

"Muss Bremen umziehen?" fragt der Treffpunkt der Wissenschaft "System Erde" in Bremen und setzt sich so unter anderem mit dem zentralen Thema Klimawandel auseinander. Koordiniert wird der Treffpunkt der Wissenschaft vom Haus der Wissenschaft Bremen, dem MARUM und in Kooperation mit der Stadt Bremen. Vom 3. bis 5. September 2009 wird die "Expedition Zukunft", der Ausstellungszug der Max-Planck-Gesellschaft, in Bremen Station machen.
"Muss Bremen umziehen?" fragen sich nun drei Gruppen im Wissenschaftsjahr 2009: Schülerinnen und Schüler erforschen eine Lösung vor Ort in Bremen, unser Studententeam begibt sich auf Expedition und schließlich werden auch Experten nach einer Antwort auf die Forschungsfrage suchen.
Das Programm des Treffpunkts Bremen können Sie hier downloaden (PDF).
Hauptaktivität des Treffpunkts ist eine facettenreiche Ausstellung zum Thema "Muss Bremen umziehen?": Vom 20. August bis 5. November 2009 behandelt die Schau im Haus der Wissenschaft die Frage, was Klimaveränderung global und für Bremen bedeutet. Kann ein weiterer Meeresspiegelanstieg der Stadt gefährlich werden? Und welche Lösungsansätze bietet die Bremer Forschung?
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In der Ausstellung "Muss Bremen Umziehen?" können sich die Besucherinnen und Besucher unter anderem über die Themen Windenergie und Deichbau informieren |
Zusammen mit Bremerhaven bildet Bremen seit 1949 das kleinste Bundesland der Republik und eine "City of Science". Im Jahr 2005 waren beide die erste vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ernannte "Stadt der Wissenschaft". Die Freie Hansestadt Bremen hat mehr als 650.000 Einwohner, sechs Hochschulen, rund 20 Forschungsinstitute sowie einen Technologiepark an der "Schnittstelle von Wirtschaft und Wissenschaft".
Bereits um 1620 reagierte man in Bremen auf die zunehmende Versandung der Weser und schaffte mit dem ersten künstlichen Hafen Deutschlands die Voraussetzung für Bremens fortwährenden kaufmännischen Erfolg, insbesondere im transatlantischen Handel. Die junge, 1971 gegründete Universität und die Hochschule Bremen – 1982 aus dem Zusammenschluss von vier weiteren Hochschulen entstanden – beherbergen ca. 30.000 Studenten. Insbesondere die Umwelt- und Meereswissenschaften (als Teildisziplinen der allgemeinen Geologie/Geowissenschaften) sind primäre Innovationsfelder bzw. Wissenschaftsschwerpunkte der Hansestadt. Diese Disziplinen sind eng vernetzt mit zahlreichen weiteren Einrichtungen, unter anderem dem Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie sowohl in Bremen als auch in Bremerhaven, die sie unter anderem in Form des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften – MARUM als Standort mit dem größten Meeresforschungspotenzial Deutschlands ausweisen.
Schulen ans Netz e. V. hat zu allen Treffpunkten der Wissenschaft Unterrichtsmaterialien zusammengestellt –
so auch zum Treffpunkt Bremen. Hier finden Sie die Materialien.
