden kann.

Drei Gruppen begeben sich auf die Suche nach einer Antwort auf die Frage "Hat Gesundheit Zukunft?": Schülerinnen und Schüler forschen nach einer Lösung, das studentische Expeditionsteam begibt sich auf die Suche nach einer Antwort und auch Experten werden sich mit dem "Wunder Mensch" auseinandersetzen.

Zum Halt der Expedition Zukunft am Heidelberger Hauptbahnhof hat die Chirurgische Klinik unter dem Motto "Medizin ist cool" ihre Pforten geöffnet. Zahlreiche Besucher schlüpften für einen Tag in die Rolle eines echten Arztes. Auch bei Vorträgen und Besichtigungen war der Besucherandrang groß und der Wissenshunger der kleinen und großen Forscher riesig. Wie fühlt man sich als echter Arzt, wenn man Wunden zusammen näht oder eine Ultraschalluntersuchung des Bauches durchführt?

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"Medizin ist cool": Besucherinnen und Besucher bei der Besichtigung eines Operationssaales

Was ist eigentlich Schlüssellochchirurgie und wie können Nierensteine mit Schallwellen zertrümmert werden? Und wie sieht es in einem Krankenwagen oder im Operationssaal aus? Antworten auf diese und viele andere spannende Fragen lieferte der Tag der offenen Tür in der Chirurgischen Universitätsklinik. (Download "Medizin ist cool"–Programm, PDF).

Mit rund 150.000 Einwohnern zählt die ehemalige kurpfälzische Residenzstadt Heidelberg zu den Großstädten Baden-Württembergs. Als Teil der Metropolregion Rhein-Neckar trägt sie bis heute den Titel "Residenz des Geistes" und ist Sitz der 1386 von Ruprecht I gegründeten ältesten Universität Deutschlands. Auf dem Neuenheimer Campus befindet sich das 1805 als Polyklinische Anstalt gegründete Heidelberger Klinikum.

Neben zahlreichen Hochschulen begründet sich Heidelbergs exzellenter Ruf – 2007 durch die Förderung des Zukunftskonzeptes der Universität Heidelberg "Realising the Potential of a Comprehensive University" im Rahmen der Exzellenzinitiative bestätigt –, in einer Vielzahl von Forschungseinrichtungen: Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, das European Media Laboratory, vier Max-Planck-Institute, darunter das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, die Zentraleinrichtung des European Molecular Biology Laboratory und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sowie das Zentrum für Molekulare Biologie Heidelberg.

Mit Harald zur Hausen, langjährigem Leiter des DKFZ, wurde im Oktober 2008 erneut ein Heidelberger für seine medizinische Forschung mit dem Nobelpreis für Physiologie/Medizin geehrt. Die medizinische Fakultät der Universität blickt auf über 600 Jahre Ausbildung und Forschung zurück - das steht für Tradition und Erfahrung einerseits, andererseits Verpflichtung für die Bewältigung der enormen Anforderungen in der Medizin des 21. Jahrhunderts.

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Hat Gesundheit Zukunft? – Wissenschaftsjahr-Flagge am Universitätsklinikum Heidelberg

Im April haben über 4.000 Menschen den Tag der offenen Tür in der Heidelberger Angelika-Lautenschläger-Kinderklinik besucht und sich über das "Wunder Mensch" und die Zukunft von Gesundheit informiert. Die Veranstaltung am Treffpunkt der Wissenschaft war als Passstation gemeldet und viele Kinder und Jugendliche haben die Gelegenheit genutzt, sich einen Pass und die ersten Stempel zu holen. "Warum ist das Blut rot?", "Wie funktioniert das Atmen?", "Wie werden Gehirnströme sichtbar?" und "Was passiert beim Röntgen?", sind nur einige der Fragen, die in kindgerechten Vorträgen oder mit Demonstrationen erklärt wurden. Mehrere Stationen haben zum Ausprobieren eingeladen:

Junge Besucher konnten herausfinden, was sie im Ultraschall erkennen können oder wie man Blutdruck misst. Im Teddybärkrankenhaus konnten Kinder unter professioneller Anleitung ihre "kranken" Stofftiere verarzten, ganz gleich ob der "Patient" nur unter Bauchschmerzen leidet oder ein komplizierter Bruch verbunden werden muss. Zusätzlich gab es einen kostenlosen Gesundheits-Check für Kinder; die Ergebnisse wurden in einen Gesundheitspass eingetragen und verglichen. Nicht zuletzt hat die Maus aus der "Sendung mit der Maus" die Besucher begrüßt und durch den spannenden Tag begleitet.

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Dr. Annette Tuffs (Mitte), Leiterin Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg mit ihrem Team am Tag der offenen Tür

Schulen ans Netz e. V. hat zu allen Treffpunkten der Wissenschaft Unterrichtsmaterialien zusammengestellt – so auch zum Treffpunkt Heidelberg. Hier finden Sie die Materialien.