Aachen

"Genug LebensEnergie für alle?" so lautet die Forschungsfrage am Treffpunkt der Wissenschaft "Energie Leben" in Aachen. Koordiniert wird der Treffpunkt der Wissenschaft von der RWTH Aachen in Kooperation mit der Stadt Aachen. Vom 14. Mai bis 16. Mai hat der Ausstellungszug der Max-Planck-Gesellschaft in Aachen Station gemacht.

"Genug LebensEnergie für alle?" fragen sich nun drei Gruppen im Wissenschaftsjahr 2009:
Schülerinnen und Schüler aus Aachen suchen nach einer Lösung, unser Studententeam begibt sich auf Expedition vor Ort und schließlich haben auch Experten sich auf die Suche nach einer Antwort begeben.

Das Jahresprogramm zum Treffpunkt der Wissenschaft Aachen können Sie hier downloaden (PDF).

Aachen hat über 250.000 Einwohner und mehr als 30.000 Studenten. Im Dreiländereck gelegen sieht sich Aachen einer gestaltenden Rolle im europäischen Diskurs verpflichtet. Ausdruck dieses Anspruchs – "Impulsgeber für das Europa von morgen zu sein" – ist auch das Europäische Wissenschaftsparlament. Das erste Wissenschaftsparlament 2008 reflektierte das Thema "Europa unter Strom – geht 2050 das Licht aus?", die dabei erarbeiteten Ergebnisse wurden in Form der "Aachener Erklärung" den EU-Gremien zur Empfehlung überreicht.

Das Zukunftskonzept "RWTH 2020: Meeting Global Challenges" der RWTH Aachen wird durch die Exzellenzinitiative gefördert. Mit dem Exzellenzcluster "Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse" wird die Endlichkeit fossiler Energiereserven als Herausforderung begriffen. Auch das benachbarte Forschungszentrum Jülich mit seinem Institut für Energieforschung liefert hierzu einen wichtigen Beitrag und Kooperationspartner.

Mit der Eröffnung des "EnergieLabors", einer Ausstellung mit interaktiven Exponaten rund um die Themen Kraft und Energie, wurde am 11. Mai 2009 der Treffpunkt der Wissenschaft in Aachen eröffnet.

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Die ersten Besucherinnen der Ausstellung "Das EnergieLabor" beschäftigten sich bereits kurz nach der Eröffnung mit den "Kräften der Natur".

Im Beisein von Vertretern der beteiligten Hochschulen, der Stadt Aachen und Dr. Martin Thomé vom Bundesministerium für Bildung und Forschung fiel der Startschuss für ein umfangreiches Programm zur Fragestellung "Genug LebensEnergie für alle?".

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Die Eröffnung des Treffpunkts der Wissenschaft in Aachen. (v.l.n.r.) Professor Dr. Aloys Krieg, Prorektor der RWTH Aachen, Monika Krücken, Hochschulbeauftragte der Stadt Aachen, Dr. Martin Thomé, Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Unterschiedlichste Facetten des Themas "Energie" werden im Rahmen von Ausstellungen, Vorträgen, Filmvorführungen und Podiumsdiskussionen vermittelt. Ein umfangreiches Vortragsprogramm mit Referenten aller beteiligten Einrichtungen beschäftigt sich unter anderem mit umweltfreundlicher Mobilität, der Schwerkraft, dem Rohstoffwandel sowie den Möglichkeiten zur Emissionsminderung.

Schulen ans Netz e. V. hat zu allen Treffpunkten der Wissenschaft Unterrichtsmaterialien zusammengestellt – so auch zum Treffpunkt Aachen. Hier finden Sie Materialien.