Idee
Ablauf und Dokumentation
Stadt Krefeld
Das "Planspiel Stadt" wird in Krefeld vom Bereich Schule, Pädagogischer und Psychologischer Dient betreut und am Fichte-Gymnasium durchgeführt.
Das "Planspiel Stadt" in Krefeld beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Verkehr und Mathematik. Es werden zwei Teilnehmergruppen mit je acht Schülerinnen und Schülern gebildet, wobei die erste Gruppe aus den Klassenstufen 5 bis 7 zusammengestellt wird, die zweite Gruppe Jugendliche aus Stufe 8 bis 10 aufnehmen wird. Im Herbst 2008 ist die Bearbeitung von zwei Aufgaben geplant:
Um eine neue Anbindung im Nahverkehr planen zu können, werden sich die Spielerinnen und Spieler mit den Aspekten des Streckennetzes, der Positionierung von Haltestellen, Taktung, Fahrzeug- und Personalbedarf sowie Fragen der Wirtschaftlichkeit auseinandersetzen.
Am Beispiel einer Route vom Fichte-Gymnasium zur Gladbacher Straße werden Fragestellungen im Hinblick auf Verkehrsströme, Belastung von Kreuzungen, Weg-Zeit Untersuchung zu unterschiedlichen Tageszeiten und schließlich ein Vergleich der Verkehrsmittel Fahrrad und Kraftfahrzeug behandelt.
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| Fichte-Gymnasium, Krefeld |
Die Lösung der oben genannten Aufgaben werden von den Schülerinnen und Schülern auf der Burg Bischofsstein, dem Schullandheim des Fichte- Gymnasiums, erarbeitet und im Rahmen einer Projektdokumentation präsentiert.
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Krefelder Planspielspielgruppe |
Am 14. Oktober 2008 hat die Krefelder Planspielgruppe "Ampelschaltungen" vom Fichte-Gymnasium das Tiefbauamt der Stadt besucht. Herr Eilers vom Bereich Signaltechnik hat die Schülerinnen und Schüler dabei in die Grundlagen der Ampeltechnik eingeweiht. Mit den so gewonnenen Informationen über Verkehrsdichtemessungen, Schaltungsumläufe und den Grundlagen für die notwendigen Berechnungen für die so genannte "Grüne Welle" haben die Jugendlichen nun das notwendige Rüstzeug, um die Ampelschaltung für die Krefelder Marktstraße zu planen.
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Planspiel in Krefeld: Planspielgruppe "Ampelschaltungen" am Tiefbauamt Krefeld |
Der erste Schritt wird im Anschluss eine Verkehrszählung in der Hauptverkehrszeit von 15 bis 16 Uhr an den drei zu betrachtenden Ampeln sein. In der 43. Kalenderwoche findet die Projektfahrt der Planspielgruppe statt, auf der zunächst die einzelnen Ampeln unter Berücksichtigung der Verkehrsdichte und der Krefelder Signalumlaufzeit optimiert werden. Die Ergebnisse werden anschließend mit einem EDV-Programm überprüft. Das Herzstück des Planspiels folgt schließlich am Ende der 43. Kalenderwoche mit der Kopplung der drei Ampeln, um eine "Grüne Welle" zu erzeugen.
Die Fichteschülerinnen und Schüler der Planspielgruppe "Bustaktungen" haben ebenfalls am 14. Oktober den Teilbereich SWK mobil der Stadtwerke Krefeld besucht. Dort ist entlang der Ausführungen der Mitarbeiter Herr Noehles und Herr Karl die Planung und Kalkulation einer neuen Buslinie an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vermittelt worden. Auf der anstehenden Projektfahrt werden sich die Schülerinnen und Schüler mit Zirkel und Lineal dem Krefelder Stadtplan zuwenden, um die optimale Route für ihren Schulbus, sowie die Lage der Bushaltestellen etc. zu bestimmen. Damit möglichst viele Schüler des Fichtegymnasiums diese Verbindung nutzen können, wurden bereits Umfragen zu den Wohnorten aller Schüler durchgeführt. Auf Basis dieser Daten muss kalkuliert werden, wann und wie oft der Bus fahren soll und wie viele Fahrzeuge man benötigt.
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Planspiel in Krefeld: Planspielgruppe "Bustaktungen" beim Besuch der Stadtwerke Krefeld |
Krefeld am linken Niederrhein gelegen ist mit knapp 240.000 Einwohnern ein Oberzentrum des Landes Nordrhein-Westfalen und zählt zur bevölkerungsreichsten europäischen Metropolregion Rhein-Ruhr. Durch den Zuzug von Mennonitenfamilien im 17. Jahr- hundert kamen die Samt- und Seidenweberei in die Stadt, aus der sich im Laufe der Zeit die Textil- industrie entwickelte.
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| Ostwall, Krefeld |
Nach dem Rückgang der Textilindustrie liegen die Schwerpunkte in den Bereichen chemische Industrie, Metallindustrie, Maschinenbau und Fahrzeugbau. Trotz allem hat die Textilindustrie noch immer einen hohen Stellenwert.
Die 79 Krefelder Schulen werden von insgesamt rund 37.000 Schülerinnen und Schülern besucht. Die Hochschule Niederrhein in Krefeld zählt mit rund 10.300 Studierenden zu den fünf größten Fachhochschulen in Deutschland. Bei der Gründung vor 36 Jahren wurden drei Ingenieurschulen, acht Höhere Fachschulen sowie eine Werkkunstschule in sie überführt. Von den Vorgängereinrichtungen besaß die 1.855 gegründete Staatliche Ingenieurschule für Textilwesen in Krefeld die längste Tradition. Auch heute noch ist der Raum Krefeld/Mönchengladbach ein Zentrum der deutschen Textilindustrie und des Textilmaschinenbaus, so hat das Deutsche Textilforschungszentrum in Krefeld seinen Sitz.
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