23 Nov 2009

Fazit aus den Expeditionsreisen

Als Blogger des Wissenschaftsjahres 2009 bin ich mit Tatjana nach Aachen, Bremen, Darmstadt, Dresden, Frankfurt und Karlsruhe gereist.

Dort ging es um die Fragen

a) Hat Gesundheit Zukunft?

b) Wohin wandert Wissen?

c) Welchen NaturRaum braucht der Mensch?

d) Ist Demokratie gerecht?

e) Muss Bremen umziehen?

Zur Kernkompetenz haben sich in diesem Blog sicherlich die Themen Wissenstransfer und Arbeitswelt entwickelt, da ich mich auch persoenlich intensiv damit beschaeftigt habe. Die Beitraege dazu moechte ich bei Gelegenheit ergaenzen und auf einer gesonderten Webseite oder auch Blog bereitstellen.

Zur Beantwortung der Forschungsfragen:

a) Gesundheit hat sicherlich Zukunft, es koennen immer mehr Krankheiten diagnositziert werden. Dies bedeutet jedoch auch das die bestehenden Mittel weiter rationiert werden muessten. Im Alter koennte so eine vollstaendige Versorgung von der Gesellschaft oder der Politik schnell als nicht wirtschaftlich angesehen werden.

b) Wissen wandert aus der Wissenschaft in die Forschung, jedoch nicht fuer den Studenten. Der sogenannte Wissenstransfer ist fuer einfache Studenten nicht vorgesehen wodurch es zu Wettbewerbsverzerrungen unter Akademikern kommen kann bzw. keine Chancengleichheit gegeben ist.

c) Der Naturraum eines Menschen laesst sich nicht direkt quantifizieren. Raum zur Grundversorgung und fuer das Unterhalten einer Lebensqualitaet variieren sehr stark nach Region und Menschen. Es besteht eine Abhaengigkeit zwischen dem Menschen und der weiteren Natur. Der Mensch ueberlebt nur mit Ihr aber nicht ohne die Natur.

d) In Karlsruhe wurde vom Bundesverfassungsgericht ueber die Begleitgesetzte fuer die Umsetzung der Vertraege von Lissabon entschieden. Dabei wurde sichtbar, welche Umwaelzungen in der “Organisationsstruktur der Demokratie”, also u.a. der Verfassung zur Zeit statt finden. Bei der Expertendebatte wurde deutlich, dass Entscheidungen in der Politik oft von diversen Lobbygruppen betreut werden und dies nicht immer sachorientiert ist.

e) Bremen muss im Zeithorizont von etwa 100 Jahren nicht umziehen, da Zahlreiche Daemme die Stadt schuetzen sollen. An dem Beispiel wurde deutlich,
wie steigende Meeresspiegel die Stadtplanung beeinflussen oder gar ein Umsiedeln ganzer Regionen verursachen koennten.

23:27 — Ridha
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17 Nov 2009

Hauptgebaeude zu

Wegen des Bildungsstreikes ist heute das Hauptgebaeude geschlossen.
Dieses mal sind die Hochschulleitungen nicht besonders “pro Student” eingestellt.
Beim letzten Bildungsstreik kam mir diese Konstellation ohnehin seltsam vor.

Technische Universtitaet Berlin um 10:17 Uhr

Technische Universtitaet Berlin um 10:17 Uhr

Die Studenten in den modernen Studienformen haben ein hohes Arbeitsaufkommen und regelmaessige Deadlines, weswegen Versaeumnisse schwer aufzuholen bzw. zu managen sind. Die Sorge darum koennte sein, warum es im Eingangsbereich kam es zu Handgreiflichkeiten, Studenten gegen Studenten, kam. Die Streikenden Studenten wiederum wissen sich nicht anders zu helfen und laufen um 11 Uhr zu einer Demonstration vor dem Roten Rathaus. Ich kann heute frueh auch die Messtechnik Vorlesung nicht besuchen.

Waere wirklich alles online administrierbar und waeren vergangene Vorlesungen auch via Stream abrufbar, waere das alles nicht so dramatisch.

12:43 — Ridha
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12 Nov 2009

Co-Working

ist laut Wikipedia:

“ein sich seit einigen Jahren abzeichnender Trend im Bereich Neue Arbeitsformen. Freiberufler, Kreative und kleinere Startups, die unabhängig voneinander agieren oder in unterschiedlichen Firmen und Projekten aktiv sind, arbeiten in einem meist größeren Raum zusammen und können auf diese Weise voneinander profitieren.”

Hier in Berlin ist die Infrastruktur wirklich gut, lange Oeffnungszeiten der Geschaefte, oeffentlicher Nahverkehr, 24h Lernraum im Telekom Tower und die neue Humboldt Universitaetsbibliothek in der Friedrichstrasse. Da soviel Infrastruktur bereitgestellt, also outgesourced ist, braucht man selbst weniger davon unterhalten. So auch beim Arbeitsraum und Buero. Projekte wie hallenprojekt.de, selfhub.de oder die Bibliotheken bieten die moeglichkeit “draussen” zu Arbeiten. Es gibt sogar spezielle “Arbeiterbars” in denen sich Blogger und Kreative zum arbeiten treffen und alle am Laptop sitzen. Diese stellen meist eine hoehere Anzahl an WLAN Hubs und Steckdosen bereit.

12:30 — Ridha
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03 Nov 2009

Heidelberg: Hat Gesundheit Zukunft?

Die Forschung schreitet voran, die Menschen werden aelter und es koennen neue Krankheiten diagnostiziert werden.
Dies soll in Zukunft zu einer staerkeren Belastung der Sozialsysteme fuehren.
Hinzu kann eine Resourcenknappheit kommen, welche zur Rationierung fuehrt.
Die Schweinegrippe kann als Fallbeispiel fuer diese Entwicklung betrachtet werden.
Hier ist der eigentliche Impfstoff ist geringer dosiert und wird mit kuenstlichen Verstaerkerstoffen “gestreckt”,
womit teilweise staerkere Nebenwrikungen erklaert werden als bei der normalen Grippeimpfung. Die Verstaerkerstoffe werden von manchen Aerzten in Verbindung mit Autismus gebracht.

In Heidelberg habe zu diesem Themenkomplex ich den Vortrag “Humangenetik - zwischen Fakten und Fiktion” von Prof. Dr. Bartram besucht und in einem Video zusammengefasst. Herr Prof. Bartram geht auch davon aus, dass in Zukunft in der Prioritaeten bei der Versorgung gesetzt werden.

In den USA ist die Debatte auch voll im Gange, dort fuerchten rechte Politik-Kommentatoren ein sozialistisches System
unter der aktuellen Regierung in dem fuer aeltere Menschen aus kostengruenden nicht mehr alle Behandlungsmethoden bereitgestellt werden wuerden. Dabei verweist man auf Europa und den NHS im United Kingdom. Der Verweis auf Europa faellt jedoch auch wenn man Leuten mit einer anderen Meinung hoert. Das Gesundheitssystem in unseren Laendern sei weitaus besser als in den USA, sagen Kommentatoren im linken Al Gore Sender current.

07:13 — Ridha
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10 ForschungsfragenHat Gesundheit Zukunft?Heidelberg

21 Okt 2009

Frankfurter Buchmesse

Auf der Buchmesse wurden neue Trends wie Twitter und Ebooks diskutiert. Innerhalb der DGI Tagung hat die junge Absolventin Anges Mainka die sich innerhalb ihrer Abschlussarbeit mit dem Thema “Twitter - Gezwitscher oder gezielte Informationsvermittlung im Web 2.0″ auseinander setzte. In Ihrem Vortrag erklaert Sie anhand von Beispielen wie man viele Follower bekommt.

Weitere Beitraege sind auch von Blogger Mario Sixtus und einer Kollegin Tatjana Boos zu empfehlen. Sie beschaeftigen sich mit der zukuenftigen Wertschoepfung von Verlagshaeusern.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/849346

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/860918
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/827436

01:17 — Ridha
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