27 Nov 2009

Es ist soweit

Nach sechs Monaten Reisen durch die Treffpunkte der Wissenschaft und Erforschen der bisher unbekannten Themen müssen nun die Fragen beantwortet werden - immerhin war dies das Ziel, das wir angestrebt haben. Doch natürlich werden es nicht die einzig wahren Antworten sein, denn bei solchen Fragestellungen kommt es immer auf die Sichtweise des Einzelnen an und darauf, welche persönliche Erfahrungen man auf diesem Gebiet bereits gemacht hat. Also:

Genug LebensEnergie für alle? Ja, und da bin ich mir ganz sicher. Denn die Lebensenergie ist nicht eine der knappen Ressourcen, mit der man sparsam umgehen sollte - es ist etwas, was jeder Mensch aus nur ihm bekannten Quellen jeden Tag aufs Neue schöpft.

Muss Bremen umziehen? Wenn ja, dann wird es unsere Generation auf jeden Fall nicht mitbekommen. Was aber nicht bedeutet, dass wir uns keine Gedanken darüber machen müssen, wie man es vermeiden kann.

Wohin wandert Wissen? Ganz eindeutig in die Zukunft. Unseren heutigen Lebensstandart verdanken wir nämlich dem Wissen unserer Vorfahren und mit unserem eigenen Wissen bestimmen wir die Welt von morgen.

Hat Gesundheit Zukunft? Ja. Heutzutage ist Gesundheit für die Menschen wegen den immer steigenden Anforderungen im Alltag wichtiger denn je und dank dem Fortschritt der Medizin ist es auch viel leichter gesund zu bleiben oder werden als früher.

Ist Demokratie gerecht? Eine Gegenfrage - was ist gerechter als Demokratie? Ich denke nichts. Es ist wichtig eine eigene Meinung zu haben und es ist fast noch wichtiger, dass diese Meinung von den anderen berücksichtigt und akzeptiert wird.

Wie wird man ein Volk? Ich denke, um diese Frage zu beantworten, wird Deutschland noch ein paar Jahre brauchen. Eines ist klar, mit dem Fall der Mauer sind wir noch nicht zu einem Volk geworden, denn das Zusammengehörigkeitsgefühl ist mehr eine Kopfsache.

So sehe ich das. Hätte ich diese Fragen vor einem halben Jahr anders beantwortet? Es kann sein, aber sicher ist, dass ich in dieser Zeit sehr viel gelernt , einige interessante Menschen kennengelernt und Orte besucht habe, die ich ohne das ohne das Projekt bestimmt nie gesehen hätte. Fazit: Das Mitmachen hat sich gelohnt!

14:12 — Helena
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10 Forschungsfragen

09 Nov 2009

20 Jahre danach

Nichts beschäftigt Deutschland zurzeit so stark wie der Maurerfall vor 20 Jahren. Wie sollte das auch anders sein? Ganze 28 Jahre lang wurden Familien, Freunde, ja ein ganzes Land getrennt - heute unvorstellbar, damals Realität. Doch ob wir wieder ein Volk sind, ist fraglich und die Mehrheit der Deutschen beantwortet deise Frage mit “Nein”. Auch andere Fragen gibt es: Sind wir freier geworden? Sind wir selbstbewusster? Diese Fragen spricht Helmut Schümann in einem Artikel im “Tagesspiegel” an - lest hier was er dazu denkt.

20:19 — Helena
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10 ForschungsfragenWie wird man ein Volk?

27 Okt 2009

Kennen Sie schon Ihr Genom?

Und was sind die Forschungs-Highlights aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum?

Mit diesen und anderen Fragen haben sich in letzten Wochen die Experten bei einer Reihe von Vorträgen in Heidelberg beschäftigt. Ich hatte das Vergnügen am 11. Oktober dem Prof. Dr. Hans-Werner Wahl und Prof. Dr. Andreas Kruse vom Psychologischen Institut und dem Institut für Gerontologie zuzuhören und dabei einiges gelernt.

Die zentrale These des Vortrages “Zukunft Altern” besagte, dass Altern gar nicht schlimm oder erschreckend sein muss. Es liegt an uns Menschen, wie wir unser Leben und das der Anderen gestalten - tun wir es richtig, so stellt sogar Demenz oder Pflegebedürftigkeit kein Problem mehr dar. Aber ist es denn nicht leichter gesagt, als getan? Die betroffenen Personen müssen es am besten wissen…

In Deutschland werden in Zukunft immer mehr Demenzkranke allein leben und durch sich verändernde Altersstruktur  wird die Zahl  der Demenzkranken bis 2050 voraussichtlich von heute 1,1 Millionen auf ca. 2,6 Millionen steigen. Vielleicht fragt sich jemand, warum sie denn überhaupt allein wohnen - gibt es etwa nicht genug Altersheime, wo man sich um die Menschen kümmert? Die gibt es. Aber ist es die beste Lösung?

„Wenn ich nach Hause komme, fühle ich mich noch einsamer. Man hat mit jemandem geredet, aber zu Hause wartet niemand auf einen. Auf der anderen Seite will ich nicht aus dem Haus raus und in ein Altersheim ziehen, solange ich es schaffe…das ist mir eben vertraut und da möchte ich schon bleiben. Das sind meine vertrauten Räume, das ist alles - irgendwie hängen ja auch Erinnerungen dran und wie hammer´s uns mühsam geschaffen, das war ja nicht einfach; dann waren die Kinder hier…“ (Frau F., 70J., Demenz)

Nein ist es nicht. Denn mehr als 80 Prozent der älteren Menschen in Deutschland möchten auch im Fall von Hilfe- und Pflegebedürftigkeit am liebsten so lange wie möglich im eigenen Haushalt, d. h. in ihrer vertrauten Umgebung, wohnen bleiben. Aber man kann eben auch den allein lebenden Demenzkranken helfen: Aufmerksame Nachbarschaft und sozial engagierte Bürger werden dazu allerdings dringend gebraucht. Wollen wir Hilfe leisten? Vielleicht brauchen wir sie eines Tages ja selbst..

12:36 — Helena
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10 ForschungsfragenHat Gesundheit Zukunft?Heidelberg

13 Okt 2009

Die Natur ist einmalig

…und unersetzlich. Der menschliche Verstand kann nicht immer begreifen, auf welche Weise etwas so wunderschöndes entstehen konnte, jedoch ist Jedem klar, dass das Leben ohne die Natur nur halb so schön und vielleicht gar nicht denkbar wäre. Doch betrachten wir das Thema von der wissenschaftlichen Seite.

Oft wird Natur mit dem Begriff Biodiversität bzw. biologische Vilefalt in Verbindung gebracht. Was man darunter versteht? “Die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter unter anderem Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören.” - sagt uns Wikipedia. Mit anderen Worten: Es sind alle Tiere, Pflanzen und sonstige Lebewesen, von deren Existenz man manchmal gar nicht weiß. Aber was man über die Biodiversität wohl unbedingt wissen müsste, ist, dass sie die Lebensgrundlage für das menschliche Wohlergehen ist. Das bedeutet natürlich in erster Linie, dass wir darauf achten sollten, wie wir uns unserer Umwelt gegenüber verhalten. Aber darüberhinaus heißt es auch, dass wir die Natur bewusst genießen, uns mit ihr hin und wieder beschäftigen sollten.

Wer weiß schon, wie die Natur entstanden ist? Hat Gott sie erschaffen? Gab es eine Explosion, die auf wundersame Weise ein paar Berge, Flüsse und Wälder zur Folge hat? War es ein langer Prozess der Evolution? Und ist es denn eigentlich so wichtig, wie es dazu kam? Es hat doch eine viel größere Bedeutung, dass es das gibt. Wer sich aber mit dem Thema beschäftigen möchte, hier ein Gedicht, das zum Weiterdenken anregt.

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18:27 — Helena
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Welchen NaturRaum braucht der Mensch?

29 Sep 2009

Die Frage, die uns nach Bremen führte

Wie lautet sie nochmal? Und wie kann man diese Frage beantworten? Wer neugierig geworden ist, sollte sich unbedingt folgendes Video anschauen.

19:42 — Helena
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BremenMuss Bremen umziehen?