10 Apr 2009

Demokratie - ein Begriff für Jeden?

Für mich nicht.

Soll ja nicht heißen, dass ich noch nie etwas davon gehört habe. Bekanntlich werden die meisten Entscheidungen auf demokratischer Grundlage getroffen: Wer ist dafür? - Die Mehrheit! - Und schon ist es klar, was unternommen wird.

Aber wo hat die Demokratie ihre Wurzeln? Die Antwort darauf lässt sich leicht in Wikipedia ausfindig machen: Demos=Volk, Kratia=Herrschaft. Im antiken Griechenland die direkte Volksherrschaft. Im Lexikon ist Demokratie außerdem als ein Sammelbegriff für moderne Lebensformen und politische Ordnungen definiert. Verbindet man diese Definitionen, erhält man eine neue: In unserer Welt herrscht das Volk. Also wir alle herrschen über… uns alle!

Da wird wohl etwas nicht korrekt sein. Das Lexikon hilft jedoch weiter - Demokratie bedeutet nicht, dass das Volk unmittelbar die Herrschaft ausübt. Stimmt, schließlich gibt es auch die so genannten Repräsentanten - Abgeordnete, die das Volk vetreten.

Aber sicherlich ist Demokratie nicht nur in der Politik ein Begriff. Entscheidungen, bei denen mehrere Personen beteiligt sind, gibt es überall. Und hier sind die wichtigsten Kriterien, die eine demokratische Entscheidung ausmachen: Jeder darf mitentscheiden, hat dabei nur eine Stimme, sollte genügend Zeit für die Entscheidung haben und ausreichen infomiert sein.

Bei solchem Wetter an einem freien Tag gibt es aber wohl nur eine Frage, über die man demokratisch entscheiden kann  - was könnte man schönes unternehmen? Wobei ich stelle mir eine ganz andere Frage: Warum ist das Thema Demokratie gerade für Karlsruhe so wichtig?

14:16 — Helena
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Ist Demokratie gerecht?



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