Die Partnerschaft „Die Freiheit der Religion“ widmet sich thematisch dem sog. „Konfessionellen Zeitalter“, also der Zeit zwischen dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 und dem Westfälischen Frieden von 1648. Diese Partnerschaft soll neben der großen Entwicklungslinie auf dem Weg zur Gleichstellung und Anerkennung der Religionen auch die Verbundenheit unterschiedlicher Disziplinen unter dem gemeinsamen Dach der Geisteswissenschaften demonstrieren: So verbinden sich historische, kulturelle, religionsgeschichtliche und nicht zuletzt politikwissenschaftliche Erkenntnisse und Themenkomplexe zu einem gemeinsamen Ganzen.
Nachdem der Augsburger Religionsfrieden lediglich zwei Konfessionen als „Religionen“ anerkannte (die sog. „Altgläubigen“ und „Augsburger Konfessionsverwandten“) und dazu gedacht war, Übereinstimmungen der reformatorischen Lehre mit der katholischen Tradition zu sichern, schlichtete er dennoch weder die Streitigkeiten zwischen Luthertum, römischem Katholizismus und Calvinismus, noch behob er die Differenzen innerhalb des lutherischen Glaubens.
Die Partnerschaft „Die Freiheit der Religion“ zeichnet anhand ausgewählter Orte den langen Weg von der lutherischen Reformation, über die Gegenreformation und Konstanzer Konklave bis hin zur Unterzeichnung des Westfälischen Friedens nach.
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Christina Lindner
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